Wasser - Häufig gestellte Fragen.
Woher kommt das Essener Trinkwasser?
Die Essener Bürger werden durch die Wassergewinnung Essen GmbH, einer gemeinsamen Tochter der Stadtwerke Essen AG und der Gelsenwasser AG täglich mit frischem Trinkwasser versorgt. Das Wasserwerk befindet sich in Essen-Überruhr, auf einer Fläche von 204 ha wird dort im Trinkwasserschutzgebiet das Essener Trinkwasser gewonnen.
Gibt es eine Bleibelastung im Essener Trinkwasser?
Eine mögliche Bleibelastung im Essener Trinkwasser ist ausschließlich auf alte Bleirohre in den Haushalten zurück zuführen. Diese finden sich in aller Regel nur noch in unsarnierten, mehr als 60 Jahre alten Altbauten . Am besten, Sie fragen Ihren Vermieter, welche Art von Rohren im Haus installiert ist. Sollten Sie das Trinkwasser für einen längeren Zeitraum – ab 2 Stunden aufwärts – in diesen Rohren stehen lassen, können Bleiionen, die gesundheitsschädlich sind, aus der Leitung gelöst werden. Lassen Sie danach das Wasser einfach für kurze Zeit laufen. Langfristig besser ist es natürlich, die Leitungen zu erneuern.
Je nach Ausmaß und Zustand der Bleiinstallation kann der derzeit gültige Grenzwert von 25µg/l bereits nach 2 Stunden überschritten werden. Ab dem 1.12.2013 gilt ein Grenzwert von 10µg/l. Die Grenzwertüberschreitung stellt einen Mangel dar, der vom Hauseigentümer beseitigt werden muss. Der Hauseigentümer ist für die Einhaltung der Grenzwerte der TVO in seinem Haus verantwortlich.
Welchen Härtegrad hat das Essener Trinkwasser?
Der Härtebereich des Essener Trinkwassers ist weich. Übrigens: Die Härte des Wassers ist ein Maß für den Gehalt an Calcium- und Magnesiumsalzen (Härtebilder) im Wasser. Je mehr Härtebilder im Wasser enthalten sind, um so härter ist das Wasser.
Wie hoch ist der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser der Essener Bürger?
Im Schnitt liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei 120 l Trinkwasser am Tag. Das meiste davon wird nicht zum Trinken oder zur Zubereitung von Speisen, sondern zum Baden, Duschen, Spülen, Wäschewaschen und für die Toilettenspülung verwendet.
Ich besitze alte Arzneimittel, kann ich diese in der Toilette entsorgen?
Nein, denn alte Arzneimittel gehören nicht ins Abwasser, sondern in den Hausmüll. Der einfachste Weg, diese zu entsorgen ist in Ihrer grauen Tonne. Und damit auch der für die Umwelt verträglichste.
Hilft ausgiebiges Trinken von Wasser beim Abnehmen?
Ja! Denn das Trinken von Wasser verbrennt Kalorien – wer viel trinkt, kann deutlich leichter abnehmen. Ein Grund dafür ist, dass der Körper zur Verdauung Wärme und Energie benötigt. Damit werden – bei einem täglichen Genuss von etwa 2 Liter Trinkwasser pro Tag – bis zu 100 Kilokalorien mehr verbraucht. Denn Trinkwasser enthält keine Kalorien, die der Körper zur Energieerzeugung nutzen kann.
Ist bezüglich des Härtegrads des Essener Wassers etwas bei der Einstellung meiner Spül- oder Waschmaschine zu beachten?
Die Betriebsanleitung gibt in der Regel Auskunft darüber, wie die Geräte in Abhängigkeit von der Wasserhärte einzustellen sind. Das Essener Trinkwasser entspricht dem Härtebereich 1.
Stimmt es, dass regelmäßiges Trinken gut für die Haut ist?
Ja, wer wert auf eine schöne Haut legt, sollte viel Wasser trinken. Denn regelmäßiges Trinken verbessert zum einen die Durchblutung und hilft zum anderen, den Stoffwechsel zu aktivieren. Die Haut wird besser durchblutet, der Hautstoffwechsel intensiviert. Achten Sie bei der Deckung Ihres Trinkwasser-Tagesbedarfs auf mindestens 1,5 getrunkene Liter.
Ist der Härtegrad des Essener Trinkwassers ausschlaggebend bei der Zubereitung von Tee?
Die Bedeutung des Härtegrads wird bei der Teezubereitung meist unterschätzt. Bei Darjeeling und Grüntee spielt er beispielsweise eine entscheidende Rolle. Hartes Wasser mit einem hohen Kalkgehalt ist am hinderlichsten für einen optimalen Teegenuss. In einem solchen Fall helfen nur Wasserfilter. Hingegen eignet sich das weiche Essener Trinkwasser dafür ganz ausgezeichnet. Übrigens sollten Sie für die Zubereitung von hochwertigen Tees das Wasser stets frisch und kalt aus der Leitung benutzen, nie aus einem Boiler in dem es schon längere Zeit stand.

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