Wasserspartipps
Wasser sinnvoll nutzen
Der Essener Durchschnittsbürger verbraucht Tag für Tag rund 120 Liter Wasser, ein Pro-Kopf-Verbrauch unterhalb des bundesdeutschen Durchschnitts. Ein vernünftiger Umgang mit dem Lebensmittel Nummer Eins kann Kosten sparen. Unsere „Umgangsempfehlungen“ zeigen Ihnen wie es geht.
Sie sparen Wasser...
| mit Toiletten-Spar-Spülkästen oder Spar-Druckspülern. | ||
| mit sparsamen Armaturen und Duschköpfen. | ||
| mit einer thermostatisch gesteuerten oder einhandgeregelten Brausearmatur. | ||
| indem Sie tropfende Wasserhähne, Leckagen und undichte Spülkästen schnell reparieren. | ||
| wenn Sie duschen, statt zu baden. | ||
| wenn Sie beim Zähneputzen ein Glas benutzen und das Wasser abdrehen. |
Wichtige Hintergründe zur Wasserver- und Abwasserentsorgung
Trinkwasserversorgung
Ca. 80 Prozent der Wasserversorgungskosten sind mengenunabhängige Fixkosten, verursacht durch das ca. 1.800 km lange Rohrleitungsnetz.
Bei außerordentlich geringem Wasserverbrauch fließt unser Trinkwasser deutlich langsamer durch die Leitung oder steht teilweise sogar still. Damit dies keine negativen Auswirkungen auf die Wasserqualität hat, muss die Stadtwerke Essen AG handeln:
Das Leitungsnetz muss häufiger mit Trinkwasser gespült werden, zu einer tatsächlichen Wassereinsparung kommt es also nicht.
Abwasserbeseitigung
Ein ähnlicher Effekt zeigt sich auch bei der Abwasserbeseitigung. Hier treten ebenfalls verlängerte Aufenthaltszeiten des Abwassers und dadurch langsamere Fließgeschwindigkeiten im Kanal auf. Es entstehen Ablagerungen, die besonders im Sommer zu Geruchsproblemen führen können.
Häufigere Spülungen werden somit auch in unserem rund 1.600 km langen Kanalnetz notwendig.
Maßnahmen zur Instandhaltung des Trinkwasserleitungs- und Kanalnetzes sind energie- und zeitintensiv. Demzufolge sind solche Maßnahmen mit Mehrkosten verbunden, die in den Kubikmeterpreis für Trink- und Abwasser mit eingehen.
Fazit: Wassersparen ist ökonomisch nicht unbegrenzt sinnvoll
