Verteilung
Rohrleitungsnetz und Wassertürme in Essen
Für die Sicherung der Wasserversorgung und zur Deckung der Spitzenverbrauchsmengen betreiben die Stadtwerke Essen AG acht Wasserbehälteranlagen. Hierbei handelt es sich sowohl um Wassertürme, als auch um Hoch- und Erdbehälter.
Alle zusammen haben ein Fassungsvermögen von ca. 54.000 m³, das entspricht 350.000 gefüllten Badewannen. Die Wasserabgabe liegt im Jahr bei durchschnittlich 40 Mio. m³.
Drei Pumpwerke speisen das Wasser rund um die Uhr in das Versorgungsnetz ein:
| Pumpwerk I: 7 Kreiselpumpen (110 m Ausgangsförderhöhe) | ||
| Pumpwerk II: 4 Unterwasserpumpen (75 bis 110 m Ausgangsförderhöhe) | ||
| Pumpwerk III: 2 Unterwasserpumpen (110 m Ausgangsförderhöhe) |
"Denn Trinkwasser ist nicht nur zum Trinken da"
Rund 1.800 Kilometer lang sind die unterirdischen Leitungen. Ihre Instandhaltung gehört zu unseren wichtigsten Aufgaben. Eine ernsthafte Beschädigung wäre für die Betroffenen mehr als unangenehm. Denn Trinkwasser ist nicht nur zum Trinken da. Erst wenn auch das Wasser zum Baden oder Duschen, Zähneputzen, Wäschewaschen, Kochen oder für die Toilette fehlt, wird mit einem Schlag klar, wie sehr wir auf eine dauerhaft sichere Wasserversorgung angewiesen sind.
Fotostrecke: Wassertürme in Essen
Die Versorgung ist sichergestellt
Doch Sorgen muss sich keiner machen. In den Straßenbereichen liegt ein weit verzweigtes Netz von Wassertransportleitungen. Ausgehend von einer Ringleitung sind sie durch Querverbindungen miteinander verbunden. An Kreuzungen und Abzweigungen sind Absperrarmaturen zur Unterbrechung des Wasserflusses eingebaut. Im Falle eines Rohrbruches oder einer Reparatur wird der betroffene Rohrstrang abgesperrt. Die Versorgung ist also immer sichergestellt.

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