02.11.2010

Deutschland bei Photovoltaik vorne

Im Hafen wird die Sonne eingefangen

Die im Hafen Essen ansässige infralogistik ruhr GmbH hat nun die sechst größte Neuanlage in dieser Region offiziell in Betrieb genommen. Kaum ein anderes Thema stellt die nationale und internationale Politik vor eine so große Herausforderung wie die Senkung der Kohlendioxidemissionen.

Doch Klimaschutz ist nicht allein Sache der Politik, Klimaschutz geht jeden an. Bereits Anfang 2007 hat der Rat der Stadt Essen insbesondere den Umweltschutz als Konzernziel verabschiedet. Photovoltaik auf dem Rathausvordach ist eines dieser Klimaschutzprojekte. Ein gutes Beispiel, wie wertvoll und wichtig das Engagement vor Ort ist: 23 Tonnen CO2 pro Jahr werden hier mit der Kraft der Sonne eingespart.

Über 1 Million Euro für wenigerCO2
Jetzt gab Oberbürgermeister Reinhard Paß den Startschuss für eine neue Fotovoltaikanlage im Hafen Essen. Auf den Lagerhallendächern der infralogistik ruhr GmbH wurden insgesamt 3.588 Fotovoltaik-Module mit einer Gesamtfläche von 5.000 Quadratmetern installiert. Diese Anlage produziert etwa 340.000 Kilowattstunden Strom und verringert den CO2-Ausstoß um ca. 238.000 Kilogramm pro Jahr. Die Investitionen für das Projekt belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. 
Die Anlage auf dem Lagerhallendach ist ein weiterer Baustein für mehr CO2-Reduzierung in unserer Stadt. Auch Udo Strümper, Geschäftsführer der infralogistik ruhr GmbH, Carsten Schweneker, Geschäftsführer der EBERO und Dietmar Bückemeyer, technischer Vorstand der Stadtwerke Essen AG, erhoffen sich von der neuen Anlage im Essener Norden eine Signalwirkung für alle Essener.

Info für die Redaktion:
Die infralogistik ruhr GmbH ist ein 2004 gegründetes Gemeinschaftsunternehmen zwischen der EBERO GmbH & Co. KG und der Stadtwerke Essen AG. Sie ist ein im Hafen Essen ansässiges Logistikunternehmen der Versorgungsbranche.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.infralogistik-ruhr.de