17.11.2010

Erdgaspreise steigen minimal

Kunden zahlen ab Januar bis zu 0,9 % mehr

Ab Januar müssen die Erdgaskunden in Essen etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Erdgaspreise steigen zum Jahres­beginn um bis zu 0,05 Cent (ein zwanzigstel Cent) pro Kilo­wattstunde. Energiekosten sind längst ein weltweites Thema. Nach vielen positiven Preismeldungen in 2009 stiegen in 2010 die Energiepreise wieder an. Die Essener erlebten die­ses Auf und Ab immer hautnah mit.

Dazu Dr. Bernhard Görgens, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Essen AG, „So wie in all den Jahren unsere Kunden in den Vorzug der Preissenkungen gekommen sind, sind wir leider gezwungen, auch Preiserhöhungen weiterzugeben. Auch wenn diese Preissteigerung der Kunde als gering empfindet, ein Verzicht  im absatzstärksten Quartal ist nicht möglich. In den letzten Jahren haben wir die übrigen Preissteigerungen, wie zum Beispiel im Rahmen der Inflationsrate oder die gestiegenen Lohnkosten durch eigene Sparmaßnahmen aufgefangen und nicht an die Kunden weitergegeben.“ 
Das bedeutet für den Gaskunden, dass seine Erdgasrech­nung um bis zu 0,9 Prozent steigt. Eine Kilowattstunde kostet dann in Essen 5,65 Cent (Klaro M). Die Grundpreise bleiben konstant. Wie bei den zurückliegenden Preisanpassungen auch, versicherte das Unternehmen auf Nachfrage der Re­daktion, dass lediglich die gestiegenen Beschaffungskosten weitergegeben wurden.
„Wir wissen, dass angesichts der allgemeinen Wirtschafts­lage viele Familien durch zusätzliche Ausgaben belastet werden. Deshalb bemühen wir uns um eine wohlüberlegte Preispolitik, die nicht über das unbedingte Maß hinausgeht“, so der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Essen AG.

 
Rechenbeispiele für Preisanpassungen
Auswirkungen auf die Kunden in den sonstigen Tarifen

Die Preiserhöhung (Sonderabkommen 1) für die Kilowatt­stunde Erdgas wird 0,05 Cent (brutto) betragen. Eine Kilo­wattstunde kostet dann 5,81 Cent. Die Grundpreise bleiben konstant.
Für Kunden mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Ki­lowattstunden (Etagenwohnung mit Warmwasserbereitung / Einfamilienhaus) steigt die monatliche Belastung um 0,83 Euro oder 10 Euro pro Jahr. Das ist ein Schnitt von rund 0,8 Prozent. Bei einem Verbrauch von 45.000 Kilowattstunden (Ein- oder Zweifamilienhaus) steigen die monatlichen Ausgaben um 0,94 Euro pro Mietpartei oder 11,25 Euro pro Jahr; das sind 0,8 Prozent. Für eine Wohnung in einem typischen Achtfamilienhaus be­trägt die Erhöhung 0,47 Euro im Monat pro Wohneinheit oder 5,63 Euro pro Jahr; das sind 0,9 Prozent. Die konstant ge­bliebenen Grundpreise sowie die Mehrwertsteuer sind in diesen Rechenbeispielen enthalten.

Klaro! hilft sparen trotz Preisanpassung

Zwar werden auch die Klaro!-Tarife zum 1. Januar 2011 ebenso erhöht, aber der Preisvorteil bleibt erhalten. Die Preiserhöhung für die Kilowattstunde Erdgas wird bis zu 0,05 Cent betragen. Eine Kilowattstunde (Klaro M) kostet dann 5,65 Cent. Die Grundpreise bleiben konstant. Die günstigeren Preise resultieren unter anderem aus der Opti­mierung bestehender interner Prozesse. Eine Vorausset­zung für Klaro! ist so zum Beispiel die Erteilung einer Ein­zugsermächtigung, um die Abrechnungsprozesse weniger aufwendig gestalten zu können.

Ersparnisse gegenüber Sonderabkommen

Klaro! hilft sparen: im Vergleich zum Sonderabkommen 1 sparen Bewohner eines Einfamilienhauses mit dem Klaro Tarif und einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowatt­stunden rund 27,78 Euro pro Jahr. Bei einem Verbrauch von 45.000 Kilowattstunden im Zwei­familienhaus beträgt die jährliche Ersparnis pro Wohneinheit 33,89 Euro pro Jahr. Der Mieter in einem Achtfamilienhaus mit einem Gesamt­verbrauch von 90.000 Kilowattstunden spart mit Klaro! rund 14,75 Euro im Jahr. Bei einem Wechsel zu Klaro! haben Kunden je nach Erdgas­verbrauch die Möglichkeit, Geld zu sparen. 

Weitere Infos unter: www.klaro-energie.de