17.08.2010

Essener Erdgaspreise steigen moderat

Preise ab 1. Oktober 6 bis 7 Prozent im Plus

Auf drei Preissenkungen im Jahr 2009 und stabile Preise über den Winter folgten im April und Juli dieses Jahres die ersten Preiserhöhungen seit Oktober 2008. Wie die Stadtwerke Essen AG jetzt mitteilte, steigen zum 1. Oktober die Erdgaspreise je nach Tarif bis zu 0,36 Cent (Brutto) pro Kilowattstunde. Das bedeutet für den Gaskunden, dass seine Erdgasrechnung um 6 bis 7 Prozent steigt. Eine Kilowattstunde kostet dann in Essen 5,6 Cent (Klaro M).

Die Grundpreise bleiben konstant. Zu erklären ist diese Entwicklung mit gestiegenen Bezugskosten. Der Erdgaspreis basiert auf dem Preis für Heizöl - und dieser ist seit Ende 2009 um rund 22 Prozent gestiegen. Auf Nachfrage der Redaktion teilte das Unternehmen mit: „Nach den Bezugskostensteigerungen im Winter, Frühjahr und auch Sommer war es unvermeidbar, die Preise weiter anzupassen. Wir geben aber, wie auch in der Vergangenheit, nur die gestiegenen Beschaffungskosten an unsere Kunden weiter. Die übrigen Preissteigerungen, wie zum Beispiel im Rahmen der Inflationsrate oder die gestiegenen Lohnkosten, wurden durch das Unternehmen aufgefangen.“

Energieeffizienz - Stadtwerke bieten Informationen an
Trotz steigender Energiepreise können die Haushaltskunden etwas gegen zu hohe Energiekosten unternehmen. Die Stadtwerke Essen AG bietet ihren Kunden eine kostenlose Energieberatung an. Auf seiner Internetseite gibt das Unternehmen Hilfestellungen. Außerdem halten die Stadtwerke exklusiv im Kundencenter an der Rüttenscheider Straße 27-37 eine 64 Seiten starke Energiesparbroschüre bereit (solange der Vorrat reicht).

Für die Redaktion: Rechenbeispiele für Preisanpassungen
Die Preiserhöhung (Sonderabkommen 1) für die Kilowattstunde Erdgas wird 0,36 Cent betragen. Eine Kilowattstunde kostet dann 5,76 Cent. Die Grundpreise bleiben konstant. Für Kunden mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden (Etagenwohnung mit Warmwasserbereitung / Einfamilienhaus) steigt die monatliche Belastung um 6 Euro. Das ist ein Schnitt von rund 6 Prozent. Bei einem Verbrauch von 45.000 Kilowattstunden (Ein- oder Zweifamilienhaus) steigen die monatlichen Ausgaben um 6,75 Euro pro Mietpartei; das sind 6,3 Prozent. Für eine Wohnung in einem typischen Achtfamilienhaus beträgt die Erhöhung 3,28 Euro monatlich pro Wohnung; das sind 6,4 Prozent. Die konstant gebliebenen Grundpreise sowie die Mehrwertsteuer sind in diesen Rechenbeispielen enthalten.

Klaro! hilft sparen trotz Preisanpassung
Zwar werden auch die Klaro!-Tarife zum 1. Oktober erhöht, aber der Preisvorteil bleibt beim Onlineprodukt bestehen. Die Preiserhöhung für die Kilowattstunde Erdgas wird je nach Tarif S, M oder L 0,35 bis 0,36 Cent  betragen. Eine Kilowattstunde kostet dann 5,60 Cent für Klaro M. Die Grundpreise bleiben konstant.

Ersparnisse gegenüber Sonderabkommen
Klaro! hilft sparen: im Vergleich zum Sonderabkommen 1 sparen Bewohner eines Einfamilienhauses mit dem Klaro!-Tarif und einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden rund 27,78 Euro pro Jahr. Bei einem Verbrauch von 45.000 Kilowattstunden im Zweifamilienhaus beträgt die jährliche Ersparnis pro Wohneinheit 33,89 Euro pro Jahr.

Der Mieter in einem Achtfamilienhaus mit einem Gesamtverbrauch von 90.000 Kilowattstunden spart mit Klaro! rund 14,75 Euro pro Jahr.

Bei einem Wechsel zu Klaro! haben Kunden je nach Erdgasverbrauch die Möglichkeit, Geld zu sparen. Weitere Infos unter: www.klaro-energie.de