18.06.2010

Essener Schüler im Handball-Fieber

Stadtwerke Essen AG lud ein zum Probetraining

Handball ist ein unglaublich schneller, trickreicher und körperbetonter Mannschaftssport: Weltmeisterliche Leistungen zeigte die deutsche Handball-Nationalmannschaft, und auch  in Essen ist die Sportart mit dem TUSEM erfolgreich.

Und so verloste die Stadtwerke Essen AG als TUSEM-Sponsor, in ihrem Kundenmagazin „Stadtgespräch“ insgesamt drei Trainingseinheiten. An diesem Vormittag war Stephan Krebietke, Pressesprecher und früherer Nationalspieler des Handball-Zweitligisten Tusem Essen, zu Besuch im Gymnasium Borbeck.

Für die 6a – eine reine Jungenklasse - übernahm er die Rolle des Sportlehrers, und die Kinder strengten sich mächtig an bei ihrem Spezialtraining. Schließlich kommt nicht alle Tage ein Profi zu ihnen in den Unterricht. Da bebte die Halle, als 29 Paar Beine und Hände liefen, dribbelten und Bälle warfen, um sich vor dem Spiel aufzuwärmen. Da war auch schon mal Ausrutschen und Fallen angesagt. Schließlich kommt es bei dem Spiel auf Konzentration, Schnelligkeit und Koordination an. Fähigkeiten, die immer wieder trainiert werden müssen. Trotzdem ist Gemeinschaft angesagt: Herummeckern an den Fehlern anderer gibt es nicht, sondern jeder Spieler sollte durch seine Mannschaft angefeuert und unterstützt werden. Denn: Teamgeist und strategisches Vorgehen im Spiel werden großgeschrieben. Gerade das Spielen ohne Dribbeln sondern mit direkter Ballabgabe fördert den Teamgeist. Den Jungen macht’s Spaß und sind in ihrem Feuereifer kaum zu bremsen. „Die Kinder haben sich total auf diese Stunde gefreut“, erzählt Michael Rieder, Sportlehrer und gleichzeitig Mathematik und Physiklehrer. „Es ist einfach toll, einen Experten im Sportunterricht zu haben, denn sobald ein Gast den Unterricht gestaltet, ist die Aufmerksamkeit bei den Schülern größer.“ An dieses Training mit Stephan Krebietke  werden sich die Schüler noch lange erinnern, der sich freut: „Das macht Riesenspaß, denn da kommt viel zurück. Wir wollen mit unseren Aktionen, dass sich der Tusem im Revier für den Handball und den Nachwuchs einsetzt. Wir sind ein Verein zum Anfassen und Mitmachen.“ Zum Abschluss gab’s noch für alle Eintrittskarten für das nächste Spiel und ein TUSEM-Trikot.