19.03.2010

Trinkwasseranalyse liefert erneut sehr gute Ergebnisse

Wasserverbundsystem bald mit neuer Aufbereitungstechnik 

Eine aktuelle Analyse aus dem Wasserwerk Überruhr zeigt: Unser Trinkwasser ist rein und hält, was es verspricht. Es genügt in allen 80 chemischen und biologischen Parametern den Hygiene-vorschriften und Qualitätsanforderungen der Deutschen Trinkwasserverordnung von 2001. Die darin vorgeschriebenen Grenzwerte werden deutlich unterschritten. Die Trinkwasseranalysen sind im Internet der Stadtwerke Essen AG abrufbar. 

Wasseraufbereitungsanlagen für 55 Millionen Euro modernisiert
Die Bauarbeiten der Wassergewinnung Essen GmbH (WGE) zum Verbundsystem der Wasserwerke in Essen-Horst und Essen-Überruhr können nun nach dem langen frostigen Winter wieder starten. Seit dem Jahr 2003 ist die WGE eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Stadtwerke Essen AG und der Gelsenwasser AG. Beide Unternehmen stellen sich mit der 55-Millionen-Investition auf zukünftig höhere Anforderungen an die Wasseraufbereitungstechnik  ein. Auch Essener Firmen sind an dem Bauvorhaben beteiligt. 

Spurennachweise bis in den Nanogrammbereich
„Mit der Ergänzung weiterer Aufbereitungsstufen wie der Korn-Aktivkohle-Adsorption, physikalischen Entsäuerung und UV-Desinfektion schreitet die Analysetechnik weiter voran“, so Dirk Pomplun, Pressesprecher der Stadtwerke Essen AG. Nachweismethoden sind heute schon bis in den Nanogrammbereich (1 Nanogramm = 0,000000001 Gramm) möglich. So kann man zum Beispiel einen in den Baldeneysee geworfenen Würfelzucker nachweisen.