19.01.2011

Alles im Griff - Offen gesprochen über Geld

Stadtwerke Essen AG lässt Jugendliche beraten

In den letzten Jahren kann eine stetig wachsende Verschuldung und Überschuldung bei jungen Erwachsenen festgestellt werden. Laut einer Umfrage des Bundesverbraucherministeriums ist nur jeder vierte Jugendliche in der Lage, den für ihn günstigsten Handytarif herauszufinden. Drei von vier Kindern kennen sich bei der Einschätzung eines Tarifvertrages nicht aus.

Nicht viel besser sieht es beim Girokonto aus: Jeder zehnte Befragte kennt den Begriff überhaupt nicht.  Einer großen Konsumkraft von Kindern und Jugendlichen steht eine fehlende Finanzkompetenz gegenüber. Um sozial- und selbstverantwortlich das eigene Leben gestalten zu können, ist es notwendig, junge Menschen auch mit den entsprechenden Kompetenzen hinsichtlich Konsum und Finanzen auszustatten. Die Stadtwerke Essen AG als Energieversorger für die Menschen dieser Stadt bietet im Rahmen seines Jugendmarketings seit Jahren Essener Schulen verschiedene Aktivitäten an. So akquirierte das Unternehmen jetzt Essener Schulen, die als Patenschulen für das Tabuthema Geld sensibilisiert werden.

Im Vordergrund der 90-minütigen Unterrichtseinheit, die von erfahrenen Mitarbeiterinnen der Essener Verbraucherzentrale durchgeführt wird, steht die Sensibilisierung für die Kostenfalle Handy. Außerdem: „Wie viel Geld habe ich im Monat eigentlich zur Verfügung? Was muss ich davon alles bezahlen?“ In gezielter Kleingruppenarbeit hinterfragten die Schüler der Städt. Kath. Hauptschule Katernberg ihre eigenen „Einkommensverhältnisse“ und trugen Einnahmen und Ausgaben zusammen. In der anschließenden Diskussion konnten die Jugendlichen das eigene Verhalten reflektieren und Alternativen aufzeigen.