19.05.2011

Frage nach Ökostrom weiterhin hoch

Der Unfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat dem Trend zu Ökostrom wohl den entscheidenden Schub gegeben. In der Zeit danach konnte eine auffällige Steigung in der Nachfrage nach Ökostrom beobachtet werden.

Klaro!-Ökostrom

Seit dem Jahr 2009 beliefert die Stadtwerke Essen AG in einem Pilotprojekt Essener Kunden auch mit Strom. Die verbrauchsorientierten Tarife des Stromprodukts Klaro! werden auch als Ökostrom angeboten. Dieser wird zu 100 Prozent aus Wasserkraft gewonnen. Auch bei der Stadtwerke Essen AG ist der Trend zu Ökostrom nicht unbemerkt geblieben. Die Stadtwerke Essen AG kann über 300 Ökostrom-Kunden verzeichnen. Weitere 150 Interessenten haben einen Antrag auf den Klaro!-Ökostrom gestellt. Sie werden in Zukunft auch mit dem Ökostrom beliefert werden, befinden sich jedoch momentan in einer Warteschleife, da der Vertrag bei ihrem alten Stromlieferanten noch ausläuft. Mehr Informationen finden Sie unter www.klaro-energie.de.

Stärker werdendes Umweltbewusstsein

Der Trend zu umweltbewusst gewonnenem Strom resultiert jedoch nicht nur aus dem Reaktor-Unglück. Das Interesse an Strom aus regenerativen Quellen ist bereits seit längerem ungebrochen. Sowohl vor als auch nach dem Unglück kann eine hohe Gesamtnachfrage nach Ökostrom beobachtet werden.