04.10.2011

Wie kommt der Strom in die Steckdose

Stadtwerke Essen AG lädt ein zum Energiesparunterricht

Unter dem Motto „Energie erleben und verstehen“ hat die Stadtwerke Essen AG Essener Grundschulen zu einer besonderen Unterrichtsstunde eingeladen.

Denn Umweltschutz muss nicht langweilig sein: Seit einigen Jahren bieten die Stadtwerke erfolgreich Umweltunterricht an Essener Grundschulen an. Der 90-minütige Unterricht wird in Zusammenarbeit mit der deutschen Umweltaktion e. V. durchgeführt.

Aktuell hat jetzt das Unternehmen, das mit Klaro!-Klima 100 den Verbrauchern kernkraftfreien Strom aus 100 Prozent regenerativer Wasserkraft  anbietet, zum Unterrichtsmodul „Wie kommt der Strom in die Steckdose?“ eingeladen, zu dem sich 25 Schulklassen angemeldet haben; darunter die Johann-Peter-Hebel Schule als eine der ersten.

Ob Beleuchtung oder Bohrmaschine, Playstation, Fernseher oder Spülmaschine – Strom im Haushalt zu haben, ist für die Kinder selbstverständlich. Aber woher kommt der Strom? „Aus der Steckdose!“ sagen die Viertklässler auf Anhieb. Viele wissen bereits etwas über die Arten der Stromerzeugung und kennen die großen Solarflächen auf den Häusern und die Windmühlen, mit denen Strom erzeugt wird. Auch durch Wasserkraftwerke kann man umweltfreundlich Strom erzeugen. An einem Modell konnten die Kinder selbst ausprobieren, wie das Wasser eine Turbine antreibt und über den Generator Strom erzeugt. Gespannt lauschten die Viertklässler den Ausführungen der Umweltpädagogin Birgit Kaiser, die den Unterschied zwischen Kohle, Erdgas, Erdöl, Sonne, Wind und Wasser erklärte. Mit einfachen Mitteln bastelten sie ein eigenes kleines Wasserrad, das auch funktionierte.

Auch Tipps zum Energiesparen und zum Klimaschutz wie zum Beispiel Geräte richtig ausschalten, auf Stand-by-Funktionen verzichten, zu Fuß zur Schule gehen, gehören zum Unterrichtsmodul, denn praktizierter Umweltschutz ist ein wesentlicher Beitrag für die Zukunft.