20.12.2012

Energie, Erdgas und Glas: Der etwas andere Chemieunterricht

Der Glasbläser kommt und alle machen mit

Im Rahmen ihres Jugendmarketings hatte die Stadtwerke Essen AG  alle weiterführenden Schulen in Essen aufgerufen, an einer Verlosung zu einer besonderen Unterrichtsstunde teilzunehmen.
Zu gewinnen gab es sechs Vorführungen mit dem Glas-bläser Peter Schweifel. Nun stehen die Preisträger fest, und Schweifel tourt durch Essen.

Weihnachtskugeln, Christbaumspitzen: Kurz vor der Weihnachtszeit ist die Erinnerung der Gebilde, die Peter Schweifel  über dem Brenner aus einem durchsichtigen Rohr formt, sehr naheliegend. Die Schüler der Realschule am Schloss Borbeck staunten nicht schlecht, als Schweifel Proben durch die Reihen gehen ließ. Glas, so hauchdünn wie eine knisternde Folie, so dass niemand das Grundmaterial Glas vermuten würde. Der Glasbläser arbeitet schon seit 30 Jahren in dem Beruf, und seit mehr als zehn Jahren führt er diese Kunst den Schülern vor. „Glas wird wie Honig und genauso klebrig“, erklärt Schweifel, der erzählend wie nebenbei Gläser und Schalen erstellt.
Glas ist einer der ältesten Werkstoffe der Menschen und tatsächlich gelten seine Strukturen bis heute als nicht restlos geklärt. Ist Glas ein Feststoff oder eine Flüssigkeit?
Schließlich fließt heißes Glas. Und das erlaubt dem Glasbläser, das Material zu formen:“ Du musst Dich dem Glas anpassen, dann machst Du die schönste Form“, so Schweifel.

Über die bloße Herstellung von Glas aus Sand und das Formen verschiedener Gegenstände geht diese Unterrichtsstunde hinaus. Warum ist Glas durchsichtig? Was genau sind Spannungen im Glas und wie kann man sie beseitigen? Peter Schweifel macht mit einer Kamera und einem speziellen Filter Spannungen im Glas sichtbar, erläutert die chemische Zusammensetzung des Werkstoffs und erklärt, warum er uns durchsichtig erscheint.
 

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Dirk Pomplun
Unternehmenskommunikation
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