27.02.2013

Schadstoffeinsparung zum Nachlesen

Neue Anzeigetafel demonstriert Effizienz der Photovoltaik-Anlage auf dem Rathaus-Vordach

Die Stadt Essen hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2020 soll der CO2-Ausstoß der Stadt um 40 % reduziert werden. Einen Beitrag hierzu leistet die von der Stadtwerke Essen AG installierte Photovoltaik-Anlage auf dem Rathaus-Vordach. Auf einer Fläche von
315 m² wandelt sie seit vier Jahren täglich Sonnenlicht in Energie um. So konnten bisher rund 156.000 kWh Strom erzeugt und 92 Tonnen CO2 eingespart werden.

Von der Leistungsfähigkeit der Anlage können sich nun auch die Essener Bürger überzeugen. Eine Anzeigetafel im Foyer des Rathauses, direkt rechts neben dem Eingang, demonstriert die Effizienz der Photovoltaik-Anlage auf anschauliche Weise. So können Interessierte nicht nur sehen, wie viel Strom die Anlage aktuell erzeugt, sondern erfahren auch, wie viel Strom bereits  produziert wurde. Darüber hinaus zeigt die Tafel die CO2-Einsparung gegenüber der Energieerzeugung mit CO2-ausstoßenden Stoffen an. Eine weitere Auflistung verdeutlicht den Bürgern zudem, wie viele Kilogramm Steinkohle oder Liter Heizöl nötig gewesen wären, wenn der bisher produzierte Strom nicht aus Sonnenenergie erzeugt worden wäre. Auch die Einsparung an Atomstrom wird auf der Tafel angezeigt.

Zum Hintergrund der Photovoltaik-Anlage

Die Photovoltaik-Anlage wurde im Jahr 2008 von der Stadtwerke Essen AG auf dem Rathaus-Vordach installiert. 192 Photovoltaik-Module sorgen seitdem dafür, dass das Sonnenlicht in Strom umgewandelt wird. Durchschnittlich produziert die Anlage rund 38.000 kWh im Jahr, in sonnigen Jahren sogar bis zu 43.000 kWh. Zum Vergleich: Mit dieser Leistung brennen 40.000 Energiesparlampen 5 Tage lang oder lassen sich 20.000 Computer einen Tag lang betreiben. Durch die Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht werden zudem Jahr für Jahr ca. 23 Tonnen CO2 eingespart.