05.05.2014

Auf neuen Wegen den besten Nachwuchs gewinnen

Stadtwerke Essen laden ein zur Azubi-Talkshow 

Eine neue Form der Nachwuchswerbung erproben die Stadtwerke Essen . Im April tourte das Unternehmen auch in der Städt. Kath. Hauptschschule Katernberg. Vier weitere Termine an Essener Schulen sind geplant. In einer lockeren Talkrunde  mit Quizelementen, Filmeinspielungen, Talkrunden und Spielen präsentierten Dietmar Sparig, Leiter der Ausbildungswerkstatt, und Knut Winnacker, Hafenmeister, gemeinsam mit zwei bis drei Auszubildenden der Stadtwerke den Schülerinnen und Schülern sowohl das Unternehmen als auch die Ausbildungsberufe  Anlagenmechaniker und Hafenlogistiker vor. 

Suchten vor einigen Jahren Jugendliche teilweise verzweifelt einen Ausbildungsplatz, so hat sich die Situation in manchen Ausbildungsberufen gedreht. Heute müssen die Unternehmen kreativ werden, um gute Auszubildende zu finden. Die „Ausbildungstournee“ ist eine Antwort der Stadtwerke auf diese Veränderungen. „Wichtig ist es, den Jugendlichen stets auf Augenhöhe zu begegnen. Da ist es gut, dass Auszubildende bei der Tournee mitwirken. Sie sind nicht viel älter als die Schüler und sprechen ihre Sprache“, erläutert Dietmar Sparig.  

Eindrücke aus dem Arbeitsalltag

Vor der versammelten Jahrgangsstufe 9 stellte Moderator Friedhelm Susok die Stadtwerke Essen und ihre Produkte mit Hilfe von Elementen aus „Wer wird Millionär“ vor. Nach einem Einführungsfilm berichteten Maxime Laufe und Anton Hoff aus ihrem Arbeitsalltag als Anlagenmechaniker-Azubis und Donovan Pinkel als Hafenlogistik-Azubi. Dietmar Sparig und Knut Winnacker lieferten weitere Infos zum Berufsbild, das einiges handwerkliches Geschick erfordert. Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung, sie wird mit 790 bis 950 Euro vergütet und 30 Tage Urlaub stehen den Azubis zu. „Fähige Leute wollen wir natürlich halten. Bei entsprechender Leistung haben die Azubis gute Chancen, übernommen zu werden“, so Thorsten Sohlmann, Ausbildungsleiter der Stadtwerke Essen AG. Eine Übernahmegarantie spreche das Unternehmen zwar nicht aus, wohl aber leistungsabhängige Perspektiven. Dazu Dietmar Sparig: „Gute Leute können wir doch nicht ziehen lassen. Oft qualifizieren sich die Ex-Azubis dann Schritt für Schritt weiter und werden irgendwann Meister.“

Von wegen schwaches Geschlecht

Ganz schnell Sicherheitsschuhe, Helm, Gehörschutz und Schutzbrille anziehen, war die Aufgabe beim Arbeitskleidungs-Anziehwettbewerb, bei dem eine Schülerin und ein Schüler mitmachten. Das bot zugleich die Chance, auf die Besonderheiten der Arbeitskleidung hinzuweisen. Wichtige Frage in der abschließenden Gesprächsrunde: „Können Mädchen Anlagenmechanikerin werden?“ Dietmar Sparig stellte klar: „Wir begrüßen Bewerbungen von Mädchen ausdrücklich. Natürlich ist da auch schon mal ein schwerer Presslufthammer zu schleppen, aber bei uns gibt es Teamarbeit und man hilft sich gegenseitig!“

Weitere Informationen zur Ausbildung/Bewerbung bei den Stadtwerken  Essen

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Pressebild als JPG herunterladen (Quelle: Stadtwerke Essen AG)