23.09.2014

Die Heizperiode steht vor der Tür: Tipps zum richtigen Heizen

Der ausgehende Sommer zeigte uns in den ersten Septemberwochen leider eher selten sein wahres Potential. Doch auch wenn wir bei Temperaturen um die 20 Grad uns noch nicht gänzlich von ihm verabschieden wollen, so sollten Mieter und Eigentümer bereits jetzt an die kommende Heizperiode denken. Schließlich beginnt heute – zumindest aus astronomischer Sicht – der Herbst.

Gerade in den kommenden Herbsttagen ist es für viele Menschen ein Genuss, sich in die vertrauten, wohl gewärmten eigenen vier Wände zurückzuziehen und es sich auf dem Sofa bequem zu machen.

Dabei wissen viele Bürgerinnen und Bürger gar nicht, dass bei Berücksichtigung einiger weniger Tipps nicht nur die Wohnung warm ist, sondern auch der Geldbeutel entlastet und die Umwelt geschont werden können.

Die Heizung fit machen

Grundsätzlich empfiehlt es sich, sämtliche Heizkörper im Gebäude zu Beginn der Heizperiode mit einem Entlüftungsschlüssel zu entlüften. Sollten sich die Geräusche nicht einstellen oder aber die Heizleistung weiterhin gemindert sein, so sollte ein Fachmann gerufen werden.

Eigenheimbesitzer und Vermieter sollten ihre Heizungsanlage regelmäßig von einem Fachbetrieb prüfen und warten lassen. Bei älteren Heizungsanlagen kann ein Austausch wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll sein. Dank eines modernen Niedertemperatur- oder Brennwertkessels können erhebliche Energieeinsparungen erzielt werden.

 

Stoßlüften statt Kipplüften

Ist die Heizungsanlage erst einmal gut vorbereitet, so steht gemütlichen Herbst- und Wintermonaten nichts mehr im Wege. Gleichwohl können durch Kleinigkeiten im Heizverhalten die Heizkosten gesenkt werden.

„Es gibt natürlich einige Grundtipps, die wir unseren Kunden in der Beratung immer mitgeben. Dazu gehört, dass Schränke, Sofas oder Gardinen sich nach Möglichkeit nicht direkt vor dem Heizkörper befinden sollten und dass richtiges Lüftungsverhalten ebenfalls Heizkosten einspart“, so Dirk Pomplun, Sprecher der Stadtwerke. So empfehlen die Stadtwerke, lieber nur kurz, dafür mehrfach über den Tag verteilt zu lüften. „Das wenige Minuten dauernde Stoßlüften ist aus wirtschaftlichen Gründen deutlich sinnvoller als ein stundenlanges Kipplüften eines Fensters“, erläutert Pomplun.

Wohl temperiert

Auch bei der Temperierung kann viel Geld gespart werden. Die Reduzierung der Raumtemperatur um nur einen Grad Celsius kann bis zu sechs Prozent weniger Energiekosten verursachen. Die Stadtwerke empfehlen, die Raumtemperatur in Aufenthaltsräumen wie dem Wohnzimmer je nach Vorliebe auf 20 bis 22 Grad Celsius einzustellen. Für das Schlafzimmer oder den Flur reichen Temperaturen von 16 bis 18 Grad Celsius. Wer die gewählten Temperatureinstellungen besser im Blick haben möchte, der sollte über den Erwerb von elektronischen Thermostaten nachdenken, dank denen die Raumtemperatur exakt einzustellen ist.

Auch empfiehlt es sich, bei Nacht die Temperatur leicht herunterzustellen. Allerdings sollte ein Auskühlen der Räume unbedingt vermieden werden, da das erneute Aufwärmen des Gebäudes deutlich mehr Energie benötigt und außerdem die Gefahr von Schimmelbildung steigt.

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Pressebild als JPG herunterladen (Quelle: Stadtwerke Essen AG)