09.07.2014

Ein Pfiff in Brasilien lässt in Essen das Wasser fließen

Alle hörten auf sein Kommando: Als der mexikanische Schiedsrichter Marco Antonio Rodriguez am gestrigen Abend beim WM-Halbfinalspiel zwischen Deutschland und Brasilien zur Pause pfiff, setzten sich Hunderte Millionen Menschen weltweit in Bewegung.

Auch die Stadtwerke-Mitarbeiter im Technischen Informationszentrum (TIZ) konnten zwischen 22.45 Uhr und 23.00 Uhr wieder ein Phänomen registrieren, das deutsche Stadt- und Wasserwerke seit Jahren beobachten: Der Wasserverbrauch unmittelbar nach Halbzeit- oder Schlusspfiffen wichtiger Sportübertragungen schnellt rasant in die Höhe.

„Vor allem in den zwei, drei Minuten nach dem Schiedsrichterpfiff geht bei uns symbolisch gesprochen der Zeiger nach oben“, erläutert Stadtwerke-Sprecher Dirk Pomplun. „Interessant ist, dass die Spitzenwerte beim Wasserverbrauch in den Halbzeitpausen bei sehr engen Spielen noch höher sind. Gestern haben einige Essener sicherlich den Toilettengang angesichts der klaren Führung der deutschen Mannschaft schon vorverlegt…“, so Pomplun.

Wasserversorgung auch in Spitzenzeiten gesichert

Zu Engpässen kann es trotz hoher Nachfrage indes nicht kommen. Dirk Pomplun versichert: „Selbst wenn in allen Essener Haushalten gleichzeitig in der Halbzeitpause der Wasserhahn aufgedreht oder die Toilettenspülung betätigt wird, kommt es nicht zum Engpass.“

Aber vielleicht wird es wieder dank einer klaren Führung der deutschen Mannschaft am Sonntag gar nicht erst zu solchen Stoßzeiten kommen - die Stadtwerke sind in jedem Fall bestens gerüstet.

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