29.08.2014

EssenGas: Der neue Erdgastarif für die Stadt

Stadtwerke Essen vereinheitlichen ihre Tariflandschaft

Als lokaler Energieversorger sind die Stadtwerke Essen seit knapp 150 Jahren in Essen zuhause. Um die Nähe und Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt und ihren Kunden zu unterstreichen, bieten die Stadtwerke ab dem 1. Oktober 2014 einen neuen Erdgastarif an: EssenGas.

"Wir sind ein Unternehmen aus dieser Stadt für diese Stadt. Dies zeigen wir seit dem letzten Jahr bereits mit unserem neuen Markenauftritt. Nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen, auch unsere Tarife nach und nach an unseren Markenauftritt anzupassen. Mit der Einführung von EssenGas vereinheitlichen wir unsere Tariflandschaft und setzen künftig nur noch auf einen Tarif mit bewährter und einfacher Preisstruktur", erläutert Dr. Peter Schäfer, kaufmännischer Vorstand der Stadtwerke Essen AG, den neuen Tarif.

EssenGas gibt es in den Verbrauchsstufen S, M und L. Damit bietet sich der Tarif nicht nur für Privathaushalte, sondern auch für Gewerbekunden an. Zudem erhalten die Kunden mit EssenGas einen Tarif, der in der anstehenden Heizperiode nicht teurer wird. Denn die Stadtwerke werden die Erdgaspreise bis mindestens zum 30.06.2015 nicht erhöhen. Lediglich eventuelle Änderungen der Erdgas- und Umsatzsteuer würden wie gewohnt an die Kunden weitergegeben.

Das ändert sich für die Kunden
Der neue Tarif ersetzt künftig sowohl die Klaro!-Erdgas-Tarife als auch die Vertragsmodelle Sonderabkommen und Sondervereinbarung. Allen Kunden, die bisher im Rahmen dieser Tarife ihr Erdgas bezogen haben, bietet das Unternehmen deshalb in den nächsten Wochen einen Neuvertrag an.

"Klaro!-Kunden erhalten auch weiterhin ihre gewohnt günstigen Konditionen. Kunden des Sonderabkommens bzw. der Sondervereinbarung profitieren mit dem Wechsel sogar von einer neuen und günstigeren Preisstruktur", so Dr. Peter Schäfer.

So funktioniert der Wechsel zu EssenGas
"In den kommenden Wochen informieren wir alle Bestandskunden schriftlich über unseren neuen Tarif. Gleichzeitig erläutern wir, welche Vorteile der Wechsel zu EssenGas mit sich bringt. Da in Essen Menschen verschiedener Kulturen leben, versenden wir auch einen mehrsprachigen Flyer mit einer kurzen Erläuterung", erklärt Dr. Peter Schäfer das Vorgehen.

Um den Kunden den Wechsel zu EssenGas besonders leicht zu machen, enthält der zugesandte Neuvertrag schon die relevanten Daten. Die Kunden müssen nur noch die dort eingetragenen Daten überprüfen und den Vertrag unterschreiben. Im beigefügten Freiumschlag kann der neue Vertrag dann kostenfrei zurückgesandt werden.

Online-Kundenportal bietet Vertragswechsel rund um die Uhr
Kunden, die den Wechsel zu EssenGas lieber online abwickeln möchten, können hierzu auch das Online-Kundenportal der Stadtwerke nutzen. Nachdem sie sich mit ihrer Benutzerkennung eingeloggt haben, sind nur noch wenige Klicks bis zum Vertragsabschluss nötig. "Der Wechsel in unserem Online-Kundenportal geht nicht nur schnell, er bietet auch noch einen weiteren Vorteil: Hier können unsere Kunden auch die Online-Option von EssenGas auswählen. Dafür erhalten sie einen Nachlass von 0,036 ct/kWh gegenüber dem EssenGas-Tarif", so Dr. Peter Schäfer.

Persönlich und telefonisch erreichbar
Als lokaler Versorger vor Ort profitieren alle Kunden und auch solche, die es werden wollen, von der persönlichen Beratung der Stadtwerke. Bei Fragen zur Umstellung auf EssenGas helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundenzentrum an der Rüttenscheider Straße 27-37, 45128 Essen, gerne weiter. Dort erhalten Interessierte nicht nur alle Informationen, sondern können hier auch direkt den Vertrag unterzeichnen. Wer sein Anliegen lieber telefonisch klären möchte, erhält unter der Rufnummer 0201/800-3333 Antworten auf seine Fragen.

Ganz gleich, welche Kontaktmöglichkeit gewählt wird: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Essen sind montags bis donnerstags von 08:00 bis 17:00 Uhr und freitags von 08:00 bis 15:00 Uhr erreichbar.

Weitere Informationen zu EssenGas gibt es außerdem auf der Unternehmenswebseite unter www.stadtwerke-essen.de.


Pressemitteilung als PDF herunterladen

Pressebild als JPG herunterladen (Quelle: Stadtwerke Essen AG)



Die Stadtwerke Essen im Überblick
Die Stadtwerke Essen versorgen das Stadtgebiet Essen mit Trinkwasser und Erdgas, 2009 ist das Unternehmen zudem in den Stromvertrieb eingestiegen. Zu den Aufgaben der Stadtwerke Essen zählt auch die Instandhaltung und Erweiterung des über 1.643 Kilometer langen Abwassernetzes, durch das jährlich über 32 Millionen m³ Schmutzwasser fließen. Zu diesen Arbeiten gehört auch die Reinigung der knapp 25.000 Sinkkästen, die im Volksmund Gullys genannt werden. Zudem betreiben die Stadtwerke mit dem Hafen Essen ein modernes Trilogistikzentrum im Norden der Stadt.

Die Gassparte ist der älteste Geschäftsbereich des Unternehmens. Dank eines 1.378 Kilometer langen Rohrnetzes wird rund jedes zweite Gebäude in Essen zuverlässig mit Erdgas versorgt.
Derzeit fließen jährlich durchschnittlich 34 Millionen m³ frisches Trinkwasser durch die rund 1.840 Kilometer langen Rohrleitungen der Stadtwerke Essen. Eine Kombination von moderner Aufbereitungstechnik und naturnahem Verfahren sorgt für die konstant hohe Qualität des Essener Trinkwassers, das ständigen Qualitätskontrollen unterzogen wird.

Insgesamt sind die Stadtwerke somit für ein mehr als 4.800 Kilometer langes Ver- und Entsorgungsnetz in Essen verantwortlich.

Derzeit liefern die Stadtwerke Essen Strom an rund 14.400 Bürgerinnen und Bürger. Jährlich werden von den Stadtwerke-Kunden circa 28 Millionen Kilowattstunden verbraucht.

Mit rund 900 Mitarbeitern zählen die Stadtwerke zu den wichtigsten Arbeitgebern der Stadt. Ihre gesellschaftliche Verantwortung nehmen die Stadtwerke durch die Ausbildung von derzeit 36 jungen Menschen im kaufmännischen und gewerblichen Geschäftsbereich wahr.
Daneben ist die Bedeutung des Unternehmens für die Stadt und ihre Menschen in wirtschaftlicher Hinsicht hervorzuheben. Eine von den Stadtwerken in Auftrag gegebene Studie belegt, dass von jedem Euro, den die Kunden für die Gas-, Strom- oder Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung an die Stadtwerke bezahlen, derzeit rund 69 Cent in unserer Stadt verbleiben.

Ebenso erfreulich ist, dass von jedem Euro, den die Stadtwerke Essen ihrerseits für Güter und Dienstleistungen ausgeben, 72 Cent in der Region Essen verbleiben. Die hohe regionale Aktivität der Stadtwerke wirkt sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt aus. So werden in den Unternehmen in Essen und der Region je Arbeitsplatz bei den Stadtwerken Essen rechnerisch weitere 3,5 Arbeitsplätze geschaffen bzw. erhalten.