24.04.2014

Karnaper Ersatzsystem: Planung muss überarbeitet werden

Das gemeinsam von den Stadtwerken Essen, der Stadt Essen, der Emschergenossenschaft sowie der RAG geplante Ersatzsystem in Karnap muss neu überdacht werden.

Gut 100 Eigentümer aus Karnap erhielten in den letzten Wochen Post von den Stadtwerken: In zwei Schreiben von Februar und März 2014 wurde darum gebeten, die jeweiligen Grundstücke zum Teil vorrübergehend als Baufeld nutzen zu dürfen. Denn durch die beengten örtlichen Verhältnisse wäre der Bau des Ersatzsystems sehr anspruchsvoll. Parallel zu den versendeten Briefen nutzten zahlreiche Bürger die Möglichkeit, sich vor Ort durch die Stadtwerke das Bauvorhaben persönlich erklären zu lassen.

Bereits im Vorfeld hatten die Stadtwerke am 15. Januar 2014 bei einer Informationsveranstaltung im Gemeindezentrum am Meersternweg rund 180 Besuchern das Projekt ausführlich erläutert.

Projekt nicht verworfen  
"Leider hat uns aber nur etwa ein Drittel eine Einverständniserklärung zurückgeschickt. Ein solch komplexes Ersatzsystem kann aber nur als Ganzes funktionieren, eine Teilverlegung in einzelnen Bereichen würde nicht den gewünschten Effekt bringen", erläutert Stadtwerke-Sprecher Dirk Pomplun.

"Natürlich ist es schade, dass wir mit diesem Bauvorhaben nun erst einmal nicht wie geplant verfahren können. Für uns ist das Projekt aber noch nicht vom Tisch. Wir werden voraussichtlich im Sommer mit neuen Erkenntnissen auf die Anwohner noch einmal zugehen", so Pomplun.

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