20.05.2014

„Marmeladenglas oder Biogasmaschine?“

Stadtwerke Essen organisieren Experimente für Viertklässlerrund um das Thema Energie

Unter dem Motto "Energie erleben und verstehen" haben die Stadtwerke Essen Grundschulen in Essen zu einer besonderen Unterrichtsstunde eingeladen. Denn Umweltschutz muss nicht langweilig sein: Seit einigen Jahren bieten die Stadtwerke erfolgreich Umweltunterricht an. Der 90minütige Unterricht wird in Zusammenarbeit mit der deutschen Umweltaktion e.V. durchgeführt.

Aktuell hat jetzt das Unternehmen zum Unterrichtsmodul "Der Energieträger Erdgas/Biogas" eingeladen, zu dem sich 30 Schulklassen angemeldet haben; darunter auch die Christophorusschule.

Auf dem Stundenplan der Viertklässler Christophorusschule stand an diesem Morgen ein zweistündiger Umweltunterricht an, in dem Sandra Wasielewski, pädagogische Mitarbeiterin der Dt. Umweltaktion e.V., das Wichtigste über Energie und Umwelt beibringt. Einfach und kindgerecht erläutert die Pädagogin, wie die Wärme durch die Atmosphäre gespeichert wird und warum der hohe CO2-Ausstoß zur Erderwärmung beiträgt.

Dank der Comic-Figur Sponge Bob Schwammkopf war den Schülern 'Plankton' kein Fremdwort, so dass Sandra Wasielewski die Entstehung von Erdgas problemlos darstellen konnte. Der Transport erfolgt durch sogenannte Pipelines, Leitungen so groß, dass die Schüler bequem darin stehen könnten. Da die Praxis aber am meisten Spaß macht, demonstrierte Wasielewski mit einem Wärmeströmungsrohr, Brennpaste, Wasser und Lebensmittelfarbe, den gespannten Schülern, wie das Gas durch Wärme nach oben steigt.

Hausaufgaben mit Spannung
Doch was ist mit Biogas? "Jeder stellt es her", verrät Wasielewski und einige fangen an zu kichern. "Nicht nur Menschen auch Bakterien, die Bioabfälle vertilgen, lassen hin und wieder Luft ab", führte sie aus und erklärte dann die Grundlagen der Biogasanlagen, in denen Bakterien Bioabfall zersetzen und Gase entstehen. Die kleinen Forscher erhielten zum Abschluss ein Schraubglas, um daheim Biogas zu erzeugen. Hierzu sind die Gläser bis zur Hälfte mit Obstresten, Blättern, Laub oder Gras zu füllen und an eínem warmen Platz aufzubewahren - ideale Bedingungen für die Vermehrung von Bakterien und für die Produktion von Biogas. Und mit Glück kann man beim Öffnen das Gas nicht nur riechen sondern auch hören.


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Pressebild als JPG herunterladen (Quelle: Stadtwerke Essen AG)