29.01.2015

Planungen für Häuser in der Baumstraße schreiten weiter voran

Erste Gespräche mit dem Allbau haben stattgefunden

Wie die Stadtwerke Essen jetzt bestätigten, gibt es zum Neubau an der Baumstraße in Rüttenscheid erste Gespräche mit dem Allbau und weiteren Interessenten. "Wir sind hier noch am Anfang. Konkrete Planungen liegen noch nicht vor. Wir sind aber auf einem guten Wege und glauben, dass dieser Bereich von Rüttenscheid durch die Baumaßnahme weiter an Attraktivität gewinnt", so Dirk Pomplun, Pressesprecher der Stadtwerke Essen.

Nach wie vor steht gütliche Einigung mit der Mieterin im Fokus

Vorab gilt es aber noch ein paar offene Punkte zu klären. Ein Hauseigentümer aus der betreffenden Häuserreihe hat seine Immobilie bis jetzt noch nicht verkauft. In einem anderen Haus wird noch eine Wohnung von einer einzigen Mieterin bewohnt - alle anderen Mieter sind bereits ausgezogen. Bei den bisherigen Umzügen haben die Stadtwerke Essen intensive Unterstützung geleistet. Das Angebot an die Mieter erstreckte sich von der Mitwirkung bei der Wohnungssuche bis hin zu finanziellen Hilfen beim Umzug. "Auch der nunmehr letzten Mieterin haben wir sehr umfangreiche Hilfe angeboten. Dies gilt sowohl für die Suche nach einer neuen Wohnung als auch für die Zahlung einer finanziellen Unterstützung. Wir können sehr gut verstehen, dass es schwer fällt, eine Wohnung zu verlassen, in der man Jahrzehnte gewohnt hat. Essen bietet aber an vielen Stellen schöne Wohnungen, in denen es sich gut leben lässt. Hier wollen wir nach wie vor mit dem Allbau zusammen behilflich sein. Trotz allem Verständnis für die Mieterin müssen wir die Möglichkeit erhalten, dass der Allbau einen Neubau planen und umsetzen kann. Das geht aber nicht, wenn noch eine Wohnung bewohnt ist. Wir sind weiterhin an einer gütlichen Einigung interessiert, halten uns aber auch den Rechtsweg offen", erläutert Dirk Pomplun.

Neubau kann auch ohne letzte Immobilie umgesetzt werden

In Bezug auf diese letzte, noch nicht erworbene Immobilie laufen gerade Überlegungen, wie man das Neubauprojekt trotz eines Nicht-Erwerbs umsetzen kann. "Auch hierfür gibt es eine Lösung. Wir sind sicher, dass auch ohne den Ankauf der bisher noch nicht veräußerten Immobilie eine attraktive städtebauliche Neubaumaßnahme realisiert werden wird", so Pomplun weiter.

Das Gebäude und die Werkstatt von Wagner&Schade, einer ehemaligen Autowerkstatt, wurden schon vor geraumer Zeit abgerissen. Vandalismus und Einbrüche in das leerstehende Gebäude sorgten immer wieder für Ärger und zusätzlich benötigte Sicherungsmaßnahmen. Daher entschlossen sich die Stadtwerke Essen, den Gebäudekomplex abzureißen. Auch den übrigen Hausbesitzern in der Baumstraße von Hausnummer 2 bis Hausnummer 10 machten die Stadtwerke Essen ein Kaufangebot. Bis auf ein Haus konnte man sich mit allen Hauseigentümern auf entsprechende Verkaufspreise einigen. Wie ein Sprecher der Stadtwerke Essen bestätigte, liegen bei einem Eigentümer die Kaufpreisvorstellungen und das Kaufpreisangebot soweit auseinander, dass ein Ankauf nicht in Betracht kommt. Auch hier gibt es bauliche Lösungen, die einen Ankauf dieses einen Objektes nicht zwingend notwendig machen.

Stadtwerke Essen waren nie in der Rolle eines Bauträgers - Reduzierung der Betriebsstandorte stand im Fokus

Von Anfang an wollten die Stadtwerke Essen nie als Bauherr oder späterer Vermieter auftreten. Gleichwohl wollte man die Planung der zukünftigen Gebäude mit begleiten. Hintergrund war auch, dass möglicherweise noch Büroräume angrenzend an die Hauptverwaltung in Rüttenscheid benötigt wurden. So wäre man in der Lage gewesen, seine diesbezüglichen Vorstellungen mit einbringen zu können. Weiterführende Überlegungen haben dann ergeben, dass mit den vorhandenen Immobilien der Stadtwerke Essen genügend Kapazitäten zur Verfügung standen.

Vorausgegangen war eine Standortkonzentration in Rüttenscheid. Der Betriebshof im Essener Süden an der Schnabelstraße wurde vor einiger Zeit aufgegeben. Die dort arbeitenden Mitarbeiter zogen an die beiden bereits vorhanden Standorte an der Twentmannstraße und an der Rüttenscheider Straße um. Dieser Umzug brachte den Vorteil von kurzen Wegen und effizienteren Strukturen mit sich.


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