06.11.2015

Sonderfahrt: Stadtwerke Essen betankten historische Dampflokomotive

Bei einem Zwischenstopp nahm Lokomotive aus dem Jahr 1918 Wasser an einem Hydranten auf

Nostalgische Momente bot das Eisenbahnmuseum Bochum seinen Fahrgästen, die vergangenen Samstag für eine Sonderfahrt in die historische Dampflokomotive gestiegen waren. Auf ihrer Fahrt steuerte die fast hundertjährige Lokomotive auch das Gelände von Zollverein an. Dort wappneten die Stadtwerke Essen sie für die Weiterfahrt: An einem Hydranten in der Straße Großwesterkamp wurde die betagte Eisenbahn von Mitarbeitern des Entstörungsdienstes mit Wasser befüllt. 

Stadtwerke Essen rüsteten Lok für die Weiterfahrt

Auf Zollverein blieb den Mitreisenden reichlich Zeit zum Verweilen. Die mehrstündige Pause nutzten nicht nur die Fahrgäste, um aufzutanken. Während sich diese bereits dem Weltkulturerbe widmeten, koppelte die von Vielen bestaunte Lok gegen 14 Uhr am Bahnsteig der Kokerei Zollverein von den Personenwaggons ab und fuhr zum nahegelegenen Hydranten. Am Großwesterkamp erwarteten die Mitarbeiter der Stadtwerke Essen das vom Ruß geschwärzte Betriebspersonal um Lokomotivführer und Heizer. Mit einem Schlauch wurden die abgestellte Dampflokomotive und das am Hydranten angebrachte Standrohr sicher miteinander verbunden. Innerhalb von einer Viertelstunde versorgten zwei Mitarbeiter vom Entstörungsdienst der Stadtwerke Essen den Tender der Lokomotive mit etwa 12 Kubikmeter Wasser, sodass sie ihre Fahrt durch das Ruhrgebiet anschließend problemlos fortsetzen konnte. 

Nostalgische Industrie-Zeitreise auf Schienen

Das Eisenbahnmuseum Bochum, in dessen Besitz sich zahlreiche historische Schienenfahrzeuge befinden, veranstaltet mehrfach im Jahr buchbare Sonderfahrten, die nach bestimmten Themen ausgerichtet werden. Die Preußische Personenzuglok mit Schlepptender, die vergangenen Samstag auf Zollverein Halt machte, durchquerte das Ruhrgebiet unter dem Motto „Abschied von der Kohle“. Während ihrer Zeitreise durch die Industrievergangenheit führte die Sonderfahrt in Personenwagen aus den 20er bis 50er Jahren von Bochum-Dahlhausen unter anderem vorbei an Mülheim, Duisburg, Oberhausen und Bottrop. So erlebten die Fahrgäste die ganztägige Rundumschau bedeutender Industriestätten. Passend zum Motto der Fahrt führte die Strecke zum letzten Mal zur Zeche Auguste Victoria, dessen Bergwerk Ende 2015 außer Betrieb genommen wird.


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