01.06.2015

Stadtwerke Essen übergaben historischen Kanaldeckel an Steeler Archiv

Nach rund 95 Jahren Dienstzeit geht der Kanaldeckel in den Ruhestand

Steele ist ein östlicher Stadtteil von Essen und zählt rund 16.600 Einwohner auf einer Fläche von gut 3 Quadratkilometern. Bevor der Stadtteil 1929 zur Stadt Essen eingemeindet wurde, war Steele eine selbstständige Stadt an der Ruhr. Die günstige ebenerdige Lage zur Eisenbahn machte die Stadt zu einem attraktiven Arbeitsumfeld. So siedelten sich zu dieser Zeit viele Industrieunternehmen in Steele an. So auch die Maschinenfabrik und Eisengießerei Oelrichs, die neben Maschinenbau und Heißmangeln unter anderem auch Kanaldeckel fertigte. Gegründet wurde die Firma vom Schlossermeister Maesch im Jahre 1901. Einundzwanzig Jahre später übernahm Kurt Oelrichs die Firma und führte sie bis zur Schließung. 

Oelrichs Kanaldeckel geht zurück zu seinen Wurzeln

Passend zu den Vorbereitungen der Sonderausstellung „Steeler Industriegeschichte“ des Steeler Archivs, übergaben die Stadtwerke Essen am 28. Mai einen historischen Kanaldeckel. 

„Als lokales Traditionsunternehmen freuen wir uns, wenn wir einen Teil zur Stadtgeschichte beisteuern können. Darum haben wir den Kanaldeckel gerne nach rund 95 Jahren Dienstzeit in den Ruhestand geschickt, um ihn dem Steeler Archiv für seine Sammlungen zu überlassen, “ erzählt Dirk Pomplun, Pressesprecher der Stadtwerke Essen.   

Der in der Eisengießerei Oelrichs gefertigte Kanaldeckel aus den 1920er Jahren findet somit seinen Weg zurück zu seinen Wurzeln in Steele. Der Deckel mit der Aufschrift „Kurt Oelrichs Steele-Ruhr“ ist vom 12.06. bis zum 21.06. Teil der Ausstellung „Steeler Industriegeschichte“ an der Krayer Straße und findet anschließend seinen Platz in den Räumlichkeiten des Steeler Archivs im Hünninghausenweg. 


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Pressebild "Übergabe" als JPG herunterladen (Quelle: Stadtwerke Essen AG)

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