24.11.2016

Ersatzsystem Karnap: Auftrag ist vergeben

Arbeiten starten noch in diesem Jahr

Nachdem auf die europaweite Ausschreibung zu den ersten beiden Baubereichen, Ahnewinkel und Lohwiese, keine verwertbaren Angebote eingegangen waren, sind im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens qualifizierte Baufirmen zu Angebotsabgaben aufgefordert worden. Die Vergabeverhandlungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Die Firma Wittfeld hat den Auftrag zur Errichtung des Ersatzsystems in den Bereichen Ahnewinkel und Lohwiese erhalten.

Start der Bauarbeiten

Nach den bereits durchgeführten Baugrunduntersuchungen, Rodungsarbeiten, der Erneuerung einer Wasserleitung sowie der Umlegung von Strom- und Telekommunikationsleitungen wird noch in diesem Jahr mit den Sondierungsbohrungen begonnen. Diese dienen zur Überprüfung des Baugrunds auf Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg.

Parallel zur Kampfmittelsondierung wird die Baustelleneinrichtung stattfinden, mit der die Voraussetzungen zur Realisierung des Bauvorhabens geschaffen werden. Mit der Verlegung der Druckrohrleitungen und dem Bau der Pumpstationen, beides künftige Anlagen der Emschergenossenschaft, wird dann im Januar 2017 im östlichen Bereich an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen begonnen. Die Baustelle wandert dann westwärts und fährt mit der Verlegung der Dränage- und Transportleitungen für die Stadtwerke Essen fort.

Wanderbaustelle mit drei Bereichen

Durch die beengten örtlichen Verhältnisse ist der Bau des Ersatzsystems sehr anspruchsvoll. Um die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, wird die Großbaustelle in drei Baubereiche innerhalb des Stadtteils Karnap unterteilt. Begonnen wird in den Bereichen Ahnewinkel und Lohwiese. Mit bis zu einem Jahr Zeitversatz werden die Arbeiten für das Ersatzsystem im dritten Bereich, in Karnap West, starten.

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