26.02.2016

Hirsch Mitarbeiter können aufatmen

Bei Hirsch geht es weiter - neuer Vorschlag der Stadtwerke ermöglicht Fortführung des Essener Tiefbau-Unternehmens

Die Mitarbeiter der Firma Hirsch können aufatmen. Die Grundlage dafür wurde am Dienstag in einem kurzfristig einberufenen Gespräch gelegt. Eingeladen zu einem runden Tisch hatte der kaufmännische Vorstand der Stadtwerke Essen, Dr. Peter Schäfer. Vorab hatte der Oberbürgermeister Thomas Kufen vermittelt.

Gläubigerausschuss hat neuen Vergleichsvorschlag genehmigt

Das erste Vergleichsangebot des Insolvenzverwalters war für die Stadtwerke Essen nicht akzeptabel. "Die Sorgen der Mitarbeiter können wir selbstverständlich verstehen", so der Stadtwerke Vorstand. "Daher haben wir am Dienstag einen neuen Vergleichsvorschlag auf den Tisch gelegt", so Schäfer weiter. Die Verhandlungen, die sich bis in die Nacht hinzogen, waren nicht einfach. Heute Vormittag konnte dann nach Zustimmung des Gläubigerausschusses eine Vereinbarung unterzeichnet werden.

Dazu der kaufmännische Vorstand der Stadtwerke, Dr. Peter Schäfer: "Wir haben mit dem jetzigen Vergleich unsere Möglichkeiten ausgeschöpft, damit die Firma Hirsch auf dieser Grundlage wieder eine nachhaltige Perspektive hat. Das hoffen wir insbesondere auch für die Mitarbeiter des Unternehmens."

Auch der Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering zeigt sich von dem Kompromiss überzeugt: "Die Verhandlungen waren konstruktiv und beiderseits von dem Willen getragen, die 70 Arbeitsplätze bei Hirsch zu halten. Die Stadtwerke haben in besonderer Weise zur Lösung beigetragen. Jetzt hoffe ich, das Insolvenzverfahren kurzfristig über einen Insolvenzplan beenden zu können."

Damit ist der Weg frei für einen Neustart. Beide Parteien waren sich einig, dass die jahrelange Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken und der Firma Hirsch fortgesetzt werden soll.


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