15.07.2016

Kanalbaustelle im Walpurgistal: Durchstoß gelungen

Bahndamm wurde erfolgreich unterquert

Im dritten Bauabschnitt der großen Kanalbaumaßnahme im Walpurgistal ist ein wichtiges Etappenziel erreicht: Am gestrigen Nachmittag gelang den Stadtwerken bei der Unterquerung des Bahndamms der Durchstoß im Bereich von der Gönterstraße zur Birkenstraße.

Bohrer, Lore und Presse im Dauereinsatz

Wortwörtlich "Licht am Ende des Tunnels" konnten die Mitarbeiter am Donnerstagnachmittag auf der Kanalbaustelle im Walpurgistal vermelden: Die Unterquerung des Bahndamms mittels Vortrieb war geglückt. In den vergangenen Wochen hatte sich ein riesiger Bohrer durch den harten Untergrund gearbeitet, um Platz für die Kanalrohre zu schaffen. Der steinige Erdboden wurde dafür auf einer Länge von circa 200 Metern bezwungen.

Vor dem Einsatz der Rohre wird das abgetragene Erdreich von einer Lore durch das bereits hergestellte Rohrsystem zum Grubeneingang befördert, von wo es geborgen und weiter abtransportiert werden kann. Anschließend wird das Kanalrohr ins Erdreich gepresst. Mit einer Kraft von 2400 Tonnen drücken die Stempel der Presse dabei gegen eine Stahlwand.

Zia Omar, Bauleiter der Kanalbaumaßnahme im Walpurgistal, begrüßt das erreichte Etappenziel: "Vortrieb - besonders bei steinigem Untergrund - ist immer eine Herausforderung. Umso mehr freuen wir uns, dass wir jetzt durch sind."

Bereits am heutigen Freitag startet der Abbau der gigantischen Maschine. Diese muss transportfähig auseinandergebaut werden. In der Nacht von Sonntag auf Montag wird der Abtransport beginnen. Mittels Schwertransport werden die Einzelteile dann aus dem Walpurgistal gefahren.

Sobald der Abtransport abgeschlossen und die Zielbaugrube entsprechend vorbereitet ist, beginnt die weitere Verlegung der noch ausstehenden Rohre in offener Bauweise. In der jetzigen Zielbaugrube wird ein großes Bauwerk Platz finden.

 

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