02.11.2016

Stadtwerke Essen halten Strompreise stabil

Keine Preiserhöhung für EssenStrom-Kunden trotz deutlich steigender EEG-Umlage

Gute Nachrichten für alle EssenStrom-Kunden: Die Stadtwerke Essen halten die Preise für ihre Stromtarife stabil. Davon profitieren auch alle Stadtwerke-Kunden, die sich für den Heizstrom-Tarif entschieden haben. Passend zur kalten Jahreszeit gibt es daher auch für sie eine gute Nachricht: Wer seine Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe mit dem Stadtwerke-Strom betreibt, kann den Wintermonaten gelassener entgegensehen.

Seit gut zwei Jahren profitieren die EssenStrom-Kunden von der Preisstabilität. Das setzt sich nun auch in 2017 fort: "Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir die deutlich gestiegene EEG-Umlage und weitere Kostensteigerungen, die wir nicht beeinflussen können, durch einen guten Stromeinkauf kompensieren konnten", erläutert Knut Günther, Vertriebsleiter der Stadtwerke Essen.

Die eingebaute Wechselspende der Stadtwerke Essen: Neukunden von EssenStrom können sich direkt für ihre Stadt engagieren

"Gemeinsam bringen wir unsere Stadt zum Leuchten." Mit dieser Aussage werben die Stadtwerke Essen seit Anfang des Jahres für EssenStrom. Was dahinter steckt, verrät ein zweiter prägnanter Satz: "Sie wechseln, wir spenden!" Denn für jeden neuen EssenStrom-Kunden zahlen die Stadtwerke Essen eine Wechselspende in Höhe von 20 € an eine von fünf gemeinnützigen Essener Organisationen. "So kann jeder neue Stromkunde etwas für das Miteinander in unserer Heimatstadt tun. Er bringt unsere Stadt eben gemeinsam mit uns zum Leuchten", so Knut Günther.

Dabei kann jeder Neukunde frei wählen, welche der fünf Organisationen die Spende erhalten soll. Die Möglichkeiten sind hierbei vielfältig: Essener Kinderschutzbund, Albert-Schweitzer-Tierheim, Essener Sportbund, Essener Tafel und der Raum_58. Alle Organisationen kümmern sich um das Miteinander in unserer Stadt und sind so, neben vielen anderen Einrichtungen, ein wichtiger Bestandteil von Essen.

Alle Wechselspenden werden für die Umsetzung von speziellen Projekten verwendet. So wird momentan beim Essener Kinderschutzbund der "Traumraum" in Angriff genommen, in dem Kinder wieder ein Gefühl für ein Zuhause bekommen sollen.

Strom aus reiner Wind- und Wasserkraft

Mit dem Wechsel zu EssenStrom können sich Kunden nicht nur für das soziale Miteinander in unserer Stadt engagieren, sondern zusätzlich für den Umweltschutz. "Wir liefern unseren Kunden ausschließlich Ökostrom aus skandinavischen Wind- und Wasserkraftanlagen", erklärt Knut Günther. "Unsere Stromtarife basieren auf dem Qualitätslabel HKN NEU100. Dieses wurde vom TÜV Rheinland zertifiziert und wird vom TÜV auch jährlich auf die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien überprüft."

Hintergrundinformationen

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemission bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 % bis 95 % zu reduzieren. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien werden große Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid eingespart. 

Im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien gefördert werden. Für jeden Stromanbieter gilt die gleiche EEG-Umlage, denn sie wird bundeseinheitlich festgelegt.  

Neben der EEG-Umlage spielt außerdem das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) eine Rolle bei der Preiszusammensetzung. Mit der KWK-G-Umlage wird die ressourcenschonende gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme gefördert.

Ein weiterer Bestandteil der gesetzlichen Umlagen ist die Umlage nach § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV). Sie finanziert die individuellen Netznutzungsentgelte von stromintensiven Unternehmen.

Darüber hinaus wird die Offshore-Haftungsumlage nach § 17 f Abs. 5 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) erhoben. Mit ihr werden Entschädigungszahlungen für die verspätete Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abgesichert.

Zur Preiszusammensetzung kommt außerdem die Umlage für Abschaltbare Lasten nach § 18 (AbLaV) hinzu. Mit ihr werden die Kosten des Übertragungsnetzbetreibers zur Sicherung der Netzstabilität umgelegt.

Die aus den hier genannten Umlagen entstehenden Mehrbelastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt. Diese können unter „www.netztransparenz.de“ eingesehen werden.

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