Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Stadtwerke Essen, unsere Produkte und Services oder wichtiges Hintergrundwissen zu unseren Baustellentagebüchern.

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Was muss beim Ausfüllen des EssenGas-Liefervertrags beachtet werden?

Neben den üblichen Kontaktdaten (Name, Anschrift, Bankverbindung) tragen Sie bitte folgende Punkte ein:

  • den Namen des aktuellen Gaslieferanten
  • die Kundenummer beim aktuellen Gasanbieter (ausgenommen bei Neueinzug)
  • die Nummer des eigenen Gaszählers
  • den aktuellen Zählerstand
  • den Vorjahresverbrauch

Wichtig: Nur wenn der Antrag vollständig und korrekt ausgefüllt wird, ist ein Wechsel möglich.

Welche Kündigungsfrist habe ich bei EssenGas und EssenGas zum Fixtarif?

Damit Sie immer flexibel bleiben, haben Sie bei EssenGas ein monatliches Kündigungsrecht. Wenn Sie in diesem Monat kündigen, werden Sie noch bis zum Ende des nächsten Kalendermonats von uns mit EssenGas versorgt.

EssenGas zum Fixtarif kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden.

Wie hoch ist mein durchschnittlicher Gasverbrauch?

Wie hoch ist mein durchschnittlicher Gasverbrauch?

Im Erdgasliefervertrag wird der jährliche Energiebedarf abgefragt, um die Höhe der Abschlagszahlungen zu ermitteln. Sie können sich an den nachfolgenden Richtwerten orientieren:

  • Wohnung 50 m²: ca. 7.000 kWh pro Jahr
  • Wohnung 100 m²: ca. 15.000 kWh pro Jahr
  • Reihenhaus 120 m²: ca. 18.000 kWh pro Jahr
  • Einfamilienhaus 150 m²: ca. 23.000 kWh pro Jahr

Diese Werte können allerdings deutlich vom tatsächlichen Verbrauch abweichen, je nachdem, ob man beispielsweise viel heizt oder nicht. Genauere Anhaltspunkte liefert ein Blick auf die letzte Gasrechnung.

Warum sollte ich mit Erdgas heizen?

Im Vergleich zu anderen Energiearten ist das Heizen mit Erdgas umweltfreundlich, effizient und komfortabel. Konkret: Gegenüber Ölheizungen ist die CO2-Emission weit geringer und die Energieeffizienz höher. Moderne Erdgasgeräte senken Ihre Heizkosten also spürbar und schonen die Umwelt.

Zudem hinterlässt Erdgas bei der Verbrennung nur wenige Rückstände. Deshalb ist der Aufwand für die Reinigung und Wartung der Kessel vergleichsweise gering. Weitere Argumente: Erdgas-Heizgeräte lassen sich exakt regulieren und leicht bedienen. Erdgas benötigt keinen zusätzlichen Lagerraum. Über die Erdgasleitungen der Stadtwerke Essen ist es permanent verfügbar.

Woher kommt Erdgas?

Der Verbrauch von Erdgas wird in Deutschland zu etwa 15 % aus heimischen Quellen abgedeckt. Ungefähr 85 % des Erdgases stammen aus zuverlässigen Lieferländern wie Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Russland. Diese breite Fächerung sichert Deutschland langfristig eine solide Versorgung mit Erdgas. Für zusätzliche Versorgungssicherheit sorgen die deutschen Untertage-Gasspeicher.

Wie wird Erdgas transportiert?

Auf dem Weg zu Ihnen wird das Erdgas durch unterirdische Leitungen befördert. Ein Transport über Straßen und Schienen entfällt. Auch hier schont das Heizen mit Erdgas letztlich die Umwelt.

Wie oft und von wem sollten Heizungsanlagen geprüft werden?

Sie sollten Ihre Erdgasheizung einmal jährlich von einem dafür zugelassenen Installateur überprüfen, reinigen und warten lassen. Das sichert Ihnen die zuverlässige, sparsame und lange Funktion Ihrer Heizungsanlage.

Wie bemerke ich Erdgas in der Luft?

Von Natur aus ist Erdgas geruchlos. Die Stadtwerke Essen fügen dem Erdgas allerdings einen penetrant riechenden Duftstoff bei. So würden Sie ausweichendes Gas schon in der geringsten Konzentration wahrnehmen. Bereits ein Anteil von nur 0,5 % Erdgas in der Umgebungsluft wäre umgehend deutlich zu erkennen.

Was muss ich tun, wenn ich Gas rieche?

Öffnen Sie unverzüglich Türen und Fenster. Unmittelbar danach verlassen Sie bitte das Gebäude. Vermeiden Sie alles, was zu einer Funkenbildung führen könnte. Betätigen Sie keine elektrischen Geräte und Lichtschalter. Ziehen Sie keine Stecker aus den Steckdosen. Kontaktieren Sie, sobald Sie das Gebäude verlassen haben, die Störungsannahme der Stadtwerke Essen AG unter 0201 / 85113-33. Die Mitarbeiter des Technischen Informationszentrums (TIZ) stehen Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung.

Wie wird der Gasverbrauch gemessen?

Die Maßeinheit für den Gasverbrauch ist der Kubikmeter (m³). Der Verbrauchswert ist das vom Gaszähler gemessene Verbrauchsvolumen in Kubikmetern innerhalb einer Abrechnungsperiode.

Wie wird der Erdgas-Verbrauch angegeben?

Der Verbrauch von Erdgas wird als Brennwert in Kilowattstunden (kWh) angegeben und für die jeweilige Abrechnungsperiode ausgewiesen. Am Gaszähler wird die Verbrauchsmenge allerdings in Kubikmetern (m³) gemessen. Für die Abrechnung wird das eine aus dem anderen mittels eines Umrechnungsfaktors ermittelt.

Was ist der Brennwert?

Bei der Verbrennung von Gas und der nachfolgenden Abkühlung der Abgase wird Energie freigesetzt. Die freigesetzte Energiemenge wird als Brennwert angegeben. Der Brennwert beziffert den Gewinn an Wärmeenergie, der bei der Verbrennung pro Kubikmeter Erdgas entsteht.

Was steckt hinter einer thermischen Gasabrechnung?

Erdgas wird volumetrisch, das heißt in Kubikmetern (m³), gemessen und in Kilowattstunden (kWh) umgerechnet. Denn das Betriebsvolumen wird von Druck und Temperatur beeinflusst. Diese Faktoren sollen allerdings keinen Einfluss auf die Abrechnung haben. In der thermischen Gasabrechnung wird deshalb der Verbrauch in Kubikmetern nach eichrechtlich anerkannten Regeln mit der Zustandszahl z (z-Zahl) und dem Brennwert multipliziert. Die z-Zahl ist ein Korrekturfaktor, mit dem der Einfluss von Druck und Temperatur aufgehoben wird. Der Brennwert zeigt an, wie viel Energie im Erdgas enthalten ist.

Wie setzt sich der Abrechnungswert (thermische Energie) zusammen?

Der Verbrauchswert in Kilowattstunden (kWh) ergibt sich durch die Multiplikation des gemessenen Verbrauchswertes in Kubikmetern (m³) mit der Zustandszahl und dem Brennwert.

Was ist die Gassteuer?

Die Gassteuer ist eine gesetzlich geregelte Verbrauchssteuer. Sie fällt seit dem Gesetz zur ökologischen Steuerreform von 1999 an. Besteuert wird der Gasverbrauch bzw. die Entnahme von Gas aus dem Netz im deutschen Steuergebiet. Die Energiesteuer für Erdgas wird vom Energieversorger in Rechnung gestellt und an den Fiskus abgeführt.

Was ist eine Zustandszahl?

Eine Zustandszahl (z-Zahl) beschreibt die Temperatur und den Druck am Verbrauchsort. Beides beeinflusst den Energiegehalt des Erdgases und wird in der thermischen Verbrauchsabrechnung berücksichtigt.

Wofür benötigt man den Wobbe-Index?

Der Wobbe-Index wird gebraucht, um die Austauschbarkeit von Brenngasen zu beurteilen. Brenngase mit gleichem Wobbe-Index ergeben bei gleichem Düsendruck die gleiche Wärmebelastung im Brenner. Die Brennerdüse muss in diesem Fall nicht ausgetauscht werden.

Wobbe-Index für das in Essen verwendete Erdgas-E (H):

Wobbe-Index = Ws n 14,631 kWh/m³

Für Vertrags-Installationsunternehmen (VIU): Einstelltabelle für Gasgeräte (H-Gas)

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