Computer, Fernseher & Co.

Energiespartipps

Elektrogeräte verbrauchen oft auch Strom, wenn sie nicht eingeschaltet sind. Achten Sie z. B. auf den Stand-by-Knopf an Ihren Elektrogeräten.

Stand-by-Falle

Kostenfalle Stand-by

20.15 Uhr in Deutschland – Hauptfernsehzeit. Nach einem langen Tag ist es entspannend, sich vom Fernsehprogramm berieseln zu lassen und abzuschalten. Häufig schalten wir zwar selber ab, vergessen aber am Ende des Fernsehabends das Gerät selbst. Oft sparen wir uns den Gang zum Fernseher und schalten ihn per Fernbedienung ab. Was wir dabei nicht bedenken ist, dass er sich so nur in eine Art Schlummermodus versetzt – dem sogenannten Stand-by-Modus. Und so wird das Fernsehgucken schnell zu einem teuren Spaß.

Der Stand-by-Modus ist praktisch, aber immer auch Energie vergeudend. Rund vier Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland gehen auf den Stand-by-Modus elektrischer Kleingeräte zurück. Jeder Haushalt könnte jährlich zwischen 75-100 Euro sparen, indem er auf den Bereitschaftsmodus verzichtet. Da sich viele elektrische Geräte heute gar nicht mehr ganz ausschalten lassen, ist es immer sinnvoll, Steckdosenleisten einzusetzen, die sich ausschalten lassen. So werden die Geräte vom Stromkreis getrennt und beziehen keinen Strom mehr.

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Computer

Hochleistungsgerät Computer

Der Computer läuft heutzutage fast den ganzen Tag. Dieser Dauerbetrieb erhöht die Stromrechnung erheblich. Zusätzlich tappen wir gerade bei Computerbildschirmen oft in die Stand-by-Falle. Auch wenn sich der Bildschirm nach einiger Zeit automatisch herunterfährt, bezieht er weiter Strom. Denn er ist nur in eine Art Tiefschlaf versetzt. In der Systemsteuerung Ihres Computers können Sie die Option „Monitor ausschalten“ auswählen. Dies bezweckt, dass sich der Bildschirm nach einer von Ihnen bestimmten Zeit komplett ausschaltet. Oder Sie schalten den Bildschirm einfach per Hand aus, wenn Sie beispielsweise den Arbeitsplatz verlassen. Mit der Nutzung eines Notebooks können Sie den Stromverbrauch noch einmal senken. Die Geräte können netzunabhängig benutzt werden und garantieren heutzutage eine lange Laufzeit.

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Fernsehen

TV, Hi-Fi und Co.

Flachbildschirm, Blue-Ray-Player, Dolby Surround und seit neuestem 3D-Technik – alles zusammen und das Heimkino ist perfekt. Das Kino für zu Hause kostet in der Unterhaltung einen stolzen Preis.

Mit Größe des Fernsehbildschirms wächst auch der Energieverbrauch. Ein Flachbildfernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 150 cm verbraucht im Schnitt doppelt so viel wie ein Fernseher mit 90 cm Diagonale. Sinnvoll sind auch Geräte mit einer sogenannten Auto-Off-Funktion. Der Fernseher trennt sich dann nach einer vorgegebenen Zeit automatisch vom Stromnetz. Ist das Gerät ausgeschaltet, sollte es nach spätestens 45 Minuten keine Wärme mehr abgeben. Ansonsten zieht es weiter Strom.

Gleiches gilt für Stereoanlage, DVD- oder Blue-Ray-Player. Neuere Produkte verbrauchen im Bereitschaftsmodus zwar oft nicht viel, aber dennoch ist es ein Verbrauch, der unnötig ist.

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Energiesparlampe

Da geht Ihnen ein Licht auf

Die klassische Glühbirne hat uns lange Jahre gute Dienste geleistet. Nun ist es aber an der Zeit, diese durch eine modernere und viel kostengünstigere Variante zu ersetzen. Gegenüber herkömmlicher Glühbirnen sparen Energiesparlampen (ESL) etwa 80 Prozent Energie und Stromkosten und haben zudem eine höhere Lebensdauer. Energiesparlampen mit Vorwärmfunktion erreichen 10.000 Betriebsstunden und mehr. Das ist etwa das Zehnfache einer Glühbirne. Die Vorwärmfunktion sorgt für schonendes Zünden und verlängert die Lebensdauer der Lampe im Gegensatz zur ESL ohne Vorwärmfunktion um etwa ein Doppeltes. Charakteristisch für die Vorheizphase ist eine kurze Pause zwischen Einschalten der Lampe und dem Aufleuchten.

Achten Sie beim Kauf also darauf, dass die Lampe über das Qualitätskriterium der Vorheizfunktion verfügt.

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