Haushaltsgeräte

Energiespartipps

Wie Sie beim Kochen Energie sparen können und worauf Sie achten sollten, wenn Sie neue Haushaltsgeräte kaufen. 

Kühl- und Gefrierschrank

Energie sparen und einen kühlen Kopf bewahren

Kühl- und Gefrierschränke sind echte Dauerläufer und verbrauchen rund um die Uhr Energie.

Treiben Sie die Energiekosten nicht unnötig in die Höhe

  • Die Kühlschranktüren sollten immer richtig schließen und nach Möglichkeit nicht für lange Zeit offen stehen.
  • Die Lüftungsschlitze des Gerätes sollten frei bleiben und die Gitter auf der Rückseite des Schrankes sollten regelmäßig entstaubt werden.
  • Die optimale Temperatur im Kühlschrank beträgt 7°C und im Gefrierschrank -18°C.
  • Kühlgeräte sollten nicht neben Wärmequellen wie Herd oder Heizung aufgestellt werden.
  • Es sollten keine warmen Speisen in den Kühlschrank gestellt werden, da die Eisbildung so verstärkt wird.
  • Bei Bildung von Eisschichten an den Innenwänden des Kühlschrankes, sollte das Gerät abgetaut werden. 
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Neukauf Kühlschrank

Worauf ist beim Neukauf von Haushaltsgeräten zu achten?

Alte Haushaltsgeräte sind wahre Energiefresser. Eine alte Kühl-Gefrier-Kombination verbraucht im Schnitt doppelt so viel Energie, wie ein modernes Gerät.

Beim Neukauf lohnt es sich einen Blick auf das Energielabel der Produkte zu werfen. Es gibt Auskunft über die Energieeffizienzklasse. Haushaltsgeräte der Klasse „A“ zeichnen sich durch einen geringen Energieverbrauch aus, wohingegen Geräte der Klasse „G“ viel Energie verbrauchen. Für Kühl- und Gefrierschränke mit besonders niedrigem Verbrauch gelten die Energieeffizienzklassen „A+“ und „A++“.

Achten Sie beim Neukauf außerdem auf die richtige Größe des Geräts. Ein Kühlschrank sollte etwa über 50-60 Liter pro Person verfügen. Ein leerer Schrank verbraucht mehr Energie als ein gefüllter. Ein überfüllter wiederum wirkt sich auch negativ auf den Energieverbrauch aus, da die Luftzirkulation beeinträchtigt wird.

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Waschen

Sparsam Waschen

Der Energieverbrauch einer Waschmaschine hängt vom gewählten Waschprogramm und der eingestellten Temperatur ab. Moderne Maschinen können mit dem Warmwasseranschluss des Hauses verbunden werden, was zu erheblichen Einsparungen führen kann. Besonders wenn zur Warmwassererzeugung Erdgas verwendet wird.

Das richtige Programm spart Energie

Verwenden Sie so oft wie möglich das vom Hersteller empfohlene Schonprogramm. Verwechseln Sie dieses jedoch nicht mit den „½-Sparprogrammen“. Diese sagen nämlich nichts über den Energieverbrauch aus, sondern nur über die Wäschemenge.  

Beladen Sie Ihre Maschine immer ordentlich. Eine halbvolle Waschmaschine verbraucht genauso viel Energie wie eine volle. Verzichten Sie möglichst auf Vorwäschen. Diese sind meist unnötig und nur bei stark verschmutzten Textilien sinnvoll. So können Sie rund 10 Prozent Energie sparen.

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Trocknen

Sparsam Trocknen

Die sparsamste Methode seine Wäsche zu trocknen, ist ohne Zweifel das Trocknen an der Luft. Der Energieverbrauch eines Trockners ist doppelt so hoch wie der beim Waschen der gleichen Menge im Kochwaschgang.

Energie sparen trotz Wäschetrockner

Bevor die Wäsche in den Trockner kommt, sollte sie in der Waschmaschine bei mindestens 1200 Schleudertouren pro Minute geschleudert werden. So ist die Wäsche schon leicht vorgetrocknet und die Arbeitszeit des Trockners wird verkürzt.

Nach jedem Trocknen sollte der Luftfilter gereinigt werden. Ein verstopfter Filter verlängert die Laufzeit eines Trocken-Durchgangs und erhöht somit den Energieverbrauch.

Treffen Sie die richtige Wahl

Beim Neukauf eines Trockners sollten Sie sich für einen Erdgas-Ablufttrockner entscheiden. So können die Betriebskosten um bis zu 60 Prozent reduziert werden.

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Spülmaschine

Spülen ohne Energieverlust

Beim Gebrauch der Spülmaschine lässt sich Energie, vor allem aber Wasser sparen. Es ist zum Beispiel ein Trugschluss, dass beim Abwaschen per Hand weniger Wasser verbraucht wird als beim Benutzen der Spülmaschine. Eine sparsame Geschirrspülmaschine kommt im Schnitt mit 12 Liter Wasser pro Spülgang aus. Beim Spülen per Hand werden durchschnittlich 30 Liter verbraucht. Genauso unnötig ist das vorherige Abspülen des dreckigen Geschirrs am Spülbecken.

Die Spülmaschine sollte außerdem nur dann eingeschaltet werden, wenn sie voll beladen ist. Bei leicht verschmutztem Geschirr nutzen Sie so oft wie möglich das Kurz- oder Sparprogramm Ihrer Maschine. Gegenüber dem Normalprogramm kann die Energieersparnis rund 20 Prozent betragen. Sie sollten Ihre Spülmaschine außerdem auf die richtige Wasserhärte einstellen. 

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Kochen und Backen

Sparen Sie sich die Energie

Der Mensch handelt oft aus der Routine heraus. Beim Gebrauch von Haushaltsgeräten treibt unsere Gewohnheit die Energiekosten häufig unbemerkt in die Höhe. Etwa ein Drittel des privaten Stromverbrauchs geht auf Kosten der Haushaltsgeräte. Davon werden elf Prozent durch Backen, Kochen und Braten verursacht.

Alte Angewohnheiten ablegen

Beim Backen öffnen wir mehrere Male die Ofentür und auch die Türen von Kühl- und Gefrierschrank bleiben nicht oft geschlossen. Dabei geht viel wertvolle Energie verloren.

Auch beim Kochen liegt viel Sparpotenzial: Kochen Sie zum Beispiel nicht ohne Deckel auf dem Topf. Denn so steigt der Energieverbrauch um ein Zwei- bis Dreifaches an. Ebenso sollte der Kochtopf nicht kleiner sein als das Kochfeld, da auch so Energie vergeudet wird. 

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