Aufmacherbild Wechselspende Blumenwiese und blauer Himmel

Unsere Spendenpartner


Der Essener Sportbund e. V.

Der Essener Sportbund e. V. vertritt gemeinnützige Sportvereine in über 50 verschiedenen Sportarten. Er hilft beispielsweise bei Projekten oder Weiterbildungsmaßnahmen, die die Möglichkeiten eines Vereins oder Fachverbandes übersteigen. Des Weiteren hat der Essener Sportbund eine sozialintegrative Funktion, da er Menschen aller Generationen und mit unterschiedlichster sozialer und kultureller Prägung verbindet.

Zudem setzt er sich für eine sportgerechte Stadt ein, indem er versucht, veraltete Sportstätten in Essen mit Hilfe von neuen Nutzungskonzepten zu erhalten. Der Essener Sportbund entwickelt neue Sporträume, um dem veränderten Sportverhalten Rechnung zu tragen. Die finanziellen Mittel und geeignete Flächen für eine moderne Sportentwicklung in Essen sind begrenzt. Dennoch ist die Verbesserung der sportlichen Rahmenbedingungen in Essen ein wichtiges Ziel des Essener-Sportbundes.

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Raum_58 – Essener Notschlafstelle

Die Notschlafstelle Raum_58 in der Essener Innenstadt gibt Jugendlichen, die auf der Straße leben, einen vorübergehenden Platz zum Übernachten, Essen und Duschen. Seit 2001 ist der Raum_58 an sieben Nächten in der Woche Anlaufstelle für hilfesuchende Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen den Jugendlichen neue Wege und Perspektiven aufzuzeigen. Durch engen und stetigen Kontakt soll so langfristig erreicht werden, dass die Jugendlichen von der Straße zurück in ein normales Leben gelangen.

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Albert-Schweitzer-Tierheim (Tierschutzverein Groß-Essen e. V.)

Das Albert-Schweitzer-Tierheim in Essen wurde 1984 eingeweiht und zählt mittlerweile zu den größten Einrichtungen seiner Art. Insgesamt 29 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Tierärztin und zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kümmern sich täglich um die Tiere und deren Aufbewahrung, Pflege, Fütterung, Vermittlung und tierärztliche Betreuung. Im Albert-Schweitzer-Tierheim bekommen verlassene oder ausgesetzte Tiere ein neues Zuhause.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aber nicht nur vor Ort tätig, sondern im ganzen Stadtgebiet. So werden verletzte und gefundene Tiere in ganz Essen mit dem sogenannten „Struppi-Wagen“ abgeholt und versorgt.

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Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Essen e. V.

Der Essener Kinderschutzbund engagiert sich seit 1968 für das Wertvollste, was wir haben: Unsere Kinder. Ist ein Kind von Gewalt bedroht, greift ein Netzwerk an Hilfen: 

In der Kindernotaufnahme Spatzennest finden Kinder Schutz vor sexuellem Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung. 

Der Kinderschutzbund begleitet frühzeitig die Lebenswege von Kindern, schützt präventiv und fördert nachhaltig. Alle Kinder in unserer Stadt sollen unabhängig von ihrer Herkunft oder der familiären Lebenssituation gleiche Entwicklungs-, Bildungs- und Zukunftschancen erhalten. Dafür engagieren sich über 500 ehrenamtliche Kinderschützer gemeinsam mit 300 Fachkräften in den stadtweit 18 Einrichtungen und erreichen so täglich über 1.000 Kinder und Familien in Essen.

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Essener Tafel e. V.

Die Essener Tafel hat es sich zur Aufgabe gemacht, qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, vor der Vernichtung zu bewahren und an bedürftige Mitbürger zu verteilen.

Entstanden ist die Essener Tafel im Jahr 1995 als Projekt vom Sozialdienst katholischer Frauen Essen-Mitte. Heute hat der Verein rund 120 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die die gespendeten Lebensmittel sammeln, sortieren und an Familien und karitative Einrichtungen in Essen verteilen.

Insgesamt werden ca. 16.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene wöchentlich mit Nahrung versorgt. Da die Essener Tafel ein gemeinnütziger Verein ist, finanziert sie sich nur durch Geld- und Sachspenden.

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Die Spendenprojekte

Mit der Wechselspende werden Projekte von unseren Spendenpartnern unterstützt, die ihnen besonders am Herzen liegen. Anhand der Projektbeschreibungen erfahren Sie, wie Ihre Wechselspende beim jeweiligen Spendenpartner zum Einsatz kommt. 

Das Projekt Mustergarten: naturnah und insektenfreundlich

Mustergarten im Natur- und Jugendzentrum Voßgätters Mühle – Zuhause für Bienchen und Blümchen

Dank der Wechselspende der Stadtwerke Essen können zahlreiche gemeinnützige Projekte umgesetzt werden, die unserer Stadt und ihren Bewohnern zugutekommen. Jeder Neukunde, der EssenGas, EssenStrom oder EssenHeizstrom von den Stadtwerken Essen bezieht, trägt seinen Teil dazu bei und tut etwas Gutes für seine Heimatstadt.

So wird mit den gesammelten Spenden unter anderem ein Mustergarten im Natur- und Jugendzentrum Voßgätters Mühle in Essen Borbeck angelegt. Hier hat die Naturschutzjugend Essen e.V. ihren Sitz. Die Jugendgruppe des NABU (Naturschutzbund Essen) ist seit 1990 ein eigenständiger Verein und ist Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die sich für die Natur und Umwelt interessieren. Das Natur- und Jugendzentrum in Essen-Borbeck steht allen offen und begeistert sowohl große als auch kleine Naturfans. Die engagierten Kinder und Jugendlichen geben hier ihr Wissen weiter und treiben so den Naturschutz voran.

Der Mustergarten: Ein Projekt für Groß und Klein

Ein ganz neues Projekt der Jugendgruppe ist der sogenannte Mustergarten an der Voßgätters Mühle. Der Mustergarten soll zeigen, wie ein Garten naturnah und insektenfreundlich gestaltet wird. Zudem wird der gesamte Garten am Naturschutzzentrum behindertengerecht umgebaut. Dazu packen alle Helfer tatkräftig mit an. Finanziert wird der Mustergarten inklusive der Barrierefreiheit durch die Spenden der Essener Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Wechselspende der Stadtwerke Essen. „Wir freuen uns, dass wir durch unsere Wechselspende Teil dieses tollen Projektes sein können“, so Dominik Lümmen, Mitarbeiter Vertrieb und Marketing der Stadtwerke Essen. „Hier können wir zwei Punkte miteinander vereinen, die uns als Stadtwerke besonders am Herzen liegen: Den Naturschutz und die Förderung von Kindern und Jugendlichen.“

Blumige Aussichten in Borbeck

Im Mustergarten wird ein breites Spektrum an möglichst einheimischen Blumen gepflanzt. Auch andere Elemente aus Naturgärten, wie beispielsweise Steinmauern, Altholz und Nisthilfen für Insekten, finden hier Platz und werden den Besuchern des Naturschutzzentrums präsentiert. Der Mustergarten ist somit ein Paradebeispiel für die naturnahe und insekten- und vogelfreundliche Gestaltung eines Gartens oder Balkons und dient bei Veranstaltungen als Anschauungsbeispiel. Besucher des Zentrums bekommen Hilfestellungen und werden fachmännisch beraten. Der Mustergarten dient aber auch für Fortbildungen, steht für Schul- und Kindergartengruppen zur Verfügung oder kommt beispielsweise Naturspielgruppen zugute. Und nicht zu vergessen, bildet er Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere.  

Der Zugang zum Zentrum an der Voßgätters Mühle ist bereits heute barrierefrei. Aber auch der Rest des Gartens wird entsprechend umgebaut, so dass das gesamte Gelände zukünftig behindertengerecht ist. So werden beispielsweise Pflasterungen im Garten beseitigt und barrierefreie Wege quer durch den Garten entstehen.    

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Das Projekt Wildblumenwiese: Blumige Aussichten

Von Bienchen, Blümchen und einem tollen Projekt

Jeder Neukunde der Stadtwerke Essen unterstützt mit seinem Wechsel zu EssenGas, EssenStrom oder EssenHeizstrom eine von fünf gemeinnützigen Organisationen in Essen. Dabei entscheiden die Kunden selbst, wer die Wechselspende in Höhe von 20 € erhalten soll. Wenn bei Vertragsabschluss keine Organisation ausgewählt wird, werden die Spenden gesammelt und für zahlreiche weitere gemeinnützige Projekte in Essen verwendet. So konnte zum Beispiel eine Wildblumenwiese an der Westfalenstraße gepflanzt werden. Diese macht unsere Stadt nicht nur noch ein Stückchen grüner, sondern bietet im Sommer zahlreichen Bienchen, Schmetterlingen und anderen Insekten ein Zuhause und eine hervorragende Futterquelle.

Es grünt so grün

Damit es im Sommer richtig bunt blüht, wurden bereits im Winter die Arbeiten an der Westfalenstraße erledigt. Auf einer Fläche von 1.100 m² soll es hier künftig blühen und sprießen. Damit auch alles klappt, haben die Stadtwerke Essen fachmännische Unterstützung vom NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. – erhalten. Denn die Aussaat einer Blumenwiese ist komplizierter als man denkt. Das weiß auch Dominik Lümmen, Mitarbeiter Vertrieb und Marketing der Stadtwerke Essen. „Es ist nicht damit getan ein paar Samen auf die Erde zu streuen und abzuwarten bis die Blumen in ihrer Vielfalt aus dem Boden sprießen. Da gehört einiges mehr dazu, “ weiß Dominik Lümmen, der selbst Hand angelegt hat.

Erst die Arbeit, dann das bunte Vergnügen

Bevor die ersten Samen ihren Weg in den Boden finden, muss dieser zunächst einmal beprobt und analysiert werden. Im Anschluss wird der Boden geschält und abgemagert. Denn eine Wildblumenwiese wächst am besten auf mageren, das heißt auf nährstoffarmen, Böden. Dazu wird der Boden ordentlich umgegraben und wenn nötig von Gras entfernt. Denn Gras wächst sehr schnell und kräftig und würde die zarten Wildblumen im Wachstum hemmen. Um den Boden abzumagern, wird noch Sand hinzugemischt und mit einer Fräse in die Erde eingearbeitet. Um das Keimen von unerwünschten Gräsern zu reduzieren, muss der Boden mehrmals gefräst und aufgelockert werden.

Ist der Boden richtig vorbereitet, können nun die Wildblumen ausgesät werden. Nun heißt es abwarten. Damit schnellwachsende Pflanzenarten die gewünschten Blümchen nicht verdrängen, wird zwischendurch immer wieder gemäht.

Mittlerweile sprießen die feinen Blümchen in vielen Farben aus der Erde. Da haben sich die harte Arbeit und die Geduld gelohnt.

Zuhause im Grünen

Die bunte Blumenwiese bietet zahlreichen Insekten nun ein Zuhause. Um es den kleinen Tierchen noch heimeliger zu gestalten, wird zukünftig noch ein Bienenhotel aufgestellt. Dieses dient als Nisthilfe, Brutstätte oder Überwinterungsmöglichkeit. Eine Infotafel an der Wiese soll später Wissenswertes rund um die Blumenwiese und die fleißigen Bienchen bieten.

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Das Projekt Hundezimmer: Gemütliches Zuhause für Vierbeiner

Ein Zimmer mit Ausblick bitte - Neue Hundezimmer im Tierheim Essen geben Vierbeinern ein gemütliches Zuhause auf Zeit

Im Albert-Schweitzer-Tierheim an der Grillostraße finden jährlich rund 3.000 Tiere ein Zuhause auf Zeit. Zahlreiche Katzen, Kleintiere und etwa 500 Hunde durchlaufen das Tierheim und werden von den ehrenamtlichen Helfern versorgt. Doch trotz der liebevollen Betreuung, kann das Tierheim ein Zuhause nicht ersetzen. Dazu fehlen oft die Mittel und Möglichkeiten.

„Umso dankbarer sind wir für die zahlreichen Spenden der Essenerinnen und Essener im Rahmen der Wechselspende der Stadtwerke Essen. Denn mit dem gesammelten Geld können wir viele Projekte umsetzen, für die wir sonst keine Mittel aufbringen könnten", erklärt Dr. Elke Esser-Weckmann, Vorstand im Tierschutzverein Groß-Essen e. V.

Für ein gemütliches Zuhause: Zimmer statt Zwinger

„Dank der Wechselspende, können wir eines unserer Wunschprojekte nun umsetzen. Dadurch können wir den Tieren wirklich ein ZUHAUSE auf Zeit bieten, “ erzählt Dr. Elke Esser-Weckmann freudig.

So werden mit den Mitteln aus der Wechselspende rund 15 Hundezwinger zu gemütlichen Hundezimmern gerade für die sensibleren Naturen umgebaut. Die Zimmer haben dann Wände mit Fenstern statt Gitterstäbe, es gibt erhöhte Liegeflächen ebenso wie gemütliche Körbchen und Höhlen, in die sich die Vierbeiner mal verkriechen können. Kuscheldecken, Spielzeuge und frische Farbe an den Wänden runden die gemütlichen Räume ab.

Vorteil gegenüber den üblichen Zwingern besteht darin, dass sich die Hunde mehr wie in einem Zuhause fühlen. So wird Stress vermieden und das Sozialverhalten und die Gesundheit der Fellnasen werden gestärkt. Das ist nicht nur für die Hunde, sondern auch für die zukünftigen Besitzer von Vorteil. „Positive Effekte gibt es an allen Ecken und Enden, “ erklärt Dr. Elke Esser-Weckmann und schließt damit den Umbau der Zwinger gedanklich ab und freut sich nach wie vor über die zahlreichen Spenden.  

Die Idee der Hundezimmer stammt aus dem Tierheim in Koblenz und war dem Essener Tierheim ein gutes Vorbild.

 

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Das Projekt lernHÄUSER: Chancengleichheit für alle

Kinderschutzbund begleitet Kinder und Jugendliche auf ihrem Bildungsweg

Seit über 50 Jahren engagiert sich der Essener Kinderschutzbund für Kinder und Jugendliche und schreitet immer dann ein, wenn Hilfe benötigt wird. Täglich setzen sich die rund 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter und über 350 hauptamtlichen Fachkräfte dafür ein, dass alle Kinder die gleichen Entwicklungs-, Bildungs- und Zukunftschancen erhalten, unabhängig von ihrer Herkunft und der familiären Lebenssituation. So auch in den vier lernHÄUSERN in der Stadt. Hier werden Kinder und Jugendliche aus sozial und finanziell benachteiligten Familien gefördert und unterstützt, damit sie später gute Berufs- und Bildungschancen haben.

Zur Finanzierung dieses Projektes ist der Kinderschutzbund größtenteils auf Spenden angewiesen. „Dabei ist uns die Wechselspende der Stadtwerke Essen natürlich eine große Hilfe. Denn dank dieser können wir Projekte realisieren, die sonst hätten warten müssen, “ erzählt Martin Hollinger, koordinierender Leiter der Essener lernHÄUSER.

Lernen mit Struktur und Spaß

In den lernHÄUSERN wird den jungen Menschen eine Struktur gegeben. Neben individueller Lernförderung, wie Hausaugabenbetreuung, Sprachförderung und Berufsvorbereitung, steht eine gesunde Ernährung und abwechslungsreiche Ferien- und Freizeitgestaltung auf dem Programm. Kindern und Jugendlichen wird damit nach einem festen pädagogischen Konzept ein strukturierter Alltag beigebracht.

Mittlerweile gibt es in Essen vier lernHÄUSER. Rund 200 Kinder und Jugendliche nehmen das Angebot regelmäßig wahr. „Damit das weiter so gelingen kann, sind wir auf Spenden angewiesen. Davon schaffen wir beispielsweise aktuelle Lehr- und Lernmaterialien an und organisieren Spiele, Workshops und Freizeitaktivitäten, “ erklärt Martin Holliger. „Darum sind wir für die zahlreichen Spenden der Essenerinnen und Essener im Rahmen der Wechselspende der Stadtwerke Essen sehr dankbar. Mit dem bereits gesammelten Geld konnten wir neue Materialien anschaffen und den Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten bieten.“  

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Das Projekt KÜCHE: Ein neues Zuhause für den Raum_58

Helle Räume auf zwei Etagen und als Herzstück eine Küche, die zum Verweilen einlädt. Der Umzug des Raum_58 bringt durch die neuen Gegebenheiten frischen Wind in die Arbeit mit den jungen Wohnungslosen. Das Team um Leiterin Manuela Grötschel konnte sich seine Begeisterung über die neuen Räumlichkeiten im Nordviertel trotz Umzugsstress bewahren. Den Mitarbeitern ist die Freude über die Veränderung während des Rundgangs deutlich anzumerken.

Eine offene Küche als Herzstück 

Im frisch gestrichenen Anbau der Caritas erhält vom Lattenrost bis zum Kochlöffel seit einigen Wochen alles Nötige nach und nach Einzug. Obgleich noch längst nicht alle Dinge an ihrem Platz sind, fällt einem der unumstrittene Mittelpunkt der neuen Notschlafstelle sofort ins Auge. Zwei im hinteren Teil des großen Eingangsbereichs eingepasste Küchenzeilen, die durch ihre Anordnung die Gemütlichkeit einer Kochinsel erzeugen, bilden das neue Herzstück des Raum_58. Die Maßanfertigung konnte mithilfe der EssenStrom Wechselspende Wirklichkeit werden. 

Ein Gewinn für das tägliche Miteinander

„Wir sind den Stadtwerken unheimlich dankbar für diese Anschaffung, denn für unsere Arbeit bedeutet diese Küche einen riesigen Gewinn. Sie ist eine Art Einladung für alle Jugendlichen, die bei uns Unterschlupf suchen. Schließlich geht es um viel mehr als um eine bloße warme Mahlzeit“, berichtet Manuela Grötschel. Im Raum_58 sind das allabendliche Zubereiten von Speisen und das anschließende gemeinsame Essen ein wichtiges Ritual, in das möglichst viele Übernachtungsgäste eingebunden werden. Mithelfen ist ausdrücklich erwünscht:  Beim Waschen, Schneiden, Braten und Kochen kommt man ins Gespräch und tauscht sich aus. Für diese Zeit entsteht eine besondere Gemeinschaft. Letztendlich füllt die neue Küche nicht nur leere Mägen, sondern bringt Menschen zusammen. Nebenbei bekommen die Jugendlichen außerdem noch mit, was im Gericht steckt, das zu später Stunde auf ihrem Teller landet. Ein Kontrastprogramm zu schnellen Snacks, Dosennahrung und Fertiggerichten. 

Mittendrin statt nebenan 

Im Unterschied zu den alten Räumlichkeiten in der Kastanienallee steht die neue Küche sehr frei im Raum. Dass die engen Platzverhältnisse jeden Abend nur eine kleine Kochgemeinschaft zulassen, gehört damit der Vergangenheit an. In der Niederstraße kann nun von mehreren Seiten gleichzeitig zugearbeitet werden. Die Arbeitsfläche bietet ausreichend Platz für Zutaten, Bretter und Utensilien. So können viele fleißige Hände parallel vorbereiten. Das geht nicht nur schneller, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl: Das gemeinsame Vor- und Zubereiten sorgt für Gespräche, in denen man Berührungspunkte entdeckt und sich füreinander interessiert. Auch jemand, der nicht am Herd stehen möchte, sondern einfach nur Gesellschaft sucht, kann in Zukunft dabei sein. 

Mit Spülbecken, Ceranfeld, Backofen und viel Stauraum ist für sämtliche Bedürfnisse gesorgt. Besondere Erleichterung bietet zudem die neue Geschirrspülmaschine: Das auf professionelle Zwecke ausgelegte Gerät reinigt Geschirr und Besteck besonders zeitsparend. Das hilft dabei, den alltäglichen Rhythmus einzuhalten. Manuela Grötschel freut sich auf die neuen Möglichkeiten: „Im besten Fall lockt der ausströmende Duft aus der Küche auch den letzten Zweifler aus seinem Zimmer. Jetzt haben wir jedenfalls Platz dafür, dass beim Kochen wirklich alle mittendrin sind.“

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Das Projekt VERSCHNAUFHÜTTE: Für die Vorbereitung auf ein neues Zuhause

Ein Projekt des Albert-Schweitzer-Tierheims (Tierschutzverein Groß-Essen e.V.)

365 Tage im Jahr sorgt das Essener Albert-Schweitzer-Tierheim für Tiere, die aus unterschiedlichsten Gründen kein Zuhause haben. Neben zahlreichen Katzen und Kleintieren beherbergt das Tierheim in seinen Räumlichkeiten in der Grillostraße durchschnittlich 70 Hunde, die dauerhaften menschlichen Anschluss suchen.

Ehrenamtliche Gassigeher als wichtige "Brücke"

Neben den hauptberuflich tätigen Tierpflegern sind die ehrenamtlichen Gassigeher von großer Bedeutung, denn sie sorgen durch Spaziergänge und ausgiebige Streicheleinheiten für das Wohlergehen der Hunde. Nicht zuletzt bilden Sie durch ihren regelmäßigen Umgang mit den Hunden eine wichtige "Brücke" zu einem neuen Zuhause.

Mittelpunkt für Austausch und Vermittlung

Um für dieses wertvolle Miteinander einen besseren Rahmen zu schaffen, soll im Hundebereich die VERSCHNAUFHÜTTE entstehen. Ein geräumiges Gartenhaus, in dem Hund und Mensch - geschützt vor hochsommerlicher Hitze, Regenschauern und Schneefall - nach einem Spaziergang bei Leckerlis und Kaffee eine Pause einlegen. Darüber hinaus wird die VERSCHNAUFHÜTTE insbesondere für die Vermittlung einen zentralen Platz einnehmen: Für viele Hunde könnte in der VERSCHNAUFHÜTTE der erste Schritt in ein neues Leben beginnen - Freundschaften fürs Leben entstehen. In wohnlicher Atmosphäre können sich Hund, interessierte "Adoptiveltern" und Tierpfleger miteinander bekannt machen. Zudem ist die VERSCHNAUFHÜTTE ein Ort, an dem sich Gassigeher und Tierpfleger austauschen können.

Jeder Neukunde bei den Stadtwerken Essen leistet einen Beitrag zur Realisierung der VERSCHNAUFHÜTTE: Vom Hundekörbchen und -spielzeug bis hin zu Tisch und Stühlen trägt jede Wechselspende zum neuen Wohlfühl-Mittelpunkt bei.

Weitere Informationen über das Projekt VERSCHNAUFHÜTTE erhalten Sie in der Postwurfsendung oder auf der Webseite des Albert-Schweitzer-Tierheims.

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Das Projekt TRAUMRAUM: Ein Gefühl für Zuhause

Ein Projekt des Deutschen Kinderschutzbunds Ortsverband Essen e.V.

Der Essener Kinderschutzbund gibt Kindern nicht nur ein Zuhause auf Zeit, sondern steht Eltern und Kindern auch in allen Lebensphasen als Ansprechpartner zur Seite. Für mehr Verständnis, Geborgenheit und Wärme im eigenen Zuhause berät, unterstützt und betreut der Kinderschutzbund Essener Familien. 

Nach über 20 Jahren erhält das Kinderschutz-Zentrum für diese Arbeit neue Räumlichkeiten. Herzstück der zentral in der Innenstadt gelegenen Anlauf- und Beratungsstelle soll der TRAUMRAUM werden: Ein kindgerechter und flexibel nutzbarer Raum,  der den individuellen Bedürfnissen situativ angepasst werden kann. Der TRAUMRAUM soll ein Ort der Begegnung werden, der in Wohlfühl-Atmosphäre zum Zuhören, Spielen und Träumen einlädt. Hier tauschen sich Familien aus, erhalten Anregungen und Ratschläge für ihren Alltag und können darüber hinaus auch therapeutische Angebote des Kinderschutzbundes wahrnehmen.

Jeder Neukunde der Stadtwerke Essen lässt das Projekt TRAUMRAUM weiter gedeihen: Die Wechselspende trägt Stück für Stück zur Umsetzung des TRAUMRAUMS bei – von der Wandgestaltung über das Mobiliar bis hin zu therapeutischem Spielzeug. 

Weitere Informationen über das Projekt TRAUMRAUM erhalten Sie in der Postwurfsendung oder auf der Webseite des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverband Essen e.V..

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