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Stadtwerke Essen beim Hackathon

„Unsere Stadt soll smarter werden" – unter diesem Motto ging der „LoRaWan Hackathon“ im ruhr:HUB im Deutschlandhaus an den Start. Vom 24.5. bis 26.5. erarbeiteten die Teilnehmer kreative Lösungsansätze zu Herausforderungen städtischer Großkonzerne. Sie setzten sich gemeinsam im Team und mit Hilfe von Mentoren und Coaches mit Ideen auseinander, die die Stadt Essen smarter machen.

Neben den städtischen Großkonzernen Ruhrbahn, Essener Entsorgungsbetriebe und der Allbau GmbH waren auch die Stadtwerke Essen dabei und stellten zwei Challenges an die Teams:

  1. Der digitale Hausmeister
  2. Sprechende Netze 

Der digitale Hausmeister

Die Stadtwerke Essen kümmern sich in Essener Immobilien um die zuverlässige Ver- bzw. Entsorgung mit Erdgas, Strom, Wärme, Wasser und Abwasser sowie um verschiedene Dienstleistungen, wie beispielsweise die Heiz- und Betriebskostenabrechnung. Dadurch entsteht zwischen dem Nutzer einer Immobilie und den Stadtwerken eine enge Partnerschaft. Einhergehend ergeben sich auch regelmäßig neue Ansätze, wie das Dienstleistungsportfolio erweitert werden könnte. Ziel dabei ist es, zukünftig noch besser auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen zu können. In diesem Zusammenhang suchen die Stadtwerke Essen weitere Dienstleistungen, die einen signifikanten Mehrwert bieten können.

Wie wäre es da mit einem digitalen Hausmeister? Dieser könnte beispielsweise die vorhandene Haustechnik, wie Wärmeerzeugungsanlagen, überwachen, helfen den Energieverbrauch von öffentlichen Gebäuden zu optimieren oder auch Schäden am Gebäude frühzeitig zu erkennen. Hierdurch können Ausfallzeiten minimiert, der Energieverbrauch gesenkt und Kosten zur Schadensregulierung reduziert werden.

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Unser Netz muss sprechen lernen

So hieß die zweite Aufgabe, die es für die Stadtwerke Essen zu lösen galt. Obwohl unser knapp 5.000 Kilometer langes Netz aus den Sparten Erdgas, Wasser und Abwasser rund um die Uhr gut betreut wird, werden wir immer wieder von Schadensereignissen überrascht. „Da wäre es doch toll, wenn das Netz mit uns sprechen könnte“, findet Mentor Tobias Grau. „Ziel ist es, dass unser Netz uns mitteilt, wenn ein Schaden eintritt. Oder noch besser: Durch die Erkennung von Verhaltensmustern merken wir es, bevor etwas repariert werden muss.“ 

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And the winner is….

Die Challenge „digitaler Hausmeister“ gewann die „ecbm GmbH“. Aber auch „izinto“ hat originelle Ideen entwickelt. „Beide Teams haben wirklich tolle Ansätze erarbeitet. So ist auch mit beiden Gruppen eine weitere Zusammenarbeit vorgesehen“, so Jörg Ulrich, Mentor beider Teams.

In der zweiten Challenge „Sprechende Netze“ konnte die Studentengruppe „InnoBoost“ überzeugen und damit den Sieg einfahren. „Wir freuen uns und haben bereits Folgekontakte vereinbart. Denn eins ist klar: Für unsere Stadtwerke bieten die Ideen und Technologien ein enormes Potenzial. Und das wollen wir in der Praxis nutzen: „Unser Netz wird sprechen lernen“, so Tobias Grau zum Abschluss des Hackathon.

Jeweils ein Team pro Unternehmen erhielt eine festgelegte Siegerprämie von 1.000 Euro. Bei den Stadtwerke-Teams konnte „InnoBoost“ sich über die Prämie freuen.