Stadtwerke verarzten Abwasserkanal an der Gladbecker Straße

Baustelle kann in beide Richtungen einspurig umfahren werden

Auf rund 1650 Kilometern windet sich das Labyrinth des Essener Kanalsystems unter unserer Stadt entlang. Aneinandergereiht würden all diese Rohre von Essen bis nach Kiew reichen. Die Wartung und Instandhaltung ist demnach eine kleine Mammutaufgabe. Damit die Abwasserentsorgung rund um die Uhr zuverlässig funktioniert, führen die Stadtwerke Essen regelmäßig Routineuntersuchungen durch. So auch aktuell an der Gladbecker Straße, wo die Beschädigung eines Abwasserkanals auffiel. Ab Montag, 20. August, tauschen die Stadtwerke die beschädigten Rohrteile aus.

Rechtzeitiges Eingreifen verhindert Folgeschäden

Eine Routineuntersuchung der Kanalrohre führte die Stadtwerke Essen vergangene Woche an die Gladbecker Straße 26. Auf den Aufnahmen einer Videokamera war das Sorgenkind schnell gefunden: Teile eines Abwasserkanals von 1951 weisen deutliche Beschädigungen auf. „Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort und können nun zeitnah eingreifen, damit es nicht zu Folgeschäden wie dem Absacken der Oberfläche kommt“, erklärt Dirk Pomplun, Sprecher der Stadtwerke Essen.

Gladbecker Straße bleibt weiterhin befahrbar

Am kommenden Montag beginnen die Reparaturarbeiten, bei denen die Stadtwerke gut 25 Meter des Kanals in offener Bauweise erneuern. Die Rohre befinden sich mitten unterhalb der vielbefahrenen Gladbecker Straße. Bereits während der Vorbereitungsarbeiten musste deshalb im Baubereich die jeweils linke Fahrspur in beide Richtungen gesperrt werden. Der Verkehr kann die Baustelle in beide Richtungen jeweils einspurig umfahren. Ende September soll die Baumaßnahme abgeschlossen und die Gladbecker Straße wieder komplett dem Verkehr freigegeben werden.

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