Kältewelle: Auch der Wasserzähler friert

Dick eingepackt kommen Mensch und Wasserzähler durch die kalten Tage.

Stadtwerke Essen geben Frostschutz-Tipps

Väterchen Frost hat sich bereits für das kommende Wochenende und auch für nächste Woche angekündigt. Eisige Luft und Minusgrade soll es wohl auch tagsüber geben. Dann helfen nur noch Handschuhe, Schal und Mütze. Doch nicht nur Menschen sollten sich warm einpacken, sondern auch der Wasserzähler, die Heizungsanlagen und die Wasserleitungen können frieren. Mit einfachen Mitteln lassen sich auch jetzt noch Frost­schäden am Haus oder an der Wohnung vermeiden und Heizkosten senken.

Einfache Schutzmaßnahmen selbst ergreifen

Gerade freiliegende Wasserzähler und -leitungen sind dem kalten Griff des Winters schutzlos ausgesetzt und können Schaden nehmen. „Anlagen in ungeheizten Kellern, Schächten, Gartenlauben oder im Freien sind beson­ders gefährdet und sollten unbedingt gegen die Kälte geschützt werden“, rät Dirk Pomplun, Unternehmenssprecher der Stadtwerke Essen. Das Wasser im Innern kann schnell gefrieren, Zählerglas und Rohre können dadurch platzen. In solch einem Fall ist das dann mehrfach ärgerlich. Durch den geplatzten Wasserzähler könnte es zu einer Überschwemmung im Keller kommen. Bis zum Austausch des kaputten Zählers wird auch die Wasserversorgung im Haus abgesperrt. Obendrein muss der Wasserkunde in solch einem Fall auch die Kosten für die Reparaturarbeiten zahlen. Dazu Dirk Pomplun von den Stadtwerken: „Je nach Arbeitsumfang und Dauer des Zählerwechsels kann das dann durchaus schon einmal 200 € oder auch mehr kosten.“

Solchen Gefahren lässt sich einfach vorbeugen: Umwickelt mit Zeitungs­papier, Holzwolle oder alten Decken halten Zähler und Wasserleitungen auch niedrigen Temperaturen stand. Kellerfenster in unmittel­barer Nähe von Wasserzählern sollten geschlossen sein. Alle ungenutzten Leitungen überstehen den Winter schadlos, wenn sie vorher entleert wurden.

Ist es draußen richtig kalt, sollten Fenster und Türen in der Nähe der Anlagen geschlossen und Zugluft vermieden werden. Das Abdichten der Fenster und Türen lohnt sich so gleich doppelt: Denn neben dem Schutz der Wasserzähler lässt sich auch der Energieverbrauch senken.