Kanalbaustelle Bocholder Straße startet wie geplant

Baustelleneinrichtung beginnt zum kommenden Wochenende

Wie geplant beginnen die Kanalbauarbeiten an der Bocholder Straße. Auf einer Länge von rund 800 Metern erneuern die Stadtwerke Essen den Abwasserkanal. Der neue Kanal hat einen Durchmesser von 80 bis 100 Zentimetern. Er besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff und ist somit auch auf dem neuesten Stand der Technik. Gebaut wird zwischen der Straße Mühlengrund und der Wüstenhöfer Straße. Bevor wir mit der eigent­lichen Kanalbaumaßnahme beginnen können, sind einige Vorarbeiten notwendig. Zum kommenden Wochenende wird jetzt die Baustelle vorbe­reitet und eingerichtet. Zum Wochenstart beginnen dann die eigentlichen Bauarbeiten.

Ampel schleust den Verkehr am ersten Bauabschnitt vorbei

Für den ersten Bauabschnitt wird eine Umfahrung eingerichtet. Auf Höhe der Straße Steinbrink wird der Bürgersteig auf Seite der geraden Haus­nummern zur Fahrbahn umgebaut, damit der Verkehr auch während der Bauarbeiten weiterfließen kann. Danach muss das Grundwasser im betroffenen Bereich abgesenkt werden. Denn für den Kanalbau ist eine trockene Baugrube das A und O. Der neue Kanal wird in einer Tiefe von etwa vier Metern in offener Bauweise in der bereits vorhandenen Trasse verlegt.

Während der Arbeiten im ersten Bauabschnitt wird der Verkehr auf der Bocholder Straße in Höhe der Straße Mühlengrund für rund 10 Wochen über eine Ampelschleusung an der Baustelle vorbeigeführt. Die Zufahrt zur Wolfsbankstraße wird in diesem Zeitraum gesperrt. Die Anfahrt erfolgt dann über die Germaniastraße.

Bocholder Straße für zweiten Bauabschnitt voll gesperrt

Für den zweiten Bauabschnitt, ab der Wolfsbankstraße, muss die Bocholder Straße abschnittweise voll gesperrt werden. Der Individualverkehr sowie die Busse der Ruhrbahn GmbH werden dann um den abgesperrten Bereich herumgeleitet. Die Bauarbeiten wandern dann weiter Richtung Wüstenhöfer Straße. Die jeweiligen Baufelder haben eine Länge von rund 50 Metern. Soviel Platz wird benötigt, damit die Baugeräte und die Baufahr­zeuge sich entsprechend sicher bewegen können. „Sicherheit ist bei Bau­maßnahmen das oberste Gebot. Wir haben aber hier nicht nur die Bau­arbeiter im Blick, sondern auch die Menschen, die an der Baustelle vorbei­gehen müssen“, so ein Sprecher des Unternehmens. Nach derzeitigem Planungsstand werden die Arbeiten bis Ende des Jahres 2021 andauern. 

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