Küchen- und Feuchttücher gehören nicht in die Toilette

Reinigung der eigenen Abwasserrohre kann für Hauseigentümer teuer werden

Der erfolgreiche Kauf von Toilettenpapier ist gerade von der Frage abhängig: Bin ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort? Der, der diese Frage für sich mit „Nein“ beantworten musste, denkt dann eventuell über Alterna­tiven nach.

Küchenpapier, Taschentücher und auch Feuchttücher sind jedoch keine Alternative. Sie gehören nicht in die Toilette. Dort schaden sie mehr als sie vermeintlich kurzfristig geholfen haben. Damit Taschentücher & Co. ihren Zweck erfüllen können, sind sie deutlich stabiler als Toiletten­papier. So müssen Taschentücher dem Nasensturm beim Niesen stand­halten. Küchentücher dürfen, obwohl sie nass sind, nicht unter der Last der Obstschalen zerreißen. Beim Toilettenpapier ist das aber gewollt anders. Es gibt bei einem solchen Stresstest deutlich früher auf und das hat seinen Grund. Damit die Abwasserohre im eigenen Haushalt nicht verstopfen, löst sich Toilettenpapier deutlich schneller auf. Das Wasser aus dem Toilettenspülkasten treibt es an und sorgt für den Zerfall. Das Ziel ist der Abwasserkanal der Stadtwerke Essen, der sehr häufig vor dem Haus in der Straße liegt.

Eine Verstopfung in den privaten Abwasserlei­tungen muss der Hauseigentümer auf eigene Kosten beseitigen lassen. Das kann sehr teuer werden, besonders am Abend oder am Wochenende. Mit dem richtigen Verhalten kann man hier viel Geld sparen.

Auch im Essener Kanalnetz sind Feuchttücher nicht gerne gesehen

In die Abwasserrohre der Stadtwerke Essen gehören auch Feuchttücher, Einmal-Waschlappen und andere Hygieneartikel nicht hinein. Auch sie können sich verfangen und verklumpen. Das sorgt dann im Abwasserkanal immer wieder für Probleme. Mit viel Wasser und aufwendiger Technik müssen die Ablagerungen im Kanalnetz wieder entfernt werden. Auch mit dem Blick auf unsere Umwelt sollte man das vermeiden.

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