Zum diesjährigen Tag des Toilettenpapiers am morgigen Mittwoch, 26. August, machen die Stadtwerke Essen (SWE) darauf aufmerksam, was auf keinen Fall in die Toilette gehört. Während sich Toilettenpapier problemlos auflöst, können als Folgen falscher Entsorgungen erhebliche Belastungen für Kanalisation, Kläranlagen und die Umwelt entstehen.
Dinge, die auf keinen Fall in die Toilette gehören:
- Hygieneartikel und feste Stoffe wie Feuchttücher, Tampons, Binden, Windeln, Rasierklingen, Wattestäbchen, Katzenstreu oder Kunststoffe verstopfen die Rohre und schaden den Pumpen
- Chemikalien wie Farben oder Lacke bringen Schadstoffen ins Wasser
- Speisereste, Fette und Öle verkleben die Kanalisation, verursachen Gerüche und ziehen Schädlinge wie Ratten an
- Medikamente geben Wirkstoffe ins Wasser ab
In die Toilette gehört ausschließlich, was der menschliche Körper dort produziert sowie Toilettenpapier. Alles andere ist richtig im Abfall zu entsorgen. Laut einer Umfrage im Auftrag des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) aus dem August 2025 wussten 90,8 Prozent der Befragten, was nicht in die Toilette gehört. Dennoch landen immer wieder falsche Dinge in den Kanälen. „Leider ist schon so ziemlich alles in der Kanalisation gelandet“, erklärt Susanne Jagenburg, Leiterin Kommunikation & Marketing der SWE. „Zu den kuriosesten Funden in unseren Abwasserkanälen gehören Pflastersteine, Bobbycars, Besteck, Schmuck und sogar ein Baumstamm.“
Kleine Handlung – großer Schaden
Obwohl manche Verpackungen etwas anderes versprechen, lösen sich auch Produkte wie feuchtes Toilettenpapier nicht vollständig auf. Fette erhärten sich im kalten Wasser und verbinden sich mit diesen zu sogenannten Fettbergen, die immer weiter wachsen und Rohre oder Pumpen verstopfen können. Außerdem entstehen beim Zersetzen der Fette Säuren, die übel riechen und die Rohre angreifen. Das alles zieht aufwendige und teure Reinigungen oder Reparaturen nach sich. Auch Privatleitungen und Hausanschlüsse können so in Mitleidenschaft geraten, was zu hohen Kosten bei Hauseigentümerinnen und -eigentümern führen kann.
Die SWE betreiben ein rund 1.650 Kilometer langes Abwassernetz, das jährlich etwa 33 Millionen Kubikmeter Abwasser transportiert. Weitere Informationen über die Abwasserentsorgung in Essen gibt es unterhttps://www.stadtwerke-essen.de/netze/abwassernetz/abwasserentsorgung.
Über den Tag des Toilettenpapiers
Der internationale Tag des Toilettenpapiers kommt ursprünglich aus den USA und findet jährlich am 26. August statt. Ziel ist eine höhere Aufmerksamkeit für einen der unentbehrlichsten Alltagsgegenstände. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) nutzte diesen Anlass im vergangenen Jahr, um darauf aufmerksam zu machen, was nicht in die Toilette gehört. Weitere Informationen dazu finden sich unter: https://www.vku.de/presse/pressemitteilungen/tag-des-toilettenpapiers-mehrheit-der-deutschen-weiss-was-nicht-ins-klo-gehoert-trotzdem-landen-feuchttuecher-speisereste-und-co-immer-noch-im-abfluss/.
Über die Stadtwerke Essen AG
Die Stadtwerke Essen (SWE) sind ein kommunales Versorgungsunternehmen mit langer Tradition. Seit 1867 sind sie ein etablierter und verlässlicher Partner in der Energie- und Wasserversorgung der Stadt Essen. Als innovatives Unternehmen entwickeln sich die SWE beständig weiter, um eine effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung sicherzustellen. An 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr beliefern sie die Kundinnen und Kunden im Stadtgebiet Essen zuverlässig mit Erdgas, Ökostrom, Heizwärme und frischem Trinkwasser und verantworten die Entsorgung von Regen- und Abwasser. Zudem bieten die SWE umfangreiche und attraktive Serviceleistungen. Als Netzbetreiber betreuen sie Erdgas- und Trinkwasserversorgungsnetze von insgesamt 3.230 Kilometern Länge. Außerdem bauen sie Entwässerungsanlagen und betreiben das 1.650 Kilometer lange Abwassernetz in Essen. Um die vielfältigen Aufgaben kümmern sich rund 860 Mitarbeitende. www.stadtwerke-essen.de
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Das anliegende Foto ist unter der Quellenangabe „Stadtwerke Essen“ frei verwendbar.
Medienkontakt:
Susanne Jagenburg
Leiterin Kommunikation & Marketing
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