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6. Tag der Daseinsvorsorge

Die Stadtwerke Essen sind rund um die Uhr im Einsatz

Wer morgens in Essen die Zähne putzt, duschen geht und den ersten
Kaffee trinkt, hat – vermutlich ganz unbewusst – bereits dreimal die
Leistungen der Stadtwerke Essen in Anspruch genommen. Meist
unscheinbar und im Hintergrund kümmern sich Stadtwerke und
kommunale Unternehmen landesweit um die Trinkwasser- und
Energieversorgung, die Abwasser- und Müllentsorgung und vieles mehr.
Sie stellen also Güter und Leistungen bereit, die für das menschliche
Dasein notwendig sind. Der heutige Tag der Daseinsvorsorge soll auf diese
stille Hintergrundarbeit der über 283.000 Mitarbeitenden in
Versorgungsunternehmen aufmerksam machen. Der Aktionstag findet
deutschlandweit bereits zum sechsten Mal statt und wird international
unter dem Namen „Public Service Day“ von den Vereinten Nationen
ausgerufen.

Essener Wasserverbrauch könnte fünf Mal den Baldeneysee füllen

Rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich bei den
Stadtwerken Essen um die Lokalversorgung. Neben der Belieferung der
Stromkunden mit 100-prozentigem Ökostrom versorgen die Stadtwerke
Essen das Stadtgebiet mit Erdgas und Trinkwasser.
Als Netzbetreiber sind sie für das 1.380 Kilometer lange Erdgas- und 1.850
Kilometer lange Wasserleitungsnetz verantwortlich. Rund 40 Millionen
Kubikmeter Trinkwasser finden so jährlich den Weg aus der Ruhr zum
Verbraucher. Mit dieser Menge Wasser könnte man fast fünf Mal den
Baldeneysee füllen. Damit in den verbrauchsstarken Morgen- und
Abendstunden oder in Halbzeitpausen großer Fußballländerspiele die
Toilettenspülung in allen Haushalten funktioniert, wird im
Verbundwasserwerk Essen, zusammen mit dem Kooperationspartner, der
Gelsenwasser AG, und den Pumpwerken rund um die Uhr gearbeitet.

Erste Kanalisation im Ruhrgebiet

Schon 1866 wird für Essen als erste Stadt im Ruhrgebiet der Bau einer
Kanalisation beschlossen. Schmutzwasser zu sammeln und fortzuleiten ist
seitdem eine der ältesten Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge in der
Stadt. Bis heute sind die Stadtwerke Essen für die Kontrolle, Instandhaltung, Optimierung und Erweiterung des Essener Abwasserkanalnetzes verantwortlich und sorgen dafür, dass die rund 60 Millionen Kubikmeter Schmutz- und Niederschlagswasser ordentlich abgeleitet werden. „Die meisten unserer Arbeiten zur Sicherung der Grundversorgung entziehen
sich dem Blick der Verbraucher. Rohre verlaufen unterirdisch und die Technik steckt in unscheinbaren Gebäuden“, weiß Roy Daffinger, Unternehmenssprecher Technik der Stadtwerke Essen. „Dass wir rund um die Uhr für sie im Einsatz sind, merken die Bürgerinnen und Bürger in der Regel erst, wenn Störungen vorliegen.“ Und auch dann sind die Mitarbeitenden vom Entstörungsdienst zur Stelle und kümmern sich darum, dass alles wieder reibungslos und unscheinbar läuft.

Tim Stacks ist einer der 800 Mitarbeitenden der Stadtwerke Essen, die täglich für die Essenerinnen und Essener im Einsatz sind. Mit dem Spülfahrzeug ist er im Stadtgebiet unterwegs und kümmert sich darum, dass anfallendes Abwasser einwandfrei abfließen kann.

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