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Häufige Fragen und Antworten (FAQs)

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Stadtwerke Essen, unsere Produkte und Services oder wichtiges Hintergrundwissen zu unseren Leistungen.

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Zertifiziert vom TÜV Rheinland: 100% Erneuerbare Energie, Klimaneutral, Regelmäßige Überwachung

Mit unserem Strom schonen Sie ohne Aufpreis die Umwelt: Denn der Strom wird zu 100 Prozent aus Wind- und Wasserkraft gewonnen wird. Er stammt zu 100 Prozent aus Neuanlagen in Skandinavien, die nicht älter als sechs Jahre sind und ist klimaneutral. Das Qualitätslabel HKN NEU100 wurde vom TÜV Rheinland zertifiziert und jährlich auf die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien überprüft. Unser Strom basiert auf diesem Label. Das gilt für alle unsere Stromprodukte wie EssenStromEssenHeizstrom und EssenStrom1907.

Geben Sie bitte neben den üblichen Kontaktdaten (Name, Anschrift, Bankverbindung) folgende Angaben an:

  • den Name Ihres aktuellen Stromanbieters
  • die dortige Kundennummer (ausgenommen bei Neueinzug)
  • die Nummer des eigenen Stromzählers
  • den aktuellen Zählerstand
  • den Vorjahresverbrauch

Bitte vergessen Sie nicht anzukreuzen, dass Sie das Widerrufsrecht zur Kenntnis genommen haben. Hinweis: Nur wenn der Antrag vollständig und korrekt ausgefüllt wird, ist ein Wechsel bzw. eine Neuanmeldung möglich.



Damit Sie immer flexibel bleiben, haben Sie bei EssenStrom ein monatliches Kündigungsrecht. Wenn Sie in diesem Monat kündigen, werden Sie noch bis zum Ende des nächsten Kalendermonats von uns mit EssenStrom versorgt

EssenStrom zum Fixtarif kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden.

Im EssenStrom-Liefervertrag wird der jährliche Energiebedarf abgefragt, um die Höhe der Abschlagszahlungen zu ermitteln. Sie können sich an den nachfolgenden Richtwerten orientieren:


  • Einpersonenhaushalt: 1.700 kWh/Jahr

  • Zweipersonenhaushalt: 3.000 kWh/Jahr

  • Dreipersonenhaushalt: 3.500 kWh/Jahr 

  • Vierpersonenhaushalt: 4.200 kWh/Jahr


  • Fünfpersonenhaushalt und mehr: 4.700 kWh/Jahr



Diese Werte können allerdings deutlich vom tatsächlichen Verbrauch abweichen, je nachdem, ob man beispielsweise viele Elektrogeräte oder energieintensive Durchlauferhitzer betreibt oder nicht. Genauere Anhaltspunkte liefert ein Blick auf die letzte Stromrechnung.

Ja, die Stadtwerke Essen bieten mit EssenHeizstrom einen Tarif speziell für Nachtspeicherheizungen (Wärmespeicher) und Wärmepumpen (Wärmepumpe und Strahlungswärme) an. Nutzen Sie unser Online-Kundenportal, um schnell und unkompliziert zu EssenHeizstrom zu wechseln. Unter 0201 / 800-3333 beraten wir Sie auch gerne persönlich zu EssenHeizstrom und den darin enthaltenen Tarifen.

Heizstrom ist der Strom, der in der Nacht bezogen und gespeichert wird. Dadurch, dass der Strom in der Nacht aus dem Netz genommen wird, kann er günstiger, zum sogenannten Niedertarif (NT), angeboten werden als der Strom zu anderen Tageszeiten (Hochtarif (HT)).

Nicht alle Kraftwerke werden auch in der Nacht vollständig heruntergefahren und produzieren somit auch in dieser Zeit Strom. In der Nacht wird allerdings deutlich weniger Strom verbraucht. Durch die geringere Kapazitätsauslastung der Kraftwerke, kann der Strom somit günstiger angeboten werden.

Die Nachtspeicherheizung hat Heizstäbe, die in der Nacht mit Strom aufgeheizt werden. Daher auch der gebräuchliche Name Nachtspeicherheizung.

Die so gespeicherte Wärme wird dann am Tag über Ihren Nachtspeicherofen abgegeben und erzeugt so die Grundtemperatur.

Bei Nachtspeicherheizungen wird der Stromverbrauch in zwei unterschiedlichen Zeitkorridoren (Freigabezeiten) und entsprechend in zwei Tarifen gemessen. Im Vergleich zum Haushaltsstrom veranschlagt der Netzbetreiber hier niedrigere Netzentgelte.

Der Strom wird im Hochtarif (HT) und im Niedertarif (NT) gemessen. Die Verbrauchsmessung hängt vom Messkonzept ab.

Funktionsskizze eines Tarifschaltgeräts mit zwei Zählwerken
Berechnungsbeispiel für die gemeinsame Messung mit Tagnachladung
Berechnungsbeispiel für die Umverteilung einer Nachtspeicherheizung
Berechnungsbeispiel für eine Nachtspeicherheizung
Funktionsskizze eines Tarifschaltgeräts mit einem Zählwerk
Funktionsskizze eines Tarifschaltgeräts mit zwei Zählwerken

1. Konzept: Gemeinsame Messung (1-Zähler-Messung)

Bei der gemeinsamen Messung werden der Haushaltsstrom- und der Heizstromverbrauch über den gleichen Zähler gemessen. In der Regel wird hierzu vom örtlichen Netzbetreiber ein Doppeltarifzähler bei Ihnen eingebaut. 

Mit Hilfe des Doppeltarifzählers (jeweils ein HT- und NT-Zählwerk) ist es nun möglich, Ihren Stromverbrauch in Abhängigkeiten von den Freigabezeiten des örtlichen Netzbetreibers in einen Hochtarif (HT) und einen Niedertarif (NT) aufzuteilen. 

Das HT-Zählwerk (Hochtarif) erfasst den Stromverbrauch außerhalb der Freigabezeiten (Haushaltsstrom). Das NT-Zählwerk (Niedertarif) erfasst den Stromverbrauch innerhalb der Freigabezeiten (Heizstrom). Die HT-/ NT-Zeiten werden vom örtlichen Verteilnetzbetreiber bestimmt und können je Kundenanlage und Netzgebiet voneinander abweichen. Die an der Kundenanlage eingestellten HT-/ NT-Zeiten können für das Stromnetzgebiet der Stadt Essen bei der Westnetz GmbH erfragt werden.

Bei der gemeinsamen Messung enthält der gemessene Strom, der innerhalb der Freigabestunden anfällt, auch einen erheblichen Anteil am Haushaltsstrom. Da für den Haushaltsstrom nicht der günstigere Heizstrom berechnet werden darf, erfolgt eine Korrektur.

So wird der Verbrauch auseinander gerechnet

Ein Anteil des NT-Verbrauchs wird rechnerisch zum HT-Verbrauch verlagert. Für die Umlagerung des anteiligen Haushaltsstroms teilt der örtliche Netzbetreiber einen Faktor mit, welcher in der Regel bei Anlagen mit Tagnachladung 25 % und bei Anlagen ohne Tagnachladung 15 % beträgt.   

Zur Ermittlung des anteiligen Haushaltsstromes im Niedertarifbereich wird der Faktor mit dem gemessenen Stromverbrauch, der außerhalb der Freigabestunden liegt, multipliziert. Der außerhalb der Freigabestunden gemessene Stromverbrauch wird um den anteiligen Haushaltsstrom erhöht. Dieser ermittelte Stromverbrauch gilt anschließend als Haushaltsstrom (HT).

Der gemessene Stromverbrauch, der innerhalb der Freigabestunden liegt, wird um den anteiligen Haushaltsstrom vermindert. Dieser verminderte Stromverbrauch gilt als Heizstrom (NT).

Der Gesamtverbrauch (HT + NT) bleibt trotz dieser "Umlagerung" unverändert.

2. Konzept: Getrennte  Messung (2-Zähler-Messung)

Bei der getrennten Messung wird der Verbrauch Ihrer Nachtspeicherheizung bzw. Ihrer elektrischen Wärmepumpenanlage von einem separaten Stromzähler erfasst, der vom Haushaltsstrom unabhängig ist. Somit sind zwei Zähler notwendig. Zur Messung des Heizstromverbrauchs kann ein Doppel- oder ein Eintarifzähler verwendet werden.

Eintarifzähler

Bei der getrennten Messung mit einem Eintarifzähler wird lediglich Ihr NT-Strom-Verbrauch (Niedertarif für die Nachtaufladung) gemessen. Hier können Sie in der Regel nur in den Nachtstunden Ihren Speicher aufladen.

Doppeltarifzähler

Bei der getrennten Messung mit einem Doppeltarifzähler haben sie zudem die Möglichkeit, zu bestimmten Zeiten von günstigeren Strompreisen zu profitieren, da der Zähler in den vom örtlichen Netzbetreiber bestimmten Zeiten vom Hochtarif (HT für Tagnachladung)) auf den günstigeren Niedertarif (NT für die Nachtaufladung) umschaltet.

Wärmepumpen sind Heizsysteme, die Energie aus ihrer Umwelt ziehen. Zu einem Großteil nutzen Wärmepumpen die Wärme des Grundwassers, des Erdreichs oder der Außenluft als Energiequellen. Nicht zu vergessen bleibt jedoch der Anteil an Wärmepumpenstrom, der dem Gerät zugeführt werden muss, damit es arbeiten kann.

Ja, wir haben für Sie den passenden Tarif. Erfahren Sie mehr über unser Produkt EssenHeizstrom und die darin enthaltenen Tarife. Unter 0201 / 800-3333 beraten wir Sie dazu gerne persönlich. Oder wechseln Sie direkt in unserem Online-Kundenportal zu EssenHeizstrom. 

Netzbetreiber kalkulieren ein, dass Wärmepumpen zu Spitzenzeiten abgeschaltet sind. Der Strom ist beim Heizen mit der Wärmepumpe nur als Unterstützung des Heizsystems gedacht und ist ausschließlich für den Betrieb einer Wärmepumpe gedacht. Hierfür benötigen Sie einen getrennten Anschluss und Zähler.

Es gibt zwei Techniken zur Nutzung der Solarenergie: Photovoltaik und Solarthermie. Bei beiden Techniken wird das Sonnenlicht mithilfe von Kollektoren in eine andere Energieform umgewandelt. Die Kollektoren einer Photovoltaik-Anlage erzeugen aus der Sonnenenergie Strom. In den Kollektoren einer Solarthermie-Anlage wird die Wärmeenergie der Sonneneinstrahlung für die Erwärmung von Wasser genutzt, um Heizungsanlagen zu unterstützen und/oder um Trinkwasser zu erwärmen.

Die Einstufung basiert auf Laserscans sowie auf Fotodaten der Stadt Essen, die aus der Luft geschossen wurden. Die Daten wurden über längere Zeit aufgenommen, um die Sonneneinstrahlung auf den unterschiedlichen Flächen der Häuser zu ermitteln. Eine Immobilie kann als „sehr gut geeignet“, als „gut geeignet“ oder als „bedingt geeignet“ eingestuft werden. Diese Einstufungen werden in der Analyse farblich differenziert.

Hat ein Haus in der Solarenergieanalyse keine Einfärbung erhalten, ist es als „nicht geeignet“ eingestuft worden. Das bedeutet, dass sich eine Solaranlage wirtschaftlich nicht lohnen würde. Es kann also sein, dass Ihr Dach durchaus von der Sonne beschienen wird. Diese Sonneneinstrahlung reicht wohl aber nicht aus, um nicht nur die Kosten einer Solaranlage zu decken, sondern auch um damit einen Gewinn zu erzielen.

Es ist richtig, dass Flachdächer i. d. R. sehr gut geeignet sind. Allerdings gibt es bei der Bewertung der Flachdächer zwei Betrachtungsweisen. Einerseits gibt es die Möglichkeit, auf der gesamten Dachfläche liegende Module zu installieren. Andererseits können Module schräg mithilfe eines Ständerwerks auf der Dachfläche installiert werden, d. h. diese Module werden optimal zur Sonne ausgerichtet. Die gesamte Fläche der schräg installierten Module beträgt allerdings nur 30 % der gesamten Dachfläche. 

Das Solartool der Stadtwerke Essen nutzt die Variante der flach installierten Module für die Wirtschaftlichkeitsberechnung. Daher ist das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einer Photovoltaik-Anlage auf einem Flachdach derzeit leider selten positiv. Der Grund hierfür ist, dass die Anschaffungskosten für die größere Modulfläche sehr hoch sind. Zudem wird auf der viel größeren Fläche nur nahezu die gleiche Menge an Strom pro Jahr produziert, d.h. der Erlös für den produzierten Strom ist im Vergleich zur hohen Investition relativ klein. 

In naher Zukunft wird es ein Update des Tools geben. Dann wird die Wirtschaftlichkeitsberechnung für Flachdächer auf Grundlage der schräg montierten Module erfolgen, sodass wir ein besseres wirtschaftliches Ergebnis ausgeben können.

In unserem Bruttopreis sind enthalten: die gesetzlichen Abgaben wie Umsatzsteuer, Stromsteuer, die Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, die Abgabe zur Förderung von Erneuerbaren Energien, die § 19 Strom-NEV Umlage zur Entlastung des stromintensiven Gewerbes sowie die Offshore-Haftungsumlage. Die vom örtlichen Netzbetreiber (Westnetz GmbH) in Rechnung gestellten Kosten für z. B. abschaltbare Lasten, Netznutzung, Zählerbereitstellung, Messung, Abrechnung und Konzessionsabgabe sind ebenfalls enthalten.

Mit der EEG-Umlage wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern gefördert. Der so erzeugte Strom wird gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. Das Gesetz schreibt vor, dass die dadurch entstehenden Kosten auf alle Verbraucher umgelegt werden.

Mit der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Wegen des höheren Nutzungsgrades wird Brennstoff eingespart und Kohlendioxid-Emissionen reduziert. Betreiber von KWK-Anlagen erhalten einen gesetzlich festgelegten Zuschlag auf die Stromerzeugung. Diese Kosten werden gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) auf die Verbraucher umgelegt.

n der Stromkennzeichnung (nach § 42 EnWG) werden Informationen zum Energieträgermix und dessen Umweltauswirkungen ausgewiesen. Der Energieträgermix stellt den Anteil der einzelnen Energieträger (Kernkraft, Kohle, Erdgas, erneuerbare Energien etc.) dar, die von uns verwendet wurden. Die durch den Energieträgermix entstehenden Umweltauswirkungen werden in Bezug auf Kohlendioxidemissionen (CO2-Emissionen) und radioaktiven Abfall angegeben.

In der Stromkennzeichnung unterscheiden wir zwischen dem Ökostrom-Produktmix, dem verbleibenden Energieträgermix und der Gesamtstromlieferung der Stadtwerke Essen.

  • Ökostrom-Produktmix (Produktenergieträgermix): Für Stromprodukte mit einem speziellen Energieträgermix, wie bei unseren Ökostrom-Produkten EssenStrom und EssenHeizstrom, wird ein separater Produktenergieträgermix ausgewiesen: Der Ökostrom-Produktmix.
  • Verbleibender Energieträgermix (Residualmix): Wenn ein Kunde sich nicht für ein Stromprodukt mit unserem Ökostrom-Produktmix entscheidet, wird ihm der verbleibende Energieträgermix zugeordnet. Dieser ermittelt sich aus der Gesamtstromlieferung der Stadtwerke Essen abzüglich unseres Ökostrom-Produktmixes.
  • Gesamtstromlieferung der Stadtwerke Essen (Gesamtenergieträgermix): Die Gesamtstromlieferung der Stadtwerke Essen gibt Auskunft über den gesamten Strom, der von den Stadtwerken Essen geliefert wird.

Energieträgermix für EssenStrom und EssenHeizstrom

Energieträgermix für EssenStrom1907

Die Stromsteuer ist eine gesetzlich geregelte Verbrauchssteuer. Sie fällt seit dem Gesetz zur ökologischen Steuerreform von 1999 an. Besteuert wird der Stromverbrauch bzw. die Entnahme von Strom aus dem Netz im deutschen Steuergebiet. Die Stromsteuer wird vom Energieversorger in Rechnung gestellt und an den Fiskus abgeführt.

Die Maßeinheit für den Stromverbrauch ist die Kilowattstunde (kWh). Die verbrauchten Kilowattstunden werden in der Abrechnung ausgewiesen.

Blindarbeit ist ein Teil der elektrischen Energie. Dieser Teil wird nicht in Nutzenergie umgewandelt, sondern dient dem Aufbau elektromagnetischer und elektrischer Felder. Die Blindarbeit wird in kvarh angegeben. Sie belastet die Versorgungsnetze der Netzbetreiber und wird bei Überschreitung von Grenzen vom Energieversorger vereinnahmt und an den Netzbetreiber abgeführt.

Der Netzbetreiber (Westnetz GmbH) ist für den ordnungsgemäßen Betrieb des Stromnetzes sowie des Stromzählers zuständig. Stromanbieter hingegen sind für die Lieferung des Stroms verantwortlich.

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