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Häufige Fragen und Antworten (FAQs)

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Stadtwerke Essen, unsere Produkte und Services oder wichtiges Hintergrundwissen zu unseren Leistungen.

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Die regionalen Unterschiede beim Gaspreis sind insbesondere auf die regional unterschiedlichen Netzentgelte zurückzuführen. Diese werden durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) anhand regionalspezifischer Faktoren wie der topografischen Beschaffenheit, der Besiedlungsdichte sowie dem Bedarf an Investitionen in den Netzzubau und die Instandhaltung der Infrastrukturen festgelegt. Die Höhe der Netzentgelte wird durch die BNetzA staatlich kontrolliert, um sicherzustellen, dass sie angemessen und diskriminierungsfrei sind. Dieser Bestandteil des Gaspreises ist somit nicht durch die Gasversorger bei der Preisgestaltung beeinflussbar.

Somit kann es regional zu unterschiedlichen Entwicklungen bei den Netzentgelten kommen. Sie basieren auf den von den Regulierungs-behörden geprüften Kosten für den Betrieb, Erhalt und Ausbau der Netzinfrastruktur in den jeweiligen Versorgungsgebieten.

Die Erdgaspreise in Deutschland steigen auf breiter Front. Gründe dafür sind ein enormer Anstieg der Beschaffungskosten für Erdgas an den Handelsmärkten sowie angehobene Netzentgelte und eine Erhöhung der CO2-Bepreisung.

Konkret haben sich die Preise am Spotmarkt, an dem Energieversorger kurzfristig einkaufen, seit Jahresbeginn verdreifacht und am Terminmarkt, an dem Energieversorger langfristig beschaffen, mehr als verdoppelt. Die Ursache für diese Entwicklung ist ein Zusammentreffen mehrerer preistreibender Faktoren: Der ungewöhnlich lange Winter und die weltweit gestiegene Nachfrage nach Erdgas im Zuge der konjunkturellen Erholung nach der Corona-Pandemie spielen hier eine Rolle.

Dank unserer langfristigen und vorausschauenden Beschaffungsstrategie, können wir die Bewegungen an den Handelsmärkten zwar nicht vollständig auffangen, können den Preisanstieg aber moderat halten.

Die Erdgaspreise in Deutschland steigen auf breiter Front. Gründe dafür sind ein enormer Anstieg der Beschaffungskosten für Erdgas an den Handelsmärkten sowie angehobene Netzentgelte und eine Erhöhung der CO2-Bepreisung.

Konkret haben sich die Preise am Spotmarkt, an dem Energieversorger kurzfristig einkaufen, seit Jahresbeginn verdreifacht und am Terminmarkt, an dem Energieversorger langfristig beschaffen, mehr als verdoppelt. Die Ursache für diese Entwicklung ist ein Zusammentreffen mehrerer preistreibender Faktoren: Der ungewöhnlich lange Winter und die weltweit gestiegene Nachfrage nach Erdgas im Zuge der konjunkturellen Erholung nach der Corona-Pandemie spielen hier eine Rolle.

Dank unserer langfristigen und vorausschauenden Beschaffungsstrategie, können wir die Bewegungen an den Handelsmärkten zwar nicht vollständig auffangen, können den Preisanstieg aber moderat halten.

Um Sie vor unangenehmen Nachzahlungen bei der Jahresabrechnung zu schützen, passen wir Ihren monatlichen Abschlag entsprechend der Preisänderung automatisch an.

Sollten Sie Ihren aktuellen Abschlag beibehalten oder diesen in einem anderen Umfang als von uns vorgeschlagen ändern wollen, rufen Sie uns einfach an. Unter 0201 / 800-1453 helfen wir Ihnen gerne weiter. Oder senden Sie uns eine E-Mail an kundenservicestadtwerke-essen "«@&.de.

 

Auch in unserem Online-Kundenportal können Sie Ihren Abschlag ändern. Melden Sie sich über www.stadtwerke-essen.de/kundenportal an und passen Sie Ihre Angaben wie gewünscht an.

Hierbei handelt es sich um Rechenbeispiele in den EssenGas-Tarifen. Genaue Werte im einzelnen Tarif finden Sie in dieser Tabelle: Überblick Gaspreise

Kunden im Tarif EssenGas S mit einem Verbrauch von 10.000 kWh zahlen künftig rund 9 Euro mehr im Monat.

Kunden im Tarif EssenGas M mit einem Verbrauch von 20.000 kWh zahlen künftig rund 18 Euro mehr im Monat.

Kunden im Tarif EssenGas L mit einem Verbrauch von 65.000 kWh zahlen künftig rund 60 Euro mehr im Monat.

Der Zwischenstand wird auf Basis der letzten Verbräuche und der vom Deutschen Wetterdienst übermittelten Temperaturdaten errechnet. Dabei wird ein Tagesdurchschnitt zugrunde gelegt.

Selbstverständlich können Sie Ihren Zählerstand auch ganz einfach selbst ablesen und telefonisch oder schriftlich an uns weitergeben.

Selbstverständlich können Sie Ihre Angaben auch online in unserem Kundenportal übermitteln. Melden Sie sich dazu einfach über www.stadtwerke-essen.de/kundenportal an und nutzen Sie direkt alle Online-Services.

Für alle Bestandskunden erhöht sich der Erdgaspreis erst zum 01. Januar 2022. Dabei ist es egal, in welchem Tarif sie sich befinden.

Für EssenGas-Neukunden gelten hingegen ab dem 15. November 2021 neue Preise. Für EssenGas-Neukunden müssen die Verbrauchsmengen nun zu den aktuell hohen Marktpreisen zusätzlich eingekauft werden. Das muss mitkalkuliert werden. Zu den Neukunden zählen auch alle, die durch Kündigung und Insolvenzen erst einmal vom Erdgasgrundversorger, das sind in Essen die Stadtwerke Essen, durch die Grund- und Ersatzversorgung beliefert werden.

Der Erdgasarbeitspreis wird zum 01. Januar 2022 um rund  1,10 Cent brutto pro Kilowattstunde (EssenGas) und  1,240 Cent brutto pro Kilowattstunde (Grund-Ersatzversorgung*) erhöht. Der Grundpreis bleibt stabil.
 

Detaillierte Erhöhung pro Tarif (Vergleich alter und neuer Preis):

 

Arbeitspreis (brutto) Ct/kWh

Bis 31.12.21

Ab 01.01.22

EssenGas S

6,03

7,13

EssenGas M

6,00

7,09

EssenGas L

5,71

6,81

Kleinverbrauch

(Grund- & Ersatzversorgung)*

8,66

9,90

Grund- und Ersatzversorgung*

6,76

8,00


* Preise der Grund- und Ersatzversorgung gelten für Kunden, die bis zum 31.12.2021 einen Liefervertrag abgeschlossen haben.

Der Erdgaspreis bei den Stadtwerken Essen setzt sich aus einem Grund- und einem Arbeitspreis zusammen. Mit dem Grundpreis werden verbrauchsunabhängige Kosten abgedeckt. Er setzt sich im Regelfall aus einem festen Grundbetrag und dem Verrechnungspreis (Zählerpreis) zusammen. Der Arbeitspreis bezeichnet den Preis für eine verbrauchte Kilowattstunde Energie.

Neben den Beschaffungs- und Vertriebskosten sind Netzentgelte, Steuern und Abgaben enthalten, die den Erdgaspreis beeinflussen. Je nach Verbrauch entfallen bereits rund 50 Prozent des Preises auf die Netznutzungsentgelte sowie staatliche und gesetzliche Abgaben. Diese sind vom Erdgasanbieter nicht beeinflussbar.

Aus folgenden Bestandteilen setzt sich der Erdgaspreis zusammen:

  1. Steuern und Abgaben
  2. Netzentgelte
  3. Beschaffungs- und Vertriebskosten

Steuern und Abgaben

Netzentgelte

Beschaffungs- und Vertriebskosten

Dieser Teil der Kosten wird staatlich festgelegt und enthält die Erdgassteuer, die Mehrwertsteuer und die Konzessionsabgaben.

 

Die Erdgassteuer wird für den Verbrauch von Erdgas erhoben und ist somit eine reine Verbrauchssteuer.

 

Die Konzessionsabgaben werden von der Gemeinde für die Nutzung von öffentlichen Straßen und Wegen zur Verlegung von Erdgasleitungen erhoben. 
 

Die CO2-Steuer wird seit Januar 2021 für das Inverkehrbringen von Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel erhoben.

Die Kosten in diesem Bereich sind gesetzlich reguliert.

 

Mit den Netzentgelten werden die Erdgasnetze betrieben, ausgebaut und gewartet. Diese Kosten werden vom Netzbetreiber erhoben und über den Erd-gaspreis an den Verbraucher weitergegeben.

 

Ebenso sind in diesem Bereich die Kosten für den Messstellenbetrieb und die Messung enthalten. 

Beschaffungskosten geben die Höhe des Preises für Erdgas am Energiemarkt an. 

Ab 01. Januar 2021 wird für das Inverkehrbringen von Kohlenstoffdioxid (CO2) eine Bepreisung von uns als Erdgaslieferant erhoben. Ziel dabei ist es, die Erderwärmung, die unter anderem durch den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid-Emissionen vorangetrieben wird, zu verringern.

Warum wird eine CO2-Bepreisung eingeführt?

Um der globalen Erderwärmung entgegenzuwirken, hat Deutschland sein nationales Klimaschutzziel im vergangenen Jahr im Klimaschutzgesetz festgeschrieben und sich damit verpflichtet, bis 2030 den Treibhausgasaus-stoß um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren.

Als Maßnahme des Klimaschutzprogramms wurde im Bundeskabinett eine CO2-Bepreisung für fossile Brennstoffe (Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel) beschlossen. Ziel dieser Maßnahme ist es, zu einem bewussten Umgang mit den Ressourcen anzuregen und so die Kohlenstoffdioxid-Emissionen zu verringern.

Neben den üblichen Kontaktdaten (Name, Anschrift, Bankverbindung) tragen Sie bitte folgende Punkte ein:

  • den Namen des aktuellen Gaslieferanten
  • die Kundenummer beim aktuellen Gasanbieter (ausgenommen bei Neueinzug)
  • die Nummer des eigenen Gaszählers
  • den aktuellen Zählerstand
  • den Vorjahresverbrauch

Wichtig: Nur wenn der Antrag vollständig und korrekt ausgefüllt wird, ist ein Wechsel möglich.

Damit Sie immer flexibel bleiben, haben Sie bei EssenGas ein monatliches Kündigungsrecht. Wenn Sie in diesem Monat kündigen, werden Sie noch bis zum Ende des nächsten Kalendermonats von uns mit EssenGas versorgt.

EssenGas zum Fixtarif kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden.

Im Erdgasliefervertrag wird der jährliche Energiebedarf abgefragt, um die Höhe der Abschlagszahlungen zu ermitteln. Sie können sich an den nachfolgenden Richtwerten orientieren:

  • Wohnung 50 m²: ca. 7.000 kWh pro Jahr
  • Wohnung 100 m²: ca. 15.000 kWh pro Jahr
  • Reihenhaus 120 m²: ca. 18.000 kWh pro Jahr
  • Einfamilienhaus 150 m²: ca. 23.000 kWh pro Jahr

Diese Werte können allerdings deutlich vom tatsächlichen Verbrauch abweichen, je nachdem, ob man beispielsweise viel heizt oder nicht. Genauere Anhaltspunkte liefert ein Blick auf die letzte Gasrechnung.

Im Vergleich zu anderen Energiearten ist das Heizen mit Erdgas umweltfreundlich, effizient und komfortabel. Konkret: Gegenüber Ölheizungen ist die CO2-Emission weit geringer und die Energieeffizienz höher. Moderne Erdgasgeräte senken Ihre Heizkosten also spürbar und schonen die Umwelt.

Zudem hinterlässt Erdgas bei der Verbrennung nur wenige Rückstände. Deshalb ist der Aufwand für die Reinigung und Wartung der Kessel vergleichsweise gering. Weitere Argumente: Erdgas-Heizgeräte lassen sich exakt regulieren und leicht bedienen. Erdgas benötigt keinen zusätzlichen Lagerraum. Über die Erdgasleitungen der Stadtwerke Essen ist es permanent verfügbar.

Der Verbrauch von Erdgas wird in Deutschland zu etwa 15 % aus heimischen Quellen abgedeckt. Ungefähr 85 % des Erdgases stammen aus zuverlässigen Lieferländern wie Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Russland. Diese breite Fächerung sichert Deutschland langfristig eine solide Versorgung mit Erdgas. Für zusätzliche Versorgungssicherheit sorgen die deutschen Untertage-Gasspeicher.

Auf dem Weg zu Ihnen wird das Erdgas durch unterirdische Leitungen befördert. Ein Transport über Straßen und Schienen entfällt. Auch hier schont das Heizen mit Erdgas letztlich die Umwelt.

Sie sollten Ihre Erdgasheizung einmal jährlich von einem dafür zugelassenen Installateur überprüfen, reinigen und warten lassen. Das sichert Ihnen die zuverlässige, sparsame und lange Funktion Ihrer Heizungsanlage.

Von Natur aus ist Erdgas geruchlos. Die Stadtwerke Essen fügen dem Erdgas allerdings einen penetrant riechenden Duftstoff bei. So würden Sie ausweichendes Gas schon in der geringsten Konzentration wahrnehmen. Bereits ein Anteil von nur 0,5 % Erdgas in der Umgebungsluft wäre umgehend deutlich zu erkennen.

Öffnen Sie unverzüglich Türen und Fenster. Unmittelbar danach verlassen Sie bitte das Gebäude. Vermeiden Sie alles, was zu einer Funkenbildung führen könnte. Betätigen Sie keine elektrischen Geräte und Lichtschalter. Ziehen Sie keine Stecker aus den Steckdosen.

Kontaktieren Sie, sobald Sie das Gebäude verlassen haben, die Störungsannahme der Stadtwerke Essen AG unter 0201 / 85113-33. Die Mitarbeiter des Technischen Informationszentrums (TIZ) stehen Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung.

Die Maßeinheit für den Gasverbrauch ist der Kubikmeter (m³). Der Verbrauchswert ist das vom Gaszähler gemessene Verbrauchsvolumen in Kubikmetern innerhalb einer Abrechnungsperiode.

Der Verbrauch von Erdgas wird als Brennwert in Kilowattstunden (kWh) angegeben und für die jeweilige Abrechnungsperiode ausgewiesen. Am Gaszähler wird die Verbrauchsmenge allerdings in Kubikmetern (m³) gemessen. Für die Abrechnung wird das eine aus dem anderen mittels eines Umrechnungsfaktors ermittelt.

Bei der Verbrennung von Gas und der nachfolgenden Abkühlung der Abgase wird Energie freigesetzt. Die freigesetzte Energiemenge wird als Brennwert angegeben. Der Brennwert beziffert den Gewinn an Wärmeenergie, der bei der Verbrennung pro Kubikmeter Erdgas entsteht.

Erdgas wird volumetrisch, das heißt in Kubikmetern (m³), gemessen und in Kilowattstunden (kWh) umgerechnet. Denn das Betriebsvolumen wird von Druck und Temperatur beeinflusst. Diese Faktoren sollen allerdings keinen Einfluss auf die Abrechnung haben. In der thermischen Gasabrechnung wird deshalb der Verbrauch in Kubikmetern nach eichrechtlich anerkannten Regeln mit der Zustandszahl z (z-Zahl) und dem Brennwert multipliziert. Die z-Zahl ist ein Korrekturfaktor, mit dem der Einfluss von Druck und Temperatur aufgehoben wird. Der Brennwert zeigt an, wie viel Energie im Erdgas enthalten ist.

Der Verbrauchswert in Kilowattstunden (kWh) ergibt sich durch die Multiplikation des gemessenen Verbrauchswertes in Kubikmetern (m³) mit der Zustandszahl und dem Brennwert.

Die Gassteuer ist eine gesetzlich geregelte Verbrauchssteuer. Sie fällt seit dem Gesetz zur ökologischen Steuerreform von 1999 an. Besteuert wird der Gasverbrauch bzw. die Entnahme von Gas aus dem Netz im deutschen Steuergebiet. Die Energiesteuer für Erdgas wird vom Energieversorger in Rechnung gestellt und an den Fiskus abgeführt.

Eine Zustandszahl (z-Zahl) beschreibt die Temperatur und den Druck am Verbrauchsort. Beides beeinflusst den Energiegehalt des Erdgases und wird in der thermischen Verbrauchsabrechnung berücksichtigt.

Der Wobbe-Index wird gebraucht, um die Austauschbarkeit von Brenngasen zu beurteilen. Brenngase mit gleichem Wobbe-Index ergeben bei gleichem Düsendruck die gleiche Wärmebelastung im Brenner. Die Brennerdüse muss in diesem Fall nicht ausgetauscht werden.

Wobbe-Index für das in Essen verwendete Erdgas-E (H):

Wobbe-Index = Ws n 14,631 kWh/m³

Für Vertrags-Installationsunternehmen (VIU): Einstelltabelle für Gasgeräte (H-Gas)

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