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Häufige Fragen und Antworten (FAQs)

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Stadtwerke Essen, unsere Produkte und Services oder wichtiges Hintergrundwissen zu unseren Leistungen.

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Wir liefern Ihnen das Essener Trinkwasser ohne jegliche Belastung – beispielsweise durch Blei. Trotzdem können alte Rohrleitungen im Haus oder eine zu lange Standzeit des Wassers unter anderem zu leichten Bleibelastungen führen. Wenn Sie das Wasser aus Ihrem Wasserhahn auf diese oder ähnliche Rückstände überprüfen lassen möchten, sollten Sie sich an zugelassene, unabhängige Prüfstellen richten. Das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) veröffentlicht regelmäßig eine aktualisierte Liste aller offiziellen Untersuchungsstellen für Trinkwasser. Dieser Liste können Sie die zugelassenen Laborstandorte in NRW und in Ihrer Umgebung entnehmen, die auch für Privatpersonen offizielle Trinkwasserproben durchführen.

Jede*r kann etwas tun, um zu verhindern, dass Mikroplastik in unsere Umwelt gelangt. Unter anderem können Sie beim Kauf von Kosmetika und Pflegeprodukten darauf achten, dass diese mikroplastikfrei sind. So wird vermieden, dass Mikroplastik überhaupt in unser Abwasser gelangt. Das ist allerdings auf den ersten Blick oft gar nicht zu erkennen. Stehen in den Inhaltsstoffen Begriffe wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA) oder Polyethylenterephtalat (PET) ist auf jeden Fall Mikroplastik enthalten. Ansonsten hilft oft ein Blick in die App CodeCheck oder in die Negativ-Liste des BUND.

Auch die Themen Mülltrennung und Verpackungsmaterial spielen eine wichtige Rolle: Bestenfalls wird der Plastikmüll reduziert, ein wichtiger Schritt ist aber auch schon ihn richtig zu trennen. Selbstverständlich sollte der eigene Müll auch in der Natur entsprechend mitgenommen und entsorgt werden. Denn dort ist er besonders schädlich und kann leicht als Mikroplastik in unsere Gewässer gelangen.

Einen großen Anteil an Mikroplastikpartikeln im Abwasser und dementsprechend auch in unseren Gewässern und Flüssen haben aber auch synthetische Textilien. Beim Waschen lösen sich aus den Kleidungsstücken winzig kleine Fasen, die anschließend ins Abwasser gelangen. Deshalb sollte synthetische Kleidung möglichst selten, am besten schonend und kurz oder in einem entsprechenden Beutel gewaschen werden.

Die Untersuchungen des Essener Trinkwassers haben gezeigt, dass die Passage von möglicherweise belastetem Wasser durch Bodenschichten eine wirksame Barriere gegen Mikroplastikpartikel ist. Diese Filterung durch Bodenschichten geschieht zum einen ganz natürlich bei der Grundwasserbildung. Zum anderen ist sie ein wichtiger Prozessschritt in der Wasseraufbereitung, die bei uns im Verbundwasserwerk Essen stattfindet. Dort wird das Ruhrwasser durch viele verschiedene Aufbereitungsstufen geschickt. Spätestens in diesen Aufbereitungsstufen werden Mikroplastikpartikel aus dem Trinkwasser entfernt. Was am Ende schließlich in Essen aus dem Wasserhahn kommt, ist Trinkwasser mit einem Qualitätsstandard, der weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht.

Im Essener Trinkwasser befindet sich kein Mikroplastik.

Seit einiger Zeit wird in den Medien intensiv über Mikroplastik in der Umwelt berichtet und auch über deren Vorkommen im Trinkwasser diskutiert.

Schon 2018, zu Beginn der Diskussion um Mikroplastik im Trinkwasser, wurde eine detaillierte Beprobung und Untersuchung des Essener Trinkwassers vorgenommen. Es wurde eindeutig bestätigt, dass im Essener Trinkwasser kein Mikroplastik enthalten ist. Die Kombination der verschiedenen Aufbereitungsschritte im Verbundwasserwerk hält Partikel aller Größenordnungen sicher zurück. Man spricht auch vom Multibarrierensystem.

Als Mikroplastik werden Partikel aus verschiedensten Kunststoffmaterialien bezeichnet, die kleiner als 5 mm sind. Dabei unterscheidet man je nach Herkunft in primäres und sekundäres Mikroplastik. Primäres Mikroplastik bzw. Kunststoffpellets stammen direkt aus der industriellen Produktion. Es kann sowohl in Hygiene- und Kosmetikprodukten (z. B. bei Peelings), in flüssiger Form als Bindemittel oder in der Medizin eingesetzt werden. Sekundäres Mikroplastik entsteht durch die Zerkleinerung größerer Kunststoffteile. Durch verschiedene Einflüsse zerfallen diese wieder in kleine Mikroplastikpellets und können über unterschiedliche Wege in unsere Flüsse und Gewässer gelangen.

Nein, einen Zwischenzähler für Ihren Gartenwasseranschluss müssen Sie in einem entsprechenden Fachhandel kaufen. Auch für die Installation und das Ablesen sind Sie selbst zuständig. Die Stadtwerke Essen sind an diesem Vorgang nicht beteiligt.

Bei Fragen zur Befreiung der Schmutzwassergebühren, wenden Sie sich direkt an das Stadtsteueramt der Stadt Essen. Kontakte finden Sie auf der Internetseite der Stadt Essen.

Ja, in Essen besteht die Möglichkeit, das Gartenwasser von den Schmutzwassergebühren befreien zu lassen. Dazu müssen Sie einen entsprechenden Antrag bei der Stadt Essen stellen und einen Zwischenzähler an Ihrem Gartenwasseranschluss installieren. Dieser muss nicht geeicht sein und kann in einem Fachhandel erworben werden. Die Kosten für den Zähler tragen Sie.

Als Stadtwerke Essen sind wir an dem gesamten Vorgang nicht beteiligt. Auch den Einbau des Zählers und das Ablesen übernehmen Sie selbst. Die abgelesenen Werte übermitteln Sie dann auf direktem Weg an das Stadtsteueramt der Stadt Essen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Stadt Essen .Ebenso finden Sie dort die Kontakte zum Stadtsteueramt und können über das Kontaktformular auch spezielle Anfragen stellen.

Die Essener Bevölkerung wird von den Stadtwerken Essen täglich mit frischem Trinkwasser versorgt. Das Wasser wird im Trinkwasserverbundsystem, das sich von Essen-Horst bis Essen-Überruhr erstreckt, gewonnen und umfangreich aufbereitet. Seit 2016 sind 3 zusätzliche Aufbereitungsstufen (Aktivkohlefestbettfilter, zentrale physikalische Entsäuerung und UV-Desinfektion ) im Einsatz. Mit Hilfe dieses Multibarrierensystems ist die Trinkwasserversorgung für die Zukunft bestens aufgestellt.

Im Schnitt liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei 145 Liter Trinkwasser pro Tag. Das meiste Wasser wird nicht zum Trinken oder zur Zubereitung von Speisen verwendet, sondern zum Baden, Duschen, Spülen, Wäschewaschen und für die Toilettenspülung.

Das Essener Trinkwassers entspricht dem Härtebereich 1 und ist somit als „weich“ einzustufen. Die Härte des Wassers ist ein Maß für den Gehalt an Calcium- und Magnesiumsalzen (Härtebilder) im Wasser. Je mehr Härtebilder im Wasser enthalten sind, umso härter ist das Wasser.

Das weiche Essener Trinkwasser eignet sich ausgezeichnet für die Teezubereitung. Der Härtegrad spielt beispielsweise bei Darjeeling und Grüntee eine entscheidende Rolle. Übrigens sollten Sie das Wasser für die Zubereitung von hochwertigen Tees stets frisch und kalt aus der Leitung benutzen – nie aus einem Boiler, in dem es schon längere Zeit stand.

In der Regel gibt die jeweilige Betriebsanleitung Auskunft darüber, wie die Geräte in Abhängigkeit von der Wasserhärte einzustellen sind. Das Essener Trinkwasser entspricht dem Härtebereich 1, „weich“. Die Einteilung „weich“, „mittel“ und „hart“ findet sich auch in den Dosierungshinweisen auf den Waschmittelverpackungen.

Nein. Alte Arzneimittel gehören in den Hausmüll und dort in die graue Tonne. Das schont auch die Umwelt. 

Ja. Das Trinken von Wasser verbrennt Kalorien. Wer viel trinkt, kann deutlich leichter abnehmen. Denn zur Verdauung von Wasser benötigt der Körper Wärme und Energie. Bei einem Genuss von etwa zwei Litern Trinkwasser pro Tag werden bis zu 100 Kilokalorien zusätzlich verbraucht – weil Trinkwasser selbst keine Kalorien enthält, die der Körper zur Energieerzeugung nutzen kann.

Ja, wer Wert auf eine schöne Haut legt, sollte viel Wasser trinken. Denn regelmäßiges Trinken verbessert die Durchblutung der Haut und intensiviert den Hautstoffwechsel. Trinken Sie wenigstens 1,5 Liter Wasser täglich.

Das Essener Trinkwasser wird von uns ohne jegliche Bleibelastung geliefert. Sollten sich in Ihrem Haus allerdings noch Bleirohre befinden, so können diese unter Umständen eine Belastung Ihres Trinkwassers verursachen. Bleirohre finden Sie in aller Regel nur noch in unsanierten, mehr als 60 Jahre alten Altbauten.

Falls Ihr Trinkwasser noch mit hauseigenen Bleirohren in Kontakt kommt: Steht das Wasser länger als zwei Stunden, können sich gesundheitsschädliche Blei-Ionen aus der Leitung lösen. Sie sollten das Wasser etwas laufen lassen, bevor Sie es verwenden. Langfristig hilft nur die Erneuerung der Rohre. Je nach Ausmaß und Zustand der Blei-Installation in Ihrem Haus kann der derzeit gültige Grenzwert von 25 µg/l bereits nach 2 Stunden überschritten sein. Seit dem 1. Dezember 2013 gilt ein Grenzwert von 0,01 mg/l. Die Grenzwertüberschreitung stellt einen Mangel dar, der vom Hauseigentümer beseitigt werden muss. Der Hauseigentümer ist für die Einhaltung der Grenzwerte in seinem Haus gemäß Trinkwasserverordnung verantwortlich.

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