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Fast 100 Jahre im Dienste der Trinkwasserversorgung Wasserleitung an der Virchowstraße wird erneuert

Neue Wasserleitung wird unter der Radtrasse an der Gruga verlegt

Mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern ist die Hauptwasserleitung aus dem Jahr 1925 derzeit noch eine der Versorgungsadern für den Essener Norden. Bald geht sie in Rente und unter der Fuß- und Radtrasse in Höhe der Orangerie wird eine neue Wasserleitung verlegt. Zuerst müssen im Dezember noch einige Vorarbeiten erledigt werden. Ab dem 04. Januar beginnen dann die eigentlichen Arbeiten für die neue Wasserleitung. Dazu muss der Fuß- und Radweg auf einer Länge von rund 300 Metern voll gesperrt werden. Die Arbeiten wurden extra in die Winterzeit verlegt, da die Radtrasse dann weniger genutzt wird. Auf mehreren großen Hinweistafeln ist die Umleitungsstrecke für die Radfahrer beschrieben. Auch die Besucher der Orangerie und des Grugaparks finden hier Informationen, welchen Weg sie übergangsweise gehen müssen. Der Zugang von der Virchowstraße zum Eingang der Gruga (Orangerie) ist ebenso gesperrt. Gleiches gilt für den Bolzplatz. Hier wird ein Bau- und Rohrlager ein­ge­richtet. „Wir werden uns bemühen die Sperrung des direkten Zugangs zur Gruga (Orangerie) von der Virchowstraße aus, möglichst kurz zu halten“, betont Dirk Pomplun, Unternehmenssprecher der Stadtwerke Essen. Er schränkt aber ein, dass hier auch das Wetter mitspielen muss.

Die Radfahrer werden über die Virchowstraße ab der Straße „Unterm Sternenzelt“ und der Pelmanstraße an dem Baustellenbereich vorbei­geleitet. Der Gruga-Eingang Orangerie ist dann über die Pelmanstraße und die Fuß- und Radtrasse zu erreichen.

 

Fuß- und Radtrasse an der Gruga ab den Osterferien wieder frei

Die Bauzeit auf der Fuß- und Radtrasse soll rund drei Monate betragen. Rechtzeitig zu den Osterferien können dann die Radfahrer und auch die Spazier­gänger diesen beliebten Weg wieder uneingeschränkt nutzen. Die Gesamt­bauzeit wird rund 6 Monate betragen. Die neue Wasserleitung mit einer Gesamtlänge von 315 Metern, muss am Ende noch an das beste­hende Trinkwassernetz angeschlossen werden. Bevor das jedoch ge­schieht gibt es im Vorfeld immer umfangreiche Prüfungen. Eine Druck­probe stellt sicher, dass alle Verbindungen an der neuen Leitung dicht sind. Eine weitere Untersuchung prüft, ob die Trinkwasserleitung hygienisch ein­wandfrei ist. Viel Aufwand bevor eine neue Leitung in Betrieb gehen kann. Das ist aber notwendig, da später unser Lebensmittel Nr. 1 – Trinkwasser – durch das neue Rohr auch wieder Richtung Norden fließt.

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