Zum Hauptinhalt springenLinks zur Barrierefreiheit

Preise für Stadtwerke Essen Kunden steigen überschaubar trotz großer Preissteigerungen an den Energiemärkten

Stadtwerke Essen setzen schon immer auf langfristige Einkaufsstrategie. Das zahlt sich jetzt für die Bestandskunden besonders aus.

Die Berichterstattungen in den Medien überschlagen sich in den letzten Monaten mit immer neuen Höhenflügen der Energiepreise. Erste Unter­nehmen kündigen Kunden, erhöhen die Preise massiv oder gehen sogar in die Insolvenz. Die Kunden der Stadtwerke Essen blieben bisher von Preis­anpassungen verschont und das wird auch noch bis zum Ende des Jahres so bleiben. „Für unsere Bestandskunden macht sich jetzt unsere langfristig angelegte Einkaufspolitik besonders bezahlt. Ebenso haben wir die Versor­gungssicherheit immer im Blick. Von daher gilt es hier den Spagat zu schaffen, zwischen einer ausgewogenen Einkaufsstrategie sowie wettbe­werbsfähigen und fairen Preisen. Als Stadtwerke Essen stehen wir an der Seite der Menschen dieser Stadt. Bei der derzeitigen Lage auf den Energie­märkten kommen aber auch wir nicht mehr umhin, unsere Preise anzu­passen“, erläutert Steffen Wöhler, Vertriebsleiter der Stadtwerke Essen. Zusätzlich werden die Erdgaskunden durch den weiter steigenden CO2-Preis belastet. Beim Erdgaspreis zahlt der Endverbraucher im nächsten Jahr fast die Hälfte für Steuern, Abgaben und Netzentgelte. Beim Strom sind es in 2022 sogar rund 60 Prozent. Durch die sinkende EEG-Umlage wird der Strompreis zwar im nächsten Jahr entlastet, aber die immens gestiegenen Einkaufs­preise können dadurch nicht kompensiert werden.

Energiepreise für Bestandskunden steigen zum 01. Januar 2022

Für die Bestandskunden der Stadtwerke Essen steigen die Gesamtkosten beim Erdgas zwischen 15 und 18 Prozent, beim Strom sind es rund 8 Prozent. Unsere jetzigen EssenGas-Kunden mit einem jährlichen Ver­brauch von 11.000 kWh zahlen dann künftig rund 10 Euro mehr pro Monat. Für Kunden mit einem Erdgasjahres­verbrauch von 20.000 kWh erhöht sich die Monatsrechnung um rund 18 Euro.

 

In einem Sechs-Parteien-Haus mit einem Jahresverbrauch von etwa 65.000 kWh erhöht sich die Rechnung pro Mietpartei rein rechnerisch ebenfalls um knapp 10 Euro pro Monat. Das entspricht einer durchschnitt­lichen Preisan­passung beim Erdgas, wie wir sie gerade bei vielen Versor­gern sehen. EssenStrom-Kunden mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowatt­stunden müssen dann rund 6,80 Euro mehr pro Monat bezahlen.

Preisanpassung für Neukunden gilt ab sofort

Für Erdgas- und Stromneukunden müssen zusätzliche Verbrauchsmengen zu den aktuell hohen Marktpreisen eingekauft werden. Als Erdgasgrund­versorger springen die Stadtwerke Essen zudem ein, um all jene zu versor­gen, die von Kündigungen und Insol­venzen anderer Anbieter betroffen sind. Was der kommende Winter für die Gasversorgung noch an Über­raschungen bereithält, kann man jetzt noch gar nicht absehen. Dazu der Vertriebsleiter der Stadtwerke Essen: „Um unsere Bestandskunden soweit wie möglich von den aktuellen Turbulenzen zu verschonen, haben wir uns für ein zweigleisiges Preismodell ent­schieden. Das entspricht unseren Grundsätzen von Fairness und Verlässlichkeit. Die Preise für Erdgasneu­kunden fallen demgegenüber deutlich höher aus. Auch Strom­neu­kunden zahlen einen höheren Preis. Wir bleiben aber mit unserem Strompreis für Neukunden durchaus konkurrenzfähig“, erläutert Steffen Wöhler.

 

Wasserpreise müssen ebenfalls geringfügig angepasst werden

Die Preise für das Trinkwasser in Essen sind zuletzt zum 01.01.2015 erhöht worden. Zwischenzeitlich gab es sogar eine Preissenkung. Seitdem sind auch bei der  Trinkwasseraufbereitung und beim Versorgungsnetz die Kosten, insbesondere auch durch die Energiepreise, gestiegen. Zum 01. Januar 2022 steigen daher die Wasserpreise, gemessen an dieser Preisentwicklung, sehr maßvoll um 3,6 Prozent. Die Preisanpassung bezieht sich auf den Preis pro Kubikmeter, auch Arbeitspreis genannt und auf den Grundpreis. Damit kostet der Kubik­meter Trinkwasser in Essen ab nächstem Jahr 2,02 €. Für den üblichen Grundpreis fallen dann 7,90 € mehr im Jahr an.
 

Fragen zu den aktuellen Veränderungen können Kunden der Stadtwerke Essen telefonisch, persönlich oder ganz einfach online loswerden.

 

Im Kundenzentrum an der Rüttenscheider Straße sind die Stadtwerke-Mitarbeiter montags bis freitags von 8:00 bis 13:00 Uhr anzutreffen. Am Donnerstag ist das Kundenzentrum bis 18:00 Uhr geöffnet. „Als lokales Versorgungsunternehmen ist uns die Nähe zu unseren Kunden wichtig. Unter Einhaltung der Hygieneregeln kann uns jeder gerne an der RÜ besuchen“, so Steffen Wöhler, Leiter Vertrieb. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, bieten die Stadtwerke die Möglichkeit zur Terminvereinbarung. Das geht ganz einfach auf der Internet­seite der Stadtwerke Essen www.stadtwerke-essen.de oder unter der Telefonnummer 0201/800-1453.

Telefonisch sind die Stadtwerke Essen montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Unter 0201/800-1453 können Kunden ihre Fragen loswerden.

Auch über das Online-Kundenportal der Stadtwerke Essen können Kunden viele Services nutzen. Und das ganz bequem von zu Hause aus. So können sie hier beispielsweise ihre persönlichen Daten ändern oder ihren Zähler­stand abgeben, ihre Rechnungen einsehen oder ihren Abschlag anpassen. Alle Angaben können schnell und unkompliziert online ein­ge­tragen und übermittelt werden. Das Kundenportal der Stadtwerke ist über www.stadtwerke-essen.de/kundenportal zu erreichen.

 

 

Anmerkung für die Redaktion:

Die beispielhaft genannten Preisanpassungsbeträge in Euro und pro Monat sind auf Basis der Tarife EssenGas und EssenStrom (Bestandskunden) in den Stufen S, M und L gerechnet und beinhalten Abweichungen im Centbereich um hier die Preisentwicklung für die Stadtwerke Essen darzulegen.

Zurück zur Übersicht

Nach oben