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Wegen steigender Energiekosten: Moderate Erhöhung des Wasserpreises in Essen

Die Stadtwerke Essen erhöhen zum 1. Januar 2023 den Wasserpreis.

Grund für die Preisanpassung sind gestiegene Herstellungskosten. Für die qualitätsgerechte Aufbereitung des Trinkwassers ist eine stromintensive Verfahrenstechnik erforderlich.

In der Essener Wassergewinnung wurden in diesem Jahr rund 23 Millionen kWh Strom zur Trinkwassergewinnung für Essen verbraucht. Das ist in etwa so viel Strom wie knapp 6.500 Haushalte (mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 kWh Strom) benötigen.

Durch den Einsatz von Photovoltaik wird in der Essener Wassergewinnung in zunehmendem Maße Sonnenstrom selbst produziert. Bisher decken die Anlagen etwa zwei Prozent des Gesamtbedarfs an Strom ab.

Aufgrund der erhöhten Kosten steigt der jährliche Grundpreis für einen haushaltsüblichen Wasserzähler um rund 9 Euro auf 236,33 Euro (brutto), der Mengenpreis pro Kubikmeter erhöht sich um 8 Cent auf 2,10 Euro (brutto).

Für einen Vier-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus mit einer jährlichen Abnahmemenge von 150 Kubikmeter betragen die Mehrkosten durch die Preisanpassung rund 1,75 Euro im Monat.

In einem 5-Parteien-Haus mit einem zentralen Wasserzähler zahlt ein Zwei-Personen-Haushalt mit einer Abnahmemenge von 80 Kubikmeter rund 68 Cent mehr im Monat für das Trinkwasse

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