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Wiederaufforstung startet in Karnap

Langjähriges Bauprojekt der Stadtwerke auf der Zielgeraden

Seit 2016 arbeiten die Stadtwerke Essen an einem Ersatzsystem für Karnap. Im südlichen Bereich des vom ehemaligen Bergbau geprägten Stadtteils kam es zuvor immer wieder zu überfluteten Kellern und Fremdwassereintritt in die Kanalisation. Das ist mit dem neu gebauten Ersatzsystem bald Geschichte. Die aufwendigen Arbeiten in den engen Straßen mit teils denkmalgeschützten Häusern und Straßenoberflächen neigen sich langsam dem Ende entgegen.

Letzte Arbeiten im westlichen Teil

Im Boshamerweg mussten die denkmalgeschützten Pflastersteine für die Tiefbauarbeiten in Handarbeit aufgenommen werden. Ebenso kommen sie jetzt auch wieder gereinigt zurück an Ort und Stelle. Auch zurück an seinen ursprünglichen Platz kommt der Abwasserkanal in der Berswortschanze. Diesen mussten die Stadtwerke Essen für die Dauer der Arbeiten umlegen, um Platz für den Vortrieb der Drainagerohre sowie drei Baugruben zu schaffen. Die letzten Vortriebsarbeiten finden derweil noch in der I. Schockenhecke statt. „Die übrigen Straßen, in denen das Ersatzsystem verlegt wurde, sind bereits wiederhergestellt, sodass wir nun mit der Wiederaufforstung beginnen können“, verkündet Boris Keppel, Bauleiter bei den Stadtwerke Essen.

Alle Bäume werden in Karnap ersetzt

Für die gesamte Baumaßnahme mussten rund 160 Bäume gefällt werden. „Die gute Nachricht ist aber, dass alle Bäume im Stadtteil selbst wieder ersetzt wurden beziehungsweise werden“, freut sich Keppel. Erste Kompensationspflanzungen habe es bereits vor 5 Jahren unter anderem im Emscherpark und auf dem Friedhof Karnap gegeben. „Seit letzter Woche sind wir nun dabei, die Baumbeete entlang der Straßen, in denen gebaut wurde, zu bestücken.“ Allein in der Hattramstraße wurden so 38 junge Bäume gepflanzt. „Um das Allee-Bild einheitlich zu erhalten, forsten wir in der Hattramstraße mit der Winterlinde wieder auf“, erklärt Roy Daffinger, Unternehmenssprecher der Stadtwerke Essen. Weitere Baumarten, die in Karnap gepflanzt werden, sind unter anderem Spitz- und Feldahorn, Amberbaum und Hainbuche. Sie gelten als besonders widerstandsfähig gegenüber Klimaveränderungen und können beispielsweise auch längere Trockenzeiten vertragen. „Wir möchten ja schließlich, dass die jungen Bäume an ihren neuen Standorten gut wachsen und die Anwohnerinnen und Anwohner es wieder grün vor ihrer Haustüre haben“, sagt Daffinger. In den Straßen, in denen die Stadtwerke noch Bauarbeiten ausführen, beginnt die Wiederaufforstung dann in der nächsten Pflanzperiode im Herbst.

 

 

Baum an Baum reihen sich die neuen Gewächse in der Hattramstraße. Die Stadtwerke Essen ersetzen aktuell die Bäume, die für die Baumaßnahme “Ersatzsystem für Essen-Karnap” gefällt werden mussten.

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