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Gruppenfoto Anlegen eines Blühstreifens

Das Projekt: Wildblumenwiese

Unsere Stadt wird nicht nur noch ein Stückchen grüner, sondern bietet im Sommer zahlreichen Bienchen, Schmetterlingen und anderen Insekten ein Zuhause und eine hervorragende Futterquelle.

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Blumige Aussichten

Von Bienchen, Blümchen und einem tollen Projekt

Jede*r Neukund*in der Stadtwerke Essen unterstützt mit seinem Wechsel zu EssenGas, EssenStrom oder EssenHeizstrom eine von fünf gemeinnützigen Organisationen in Essen. Dabei entscheiden die Kund*innen selbst, wer die Wechselspende in Höhe von 20 € erhalten soll. Wenn bei Vertragsabschluss keine Organisation ausgewählt wird, werden die Spenden gesammelt und für zahlreiche weitere gemeinnützige Projekte in Essen verwendet. So konnte zum Beispiel eine Wildblumenwiese an der Westfalenstraße gepflanzt werden. Diese macht unsere Stadt nicht nur noch ein Stückchen grüner, sondern bietet im Sommer zahlreichen Bienchen, Schmetterlingen und anderen Insekten ein Zuhause und eine hervorragende Futterquelle.

Es grünt so grün

Damit es im Sommer richtig bunt blüht, wurden bereits im Winter die Arbeiten an der Westfalenstraße erledigt. Auf einer Fläche von 1.100 m² soll es hier künftig blühen und sprießen. Damit auch alles klappt, haben die Stadtwerke Essen fachmännische Unterstützung vom NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. – erhalten. Denn die Aussaat einer Blumenwiese ist komplizierter als man denkt. Das weiß auch Dominik Lümmen, Mitarbeiter Vertrieb und Marketing der Stadtwerke Essen. „Es ist nicht damit getan ein paar Samen auf die Erde zu streuen und abzuwarten bis die Blumen in ihrer Vielfalt aus dem Boden sprießen. Da gehört einiges mehr dazu, “ weiß Dominik Lümmen, der selbst Hand angelegt hat.

Erst die Arbeit, dann das bunte Vergnügen

Bevor die ersten Samen ihren Weg in den Boden finden, muss dieser zunächst einmal beprobt und analysiert werden. Im Anschluss wird der Boden geschält und abgemagert. Denn eine Wildblumenwiese wächst am besten auf mageren, das heißt auf nährstoffarmen, Böden. Dazu wird der Boden ordentlich umgegraben und wenn nötig von Gras entfernt. Denn Gras wächst sehr schnell und kräftig und würde die zarten Wildblumen im Wachstum hemmen. Um den Boden abzumagern, wird noch Sand hinzugemischt und mit einer Fräse in die Erde eingearbeitet. Um das Keimen von unerwünschten Gräsern zu reduzieren, muss der Boden mehrmals gefräst und aufgelockert werden.

Ist der Boden richtig vorbereitet, können nun die Wildblumen ausgesät werden. Nun heißt es abwarten. Damit schnellwachsende Pflanzenarten die gewünschten Blümchen nicht verdrängen, wird zwischendurch immer wieder gemäht.

Mittlerweile sprießen die feinen Blümchen in vielen Farben aus der Erde. Da haben sich die harte Arbeit und die Geduld gelohnt.

Zuhause im Grünen

Die bunte Blumenwiese bietet zahlreichen Insekten nun ein Zuhause. Um es den kleinen Tierchen noch heimeliger zu gestalten, wird zukünftig noch ein Bienenhotel aufgestellt. Dieses dient als Nisthilfe, Brutstätte oder Überwinterungsmöglichkeit. Eine Infotafel an der Wiese soll später Wissenswertes rund um die Blumenwiese und die fleißigen Bienchen bieten.

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