Kanalbau in der Schloßstraße zieht früher weiter

Supermarkt (Netto) und Restaurant (Stammhaus Troja) sind dann wieder über die Frintroper Straße erreichbar

 

Fast eine Woche früher als geplant zieht die Kanalbaustelle auf der Schloßstraße, Höhe Oberhauserstraße, weiter. Am 22. Juli begannen die Kanalbauarbeiten. „Geplant war die Fertigstellung dieses Bauabschnittes für nächste Woche Freitag. Jetzt verlegen wir das Baufeld bereits am kommenden Montag“, so Thomas Sümpelmann, Bauleiter der Stadtwerke Essen. Damit kann die Zufahrt zum Parkplatz für den Super­markt und das grie­chische Restaurant wieder über die Frintroper Straße erfolgen. Aus Rich­tung Borbeck kommend muss man dann den neuen Hinweisschildern folgen, um zum Parkplatz zu kommen.

Kein Kanalschacht von der Stange, sondern echte Maurerarbeit war notwendig

Neben einem neuen Rohr mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern musste auch noch ein neuer Kanalschacht gebaut werden. Im Kreu­zungs­bereich Schloßstraße und Oberhauserstraße kommen mehrere Kanalleitungen zusammen, die an das neue Rohr angeschlossen werden müssen. Damit war der Standort, an dem der neue Schacht gebaut werden musste, vorgegeben. Neben den vorhan­denen Kanalleitungen gab es in diesem Bereich auch noch etliche weitere Leitungen die man berücksichtigen musste. Ein Standardschacht als Fertigbauteil kam daher nicht in Frage. In solchen Fällen wird ein Schacht gemauert und individuell angepasst. Stein auf Stein wie beim Hausbau wurden die Ziegel von der Bodenplatte aus vier Metern Tiefe nach oben gemauert. Jetzt sieht man auf der Straße nur einen runden Schachtdeckel. Die schön gemauerten Wände aus besonders widerstandsfähigen Kanal­klinkern sind im Untergrund verschwunden und sehen nur bei Wartungsarbeiten wieder etwas Tageslicht.

„Alle Arbeiten haben reibungslos funktioniert, auf Überraschungen im Boden sind wir nicht gestoßen. Daher ziehen wir jetzt früher als geplant weiter“, begründet Thomas Sümpelmann von den Stadtwerken Essen die kürzere Bauzeit.

Ende August sollen die Kanalarbeiten abgeschlossen sein

Der dritte und letzte Bauabschnitt der Wanderbausstelle liegt jetzt hinter der Parkplatzzufahrt. Rund 30 Meter lang ist das neue Baufeld. Die Voll­sperrung der Schloßstraße besteht nach wie vor. Der Platz reicht nicht für den Rohrgraben, die Baumaschinen und die Autofahrer. Auch die Sicherheit der Bauarbeiter und aller anderen Verkehrsteilnehmer hat Vorrang.

Bis Ende August dauern jetzt noch die Kanalarbeiten und das Verfüllen der Baugruben. Dann sieht eigentlich fast alles wieder aus wie vorher und die Vollsperrung der Schloßstraße kann erst einmal aufge­hoben werden. Danach gibt es nur noch einmal eine kurze Unter­brechung, wenn die Straßenoberfläche ihre letzte Asphaltschicht bekommt.